Herzliche Einladung!

 

50-jähriges Bestehen der Kreuzkirche in Sümmern

 

 

Am 3. Adventssonntag, 17. Dezember, begeht die Evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde mit einem Gottesdienst das 50-jährige Bestehen der Kreuzkirche in Sümmern.

Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr und wird von Superintendentin Martina Espelöer geleitet, die auch die Predigt halten wird. Mit dem Gottesdienst beendet die Kirchengemeinde ihre Festlichkeiten zum Jubiläum.

Rückblick: Einst war Sümmern rein katholisch, mit den ersten evangelischen Christen wuchs die evangelische Kirchengemeinde dann ab 1938 stetig, und so konnte 1946 der erste offizielle Gottesdienst gefeiert werden. Eine Kirche hatten die evangelischen Christen seinerzeit jedoch nicht, stattdessen wurde der Gottesdienst in der Gaststätte „Sondermann“ gehalten. Mehr als zwei Jahrzehnte mussten noch einmal ins Land gehen, bevor die evangelische Gemeinde in Sümmern eine Kirche erhielt. Seit 1960 gab es Bestrebungen um den Bau einer evangelischen Kirche in Sümmern. Am 20. Mai 1967 war es dann schließlich soweit, der Grundstein für das Gotteshaus wurde gelegt. Sieben Monate später, am 23. Dezember 1967, konnte die Gottesdienststätte der evangelischen Christen im Iserlohner Norden eingeweiht werden.

IKZ, 16.12.2017

 

Pfarrerin Brigtte Zywitz folgt auf Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz

(v.l.) Pfrn. Christine Grans, Pfr. Hans Herbers, Superintendentin Pfrn. Martina Espelöer, Prädikant Heinz Müller, Pfrn. Brigitte Zywitz, Pfr. Siegfried Schütt (Foto: Pfr. Bernhard Laß)

Mit Brigitte Zywitz hat die Evangelische Kirchengemeinde Hennen, im Bezirk Kalthof, eine neue Pfarrerin. Brigitte Zwyitz ist hier eine alte Bekannte, die im Ehrenamt ihren Mann, Pfarrer i. R. Paul-Gerhard Zywitz, über Jahrzehnte in der Gemeindearbeit unterstützt und ihm gleichzeitig den Rücken freigehalten hat. Der Ehemann ist gegangen, seine Frau kommt.

 

Seit 1998 hat sie während der Familienphase pastorale und gemeindepädagogische Aufgaben an der Seite ihres Mannes, der die Gemeindepfarrstelle bis zum Sommer 2017 innehatte, ausgeübt.  Gottesdienste, Familien- und Kindergottesdienste, vertretungsweise auch Amtshandlungen gehörten ebenso dazu wie auch die Konzeption und Durchführung von Familienfreizeiten, Krabbelgruppen, eine Frauengruppe und die Begleitung und Leitung des Kindergottesdienstmitarbeiterkreises. In dem Bereich der Kinderkirche liegt auch ein besonderer Schwerpunkt ihrer bisherigen Arbeit, zu dem das  Ausprobieren neuer gottesdienstlicher Formen und die Suche nach kreativen Zugängen zum Glauben und den Traditionen unserer Kirche gehören.

 „Nach all den Jahren hier ist es zu früh aus der Gemeinde wegzugehen. Ich möchte ohne die Arbeit in der Gemeinde noch nicht sein. Das Presbyterium hat mich gewählt, die Gemeinde kann mich wohl gebrauchen. Und ich möchte die Herausforderung gerne annehmen“, sagt sie mit einem Lächeln im Gesicht.  Auch wenn es ihre erste eigene Pfarrstelle ist, so fängt in Kalthof eine Pfarrerin mit reichlich Gemeindeerfahrung an. Das machte Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer in ihrer Ansprache im Einführungsgottesdienst deutlich. Sie wies darin auf die mancherlei Gnade Gottes, die auch als bunte Gnade Gottes übersetzt werden kann hin, die sich in der Vielfalt und Kreativität der Pfarrerin wiederspiegelt.

Diese bunte Vielfalt der Pfarrerin und vor allem ihre fachkundige Beratung kennen viele auch aus ihrer Arbeit in der Mediothek des Kirchenkreises in der Piepenstockstraße.  Andere wissen ihren Sachverstand aus der ehrenamtlichen Tätigkeit im Burg-Archiv zu schätzen, in der sie sich als Archivpflegerin und durch Vorträge, Führungen, Ausstellungen und Erstellung von Festschriften einen Namen gemacht hat. Eine weitere Farbe leuchtete in der Arbeit als Seelsorgerin im Tersteegen-Haus auf, in dem sie ab dem Jahr 2000 tätig war und dort mit ihren Gottesdiensten, besonders auch für die demenzkranken BewohnerInnen einen neuen Schwerpunkt gesetzt hat.

„Diese Kreativität und unterschiedliche Buntheit soll auch in Zukunft in ihrer Arbeit in dieser Gemeinde zum Tragen kommen. Das ist mein Wunsch und ein Auftrag an Sie, für die Menschen hier in der Gemeinde, der Stadt, der Welt, in seelsorgerlicher und politischer Verantwortung. ‚Dienet einander mit der bunten Gnade Gottes.‘ Und die bunte Truppe, wie sie sie genannt haben und die diese Gemeinde bildet, wird sie dabei unterstützen“, so die Superintendentin.

 

Abschied mit Wehmut und voller Dankbarkeit

 

Nach fast 30 Jahren als Mitarbeiterin im Martin-Luther- King- Haus   einfach sang und klanglos verschwinden? – das geht doch nicht. Deshalb möchte ich mich auf diesem Weg herzlich  von den Menschen in der Heide verabschieden, besonders von den Kindern, mit denen ich in diesen vielen Jahren so oft und gerne Kindergottesdienst gefeiert habe. Teilweise waren ja schon die  jetzigen Eltern selbst Kindergottesdienstkinder. Ich danke für  all ihre Lebendigkeit und Fröhlichkeit, für ihr Fragen und  Hören, für ihre Fantasie und ihr Vertrauen.  Auch bei den vielen Mitarbeitenden  bedanke ich mich, für ihre Ideen und ihre Treue- manche auch schon seit Jahrzehnten (Danke, Volker!). Gerne schaue ich  zurück, auch auf die vielen Jahrgänge Krippenspielkinder. Dass Kirsten Dickbertel mit Volker Keitmann zusammen die Krippenspielproben in diesem Jahr übernehmen wird, freut mich riesig. Mit euch und Ihnen allen die Gemeinschaft der Kinder Gottes erleben zu dürfen, war und bleibt ein großes Geschenk für mich. Viele kleine und große Momente des Vertrauens und der Nähe nehme ich mit in meinen neuen Aufgabenbereich als Pfarrerin  in Kalthof auf einer halben Stelle.   Eine oft gesungene  Liedzeile  zum Abschied:  „Segne Vater Herz und Hand“ – das  wünsche ich der Gemeinde im Kinghaus:  auch in Zukunft möge das Miteinander herzlich sein und von vielen tatkräftigen Händen getragen.

 

Ihre/Eure 

 

Brigitte Zywitz

Iserlohn 3. November 2017

 

 

Bürgergespräch

in Iserlohn, Heide/Hombruch,

am 07.11.2017 um 19:00 Uhr

im Martin-Luther-King-Haus

Leckingserstraße 99.

 

Im Martin-Luther-King Haus haben die ortsansässigen Bürger Gelegenheit,

den Politikern ihre Wünsche (oder vielleicht auch ihren Unmut) vorzutragen.

Es geht um Verbesserungen im Stadtteil.

Die im Rat vertretenen Fraktionen werden mit jeweils einem Politiker anwesend sein.

Das Bürgergespräch wird von Dr. Holm Roch (u.a. bekannt durch viele geführte

Interviews im Bürgerradio) moderiert.

Es bietet eine Chance, Veränderungen anzustoßen.

Dies sollte sich niemand entgehen lassen

 

Link für weitere Informationen

Bürgergespräch Heide Hombruch, Dienstag 07.11

 

 

 

 

Am 31. Oktober in Soest mit Präses Annette Kurschus und Ministerpräsident Armin Laschet

Fernsehgottesdienst zum Reformationsjubiläum in NRW

»Freiheit gestalten auf festem Grund« – unter diesem Leitmotiv steht der zentrale Gottesdienst am 31. Oktober in Soest, den die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen zum 500-jährigen Reformationsjubiläum feiern.

Es predigt die westfälische Präses Annette Kurschus, die Lesung aus der Bibel übernimmt Ministerpräsident Armin Laschet. WDR-Fernsehen und Hörfunk (WDR 5) übertragen live aus der Wiesenkirche, Beginn ist um 10 Uhr.

Bis 9.30 Uhr muss die Gemeinde ihre Plätze eingenommen haben.

Kai Hegemann, Pfarrer an der Wiesenkirche, und Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, wirken ebenso mit wie Susanne Schüring-Pook von der Lippischen Landeskirche. Annette Kurschus, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen, predigt über die Sätze des Apostels Paulus: »Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!« (Galater 5,1). An dem Gottesdienst beteiligt sind auch der Steinmetz Michael Düchting und die Glasrestauratorin Simone Schmidt, die beide in der mittelalterlichen Wiesenkirche wirken. Für die vielen Ehrenamtlichen vom Kirchenkiosk »Vis à Wiese« ist Antje Limbrock mit dabei, ebenso Annette Petrick als Chorsängerin.
Orgel spielt Professor Dr. Helmut Fleinghaus, Direktor der Hochschule für Kirchenmusik Herford. Deren Kantorei singt unter der Leitung von Professor Hildebrand Haake. Landesposaunenwart Daniel Salinga leitet ein westfälisches Bläserensemble. (Pressemitteilung 82/2017)

Quelle: eKvW

Von der Christianisierung bis zur Neuordnung der Kirche nach 1945

Unsere Geschichte

Die Geschichte des Christentums in Westfalen geht bis weit vor die Reformationszeit zurück. Evangelisch wurden viele Gemeinden durch die Einflüsse Luthers und Calvins. Der Unionsaufruf von 1817 führte schließlich zu einer Verwaltungsunion, in der bis heute lutherische, reformierte und unierte Gemeinden verbunden sind.

Der westfälische Raum war in den Jahrzehnten der Reformation bereits seit über 700 Jahren christianisiert. Im 9. Jahrhundert entstanden in den vier neu gegründeten westfälischen Bistümern Minden, Münster, Osnabrück und Paderborn viele Pfarrkirchen, von denen nicht wenige in der Reformation evangelisch wurden.

Obwohl die Reformatoren Martin Luther und Johannes Calvin nie in Westfalen waren, haben ihre Gedanken das kirchliche Leben in Westfalen stark beeinflusst. Seit 1524 waren in westfälischen Städten reformatorische Predigten zu hören. Nach und nach entstanden auf westfälischem Boden lutherische und reformierte, also in der Tradition Calvins stehende Gemeinden.

Die Herzöge, die in Westfalen die Grafschaften Mark und Ravensberg besaßen, erlaubten in ihren Territorien die Bildung reformatorischer Gemeinden, die sich relativ selbständig entwickeln konnten. Auch Anhänger Zwinglis und Calvins bildeten selbständige Gemeinden. Erst der Westfälische Frieden von Münster und Osnabrück 1648 führte zur reichsrechtlichen Gleichstellung der Reformierten mit den Lutheranern und Katholiken.

König Friedrich Wilhelm III. erließ 1817 den Unionsaufruf, der die Vereinigung der evangelischen Konfessionen zum Ziel hatte. Da jedoch nicht alle westfälischen Gemeinden diesem Aufruf folgten, kam es zu einer Verwaltungsunion, in der bis heute lutherische, reformierte und unierte Gemeinden verbunden sind. In der rheinisch-westfälischen Kirchenordnung von 1835 wurde erstmals die presbyterial-synodale Tradition rechtlich verankert. Sie besagt, dass die Kirche nicht durch Konsistorien von oben sondern durch Presbyterien und Synoden von unten geleitet wird.

Im 19. Jahrhundert trat die Erweckungsbewegung für die Erneuerung zu einer lebendigen Frömmigkeit ein. In Westfalen war sie vor allem im Siegerland und in Minden-Ravensberg wirksam. Durch die Erweckungsbewegung erkannten viele Christinnen und Christen soziales Engagement als wesentliches Element des christlichen Glaubens. Zahlreiche Initiativen zur Armenpflege, Krankenpflege und pädagogischen Betreuung entstanden. Zu ihnen zählen auch die großen diakonischen Werke Bethel, Johanneswerk, Pertheswerk, Volmarstein und Wittekindshof.

1922 legte die westfälische Provinzialkirche mit der Errichtung der ersten westfälischen Sozialpfarrstelle den Grundstein für ihre Industrie- und Sozialarbeit. Daran anknüpfen baute Klaus von Bismarck ab 1949 das Sozialamt der Evangelischen Kirche von Westfalen auf.

Im Dritten Reich formierte sich die Bekennende Kirche als Widerstand gegen die Kirchenpartei der »Deutschen Christen« und die nationalsozialistische Ideologie. Unter der Leitung des westfälischen Präses Karl Koch konstituierte sich 1934 in Dortmund die erste westfälische Bekenntnissynode. In Barmen trat die erste Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche zusammen. Ihr wichtigstes Ergebnis ist die Barmer Theologische Erklärung.

Bis 1945 war die westfälische Kirche als Kirchenprovinz Westfalen Teil der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union (APU). Im Rahmen der Neuordnung der APU erfolgte die Verselbständigung als Evangelische Kirche von Westfalen, die mit der Kirchenordnung 1953 die presbyterial-synodale Ordnung unserer Kirche festgeschrieben hat.

Quelle: eKvW

Stadtrundgang: Auf den Spuren der Reformation in Iserlohn

Fr, 27.10.2017 17-18:30 Uhr
Ort
Treffpunkt: Am Bilstein oben an der Kirchtreppe
58636 Iserlohn
Art der Veranstaltung
Gruppen / Kreise; Fortbildungen / Seminare / Vorträge; Sonstiges
Ansprechpartner
Götz Bettge und Pfrn. Brigitte Zywitz burgarchiv.iserlohn@gmx.de
Tel.: 0 23 71 - 2 70 88 / Tel.: 0 23 71 - 4 07 11
Weitere Informationen
An verschiedenen Stationen (Oberste Stadtkirche, Lateinschule, altes Rathaus, reformierte Kirche, Pfarrhaus Griesenbeck u.a.) werden Anfänge und Auswirkungen der Reformation in Iserlohn erläutert und zur städtischen Geschichte in Beziehung gesetzt.

Am 27.10.2017 wird dieser Stadtrundgang auch durchgeführt. Weitere Termine auf Anfrage möglich.

Referenten:
Götz Bettge, Stadtarchivar i. R.,
Pfrn. Brigitte Zywitz, Archivpflegerin des Ev. Gemeindeverbandes Iserlohn
Empfohlen für:
 
 
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn
Öffentlichkeitsreferat des Kirchenkreises Iserlohn
Piepenstockstr. 21
58636 Iserlohn
Markus.Mickein@kk-ekvw.de
Tel: 02371 / 795-217

Weiterer Höhepunkt bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Kreuzkirche !

 

Nach dem ökumenischen Gottesdienst und dem Bürgerfest Ende September freut sich die 

Ev. Maria Magdalena Gemeinde auf ein weiteres Highlight im Festprogramm.

Die weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Evangelische Kantorei Iserlohn tritt -geleitet von Kirchenmusikdirektor Hanns-Peter Springer- in der Kreuzkirche auf.

 

Unter dem Titel: „Exsultate Deo – Jauchzet dem Herren“  kommt ein Chor- und Orgelkonzert aus dem Reiseprogramm des Chores zur Aufführung.

Teile aus diesem Programm hat der Chor bereits an vielen Stellen in Deutschland und Europa gesungen. So zuletzt auf der Englandreise in Oxford sowie in diesem Sommer in Aschaffenburg, Miltenberg und Seligenstadt. Werke der grossen Komponisten wie Bach, Mendelssohn und Schütz gehören zum Standardprogramm der Kantorei.

Ergänzt werden die Werke durch Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Das Konzert findet am 15.10.2017 um 17.00 Uhr statt und dauert etwa eine Stunde.

Erntedank 2017: Kirchen und Bauernverband für mehr wechselseitiges Verständnis

Dankbarkeit und Verantwortung

Kirchen und Bauernvertreter in Westfalen und Lippe weisen in ihrer gemeinsamen Erklärung zum Erntedankfest 2017 darauf hin, wie bedeutsam das »Vertrauen auf Gott und seine Schöpfung, auf das Wunder des Wachsens und Reifens« ist. Gleichzeitig werben sie für mehr Verständnis zwischen Bauernfamilien und Verbrauchern.

»Das Erntedankfest ist für die Kirchen und die Bauernfamilien in Westfalen-Lippe in jedem Herbst ein wichtiger ›Ankerpunkt‹. Wir danken Gott für die Gaben der Ernte, erinnern uns an die enge Verbundenheit von Mensch und Natur und blicken zurück auf die Monate von der Zeit der Aussaat bis zur Ernte. Dankbar und anerkennend kommt der große Einsatz der Menschen in den Blick, die die anstrengende Feldarbeit geleistet oder sich tagtäglich um das Wohl und die Betreuung der Tiere im Stall gekümmert haben. Nicht zuletzt werden wir uns unserer Verantwortung bewusst, die wir für einen achtsamen, angemessenen und gerechten Umgang mit der reichen Ernte tragen.

›Gott sei Dank!‹ — auch in 2017 ist wieder einmal vieles gut gegangen. Rückblickend wird uns bewusst, wie bedeutsam uns das Vertrauen auf Gott und seine Schöpfung, auf das Wunder des Wachsens und Reifens ist. Gott für die Ernte zu danken, gehört zu den religiösen Grundbedürfnissen von Menschen.

Offener, fairer und wertschätzender Dialog

Die Bauernfamilien in Westfalen-Lippe stellen sich mit viel Flexibilität, Phantasie und Kreativität den Herausforderungen der Zukunft, erkennen aber immer mehr, dass für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung auch neue Wege eingeschlagen werden müssen. So haben sie in diesem Jahr erklärt: ›Wir müssen uns dort verändern, wo unsere Art und Weise der landwirtschaftlichen Erzeugung dazu beiträgt, dass Boden, Wasser, Luft, Pflanzen und Tiere sowie Elemente der Kulturlandschaft geschädigt werden.‹

Den hier vorgezeichneten Weg unterstützen wir ausdrücklich. Dabei wünschen wir uns mehr wechselseitiges Verständnis zwischen Bauernfamilien und denjenigen, die Kritik an der landwirtschaftlichen Arbeit formulieren. Ein gegenseitiger offener, fairer und wertschätzender Dialog aller Beteiligten über notwendige Korrekturen in der landwirtschaftlichen Produktion wie auch im Einkaufs- und Konsumverhalten könnte vieles zum Besseren wenden. Vor allem würde dadurch das Bemühen nachhaltig arbeitender landwirtschaftlicher Familienbetriebe, einen auskömmlichen Gewinn zu erzielen und gleichzeitig die Bedürfnisse von Familie, Nachbarschaft, Nutztieren und Umwelt zu schützen, wirksam gefördert. Daher sprechen wir uns für eine tragfähige gesellschaftliche Verständigung und den Abbau einer wahrnehmbaren Distanz zwischen Bauernfamilien und Teilen der Verbraucherschaft aus.

Der Erhalt gesunder Strukturen in den Dörfern und kleinen Städten in Westfalen-Lippe ist von großer Bedeutung für die Menschen in dieser Region. Stabile soziale Beziehungen, Solidarität und Nachbarschaftshilfe bilden vielerorts die Basis für die Erziehung der Kinder, die Pflege alter Menschen und eine hohe Lebensqualität. Diesen Schatz auch in Zeiten des demographischen Wandels zu erhalten, aber - wo nötig — mutig auch Neues zu gestalten, ist uns allen aufgetragen. Vertrauen wir dabei weiterhin auf Gottes Beistand und Geleit.«

Dietmar Arends (Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche),
Hans-Josef Becker (Erzbischof von Paderborn),
Dr. Felix Genn (Bischof von Münster),
Annette Kurschus (Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen),
Dr. Franz-Josef Overbeck (Bischof von Essen),
Johannes Röring (Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V.)

 

 

Großes Bürgerfest am 24.09.2017: 50 Jahre Kreuzkirche

 

 

Die Kreuzkirche wird 50 Jahre alt. Die Gemeinschaft der Sümmeraner Vereine feiert den runden Geburtstag mit einem großen Bürgerfest. Los geht es um 10 Uhr mit einem Fest-Gottesdienst mit Pfarrer Plewnia und dem früheren Pfarrstelleninhaber Pfarrer Philipps. Danach erwartet die Gäste ein Unterhaltungsprogramm mit Hüpfburg, elektronischem Torwandschießen, Musik und vielem mehr. Für Speis und Trank ist gesorgt. Mitwirkende sind: die Maria-Magdalena-Gemeinde, die St. Gertrudis-Gemeinde, der Rentner-Posaunenchor, die Spielleute Sumburen um 1700, die Freiwillige Feuerwehr Sümmern, der DJK Sümmern, der TV Griesenbrauck, die SF Sümmern, die Kita Feldmäuse, die Kita Abenteuerland, die KFD, Frauenhilfe, Frauenabendkreis und der Laventie-Grill.

 

 

Fest zur Kampagne Barrierefreier Kirchenkreis: Einfach mitmachen

Mit einem großen Fest geht die Kampagne Barrierefreier Kirchenkreis nach fünf Jahren zu Ende. Der Abschluss wird am Samstag, 30. September 2017, ab 11 Uhr im Bürgersaal und unter dem Zeltdach am Neuen Rathaus in Menden gefeiert.

Viele Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn haben sich seit 2012 an der Kampagne beteiligt und engagiert mitgewirkt, Schwellen abzubauen und Zugänge zu ermöglichen: für Menschen mit Beeinträchtigungen, für Menschen, die in unserer Mitte alt geworden sind, und ebenso für Menschen, denen die Kirche fremd geworden ist. Immer ging es auch darum, die Barrieren im Kopf abzubauen.

In dieser Zeit sind viele neue und barrierefreie Zugänge zu Gemeindehäusern und Kirchengebäuden entstanden, damit Menschen auch weiterhin am Gemeindeleben teilhaben können; ebenso haben Menschen mit Beeinträchtigungen durch Gesangbücher in Großdruck oder Induktionsschleifen nun die Möglichkeit, dem gottesdienstlichen Geschehen besser folgen zu können. Und durch die GemeindeSchwestern sind neue Zugänge zu Menschen geschaffen worden, die zum ersten Mal oder auch wieder Kontakt zur Kirche erhalten.

Das große Kampagnenfest wartet mit einem vielfältigen Programm auf. Einer der Höhepunkte ist der Markt der Möglichkeiten von 12.30 bis 15.30 Uhr. Hierfür laden wir ein, das eigene Projekt zur Barrierefreiheit aus der Kirchengemeinde, der Einrichtung, des Vereins oder der eigenen Initiative vorzustellen, um anderen Anteil zu geben an den eigenen Erfahrungen und guten Ideen. Interessierte können einen eigenen Stand zu ihrem Thema gestalten, das zum Gespräch einlädt und zum Mitmachen anregt.

Anmeldungen mit einer kurzen Beschreibung des Projektes sind per E-Mail an den Geschäftsführer der Kampagne, Pfarrer Karl-Heinz Struve, zu richten. E-Mail: karl-heinz.struve@kk-ekvw.de. Telefonische Rückfragen sind möglich unter 02371 / 795 – 216.

 

Quelle:Ev.Kirchkreis Iserlohn

 

Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht ist ab 2018 möglich

Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden

Präses Annette Kurschus (Evangelische Kirche von Westfalen), Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland) und Landessuperintendent Dietmar Arends (Lippische Landeskirche) sowie Bischof Dr. Felix Genn (Münster), Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen) und Erzbischof Hans-Josef Becker (Paderborn) haben entsprechende Vereinbarungen zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht ab dem Schuljahr 2018/19 unterzeichnet. Das Ministerium für Schule und Bildung in Düsseldorf und die Bezirksregierungen begrüßen die Initiative der Kirchen.

 

Mit dieser Zusammenarbeit stellen sich die beiden großen Kirchen auf die veränderte Schullandschaft ein, denn die Zahl christlicher Schüler ist rückläufig. Religionsunterricht, den nur Schülerinnen und Schüler einer einzigen Konfession besuchen, findet immer seltener statt. Auch bei getauften Kindern und Jugendlichen sind christliche Traditionen und biblisches Wissen schon längst nicht mehr selbstverständlich. »Der Religionsunterricht soll die jeweils eigene evangelische oder katholische Identität - sowohl für sich selbst als auch in Beziehung zueinander - bewusst machen. Außerdem will er zum kritischen Nachdenken anregen und das Gewissen schärfen«, erklärte Landeskirchenrat Fred Sobiech, Bildungsdezernent der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) in Bielefeld. Die Verantwortlichen in den Kirchenämtern und Generalvikariaten hoffen, dass die authentische Begegnung mit der anderen Konfession nachhaltig möglich wird und man sich der eigenen Konfession bewusster werden kann.

Schon jetzt kommt es nicht selten vor, dass der evangelische oder katholische Religionsunterricht im Klassenverband erteilt wird – aus organisatorisch-praktischen Gründen, wenn etwa nur wenige katholische oder evangelische Kinder vorhanden sind. Diese Praxis entspricht allerdings weder dem Grundgesetz noch der nordrhein-westfälischen Landesverfassung oder dem Schulgesetz des Landes. Denn danach werden die Inhalte vom Staat in Übereinstimmung mit den Religionsgemeinschaften festgelegt: Der Unterricht ist immer an das jeweilige – katholische oder evangelische – Bekenntnis gebunden. Der konfessionell-kooperative Religionsunterricht will die Unterschiede jedoch keineswegs aufheben.

»Gemeinsamkeiten stärken – Unterschieden gerecht werden«, so heißt denn auch die leitende Absicht des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts. Dazu sind die weiterhin geltenden evangelischen und katholischen Lehrpläne aufeinander zu beziehen und in entsprechende Unterrichtsplanungen zu übersetzen. Wie bisher können auf Wunsch und mit Zustimmung der betreffenden Lehrkraft auch Schülerinnen und Schüler anderer Religionen am Religionsunterricht teilnehmen.

Eine Grundschule oder eine weiterführende Schule im Sekundar I-Bereich, die in das neue Modell einsteigen will, muss bei der zuständigen Schulaufsichtsbehörde einen Antrag stellen. Das Einvernehmen mit den Kirchen wird vor Genehmigung hergestellt. Voraussetzungen dafür sind vor allem, dass die Fachkonferenzen den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht befürworten, die Schulkonferenz darüber berät und entsprechende Unterrichtspläne vorliegen, die den Wechsel der Fachlehrkräfte berücksichtigen. Eine begleitende Fortbildung wird den Schulen angeboten. (Pressemitteilung 69/2017)

Quelle:EkvW

Pfarrer Peter Philipps Versetzungsantrag wurde vom Presbyterium angenommen und bestätigt. So ist nun auch die 2.Pfarrstelle in der Maria Magdalena Kirchengemeinde im Bezirk Sümmern -Griesenbrauck ab dem 01.09.2017 nicht mehr besetzt. Das Presbyterium arbeitet kräftig daran diese beiden vakanten Stellen (Heide-Hombruch und Sümmern-Griesenbrauck) neu zu besetzen.

Pfarrer Philipps wird am Sonntag, den 03.09.2017 um 10:00 Uhr im Gottesdienst in der Kreuzkirche aus der Pfarrstelle verabschiedet. Frau Superintendentin Espelöer wird diesen Gottedienst mit Pfarrer Schütt  zusammen gestalten. Im Anschluß an den Gottesdienst findet ein Kirchenkaffee statt.

 

 

Annette Kurschus, stellvertretende Vorsitzende des Rates der EKD und Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, zu den Anschlägen in Barcelona und Cambrils

»Worte und Taten der Menschlichkeit zählen - gerade jetzt!«

»Wieder wurde wahllos gemordet, wieder schreien Schmerz und Hass zum Himmel. Erschreckend sind die Parallelen: Aus dem gleichen Ungeist abgründiger Menschenverachtung und mit der gleichen Methode blindwütiger Gewalt wurde gemordet – Paris, Berlin, London und jetzt in Barcelona und Cambrils.

Angst und Wut greifen auch nach uns. Darauf setzen die Attentäter. Lassen wir die Saat nicht aufgehen! Beten wir für die Toten und alle, die um ihr Leben kämpfen, für die Angehörigen, die Rettungs- und Sicherheitskräfte, für Politiker und Wähler.

Worte und Taten der Menschlichkeit zählen - gerade jetzt!«

»Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.« (Jahreslosung 2017)

Quelle: EKvW

Telefonseelsorge

Die Telefonseelsorge Hagen-Mark bietet Hilfe und Unterstützung
in allen Lebenslagen rund um die Uhr
per Telefon 0800-111-0-111 oder 0800-111-0-222 und
via Internet www.telefonseelsorge.de

 

Die Beratung ist verschwiegen - die ehrenamtlichen ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht, sowohl am Telefon als auch via Internet, offen für alle Problembereiche, kompetent; die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden durch regelmäßige Supervision begleitet, ideologiefrei; es wird weder konfessioneller, noch politischer oder ideologischer Druck ausgeübt, kostenfrei; für die Beratung entstehen keine Kosten.

Die anfallenden Gesprächsgebühren werden von der Deutschen Telekom übernommen. Die Kosten für die Internetverbindung trägt der Ratsuchende selbst.

 

 

Jubiläumskonfirmation am 5. November 2017

Ganz herzlich möchten wir schon jetzt zu unserer Jubiläumskonfirmation in das                    Martin-Luther-King Haus und in die Kreuzkirche einladen.

Eingeladen sind alle, die vor 50, 60, 65, 70 oder 75 Jahren konfirmiert wurden.

Gemeinsam möchten wir mit Ihnen einen festlichen Gottesdienst zur Erinnerung an Ihre Konfirmation feiern und anschließend noch bei einem Mittagessen gemütlich zusammensitzen,   zu dem Sie auch gerne Ihre Angehörigen mitbringen können.

 

Wenn Sie sich zur Jubiläumskonfirmation anmelden möchten, dann rufen Sie bitte in unserem Gemeindebüro an unter: 0 23 04 / 54 98 (Mo, Mi, Fr ,9:00 – 11:00 Uhr) oder per E- Mail: gemeindebuero@mmg-iserlohn.de, oder per Brief: Auf der Palmisse 5, 58640 Iserlohn.      Wir freuen uns mit Ihnen zu feiern!

 

 

Pfarrer Peter Philipps erhält neuen Auftrag im Kirchenkreis

 

Pfarrer Peter Philipps wird ab dem 1. September 2017 von seinem Dienst in der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde im Bezirk Sümmern-Griesenbrauck aus gesundheitlichen Gründen entbunden und einen Auftrag im Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn annehmen.

Pfarrer Philipps wird auch weiterhin Vertretungsaufgaben in der Kirchengemeinde übernehmen.  Das Presbyterium der Kirchengemeinde arbeitet unterdessen an einer Konzeption für die Wiederbesetzung der anderthalb Pfarrstellen der Kirchengemeinde, die mit dem Weggang der Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz und Peter Philipps nun unbesetzt sind.                                          

Das Landeskirchenamt in Bielefeld sowie Superintendentin Martina Espelöer unterstützen das Presbyterium bei der Neukonzeption. Superintendentin Martina Espelöer dankt Pfarrer Philipps für seinen Dienst in der Kirchengemeinde, den er seit 28 Jahren in Sümmern ausfüllt.

 

Markus Mickein

       -Pressearbeit-

Presseinformation  Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn

Iserlohn, 13.Juli 2017

Gemeinsames Kreiskirchenamt

 

Geschäftsführer Volker Schöbel, Superintendentin Martina Espelöer, Hauptgeschäftsführer Joachim Steuer, Geschäftsführer Bernd Göbert, Kreiskirchenamt Soest/Arnsberg mit dem Kreissynodalvorstand

 

Die Kreissynode Iserlohn hatte bereits auf ihrer Tagung im Herbst 2016 ein Grundsatzbeschluss für eine Fusion der Kreiskirchenämter Iserlohn-Lüdenscheid und Soest-Arnsberg gefasst.

Sie hatte aber auch ein Gutachten angefordert, das detailliert die Aspekte zu Personal, Räumlichkeiten, IT, Finanzierung, Rechtsform zur Fusion ausweist.

Dieses Gutachten wurde erstellt und ist den Kirchengemeinden zur Beratung an die Hand gegeben und auf der Kreissynode besprochen worden.

 

Es bestätigt, dass die Fusion der Kreiskirchenämter der richtige Weg ist, die kreiskirchliche Verwaltungsstruktur zukunftsfähig zu gestalten und ein adäquates Mittel, um weiterhin als leistungsfähiger Dienstleister für die Kirchengemeinden tätig sein zu können.

 

Das Konzept des zu bildenden neuen gemeinsamen Kreiskirchenamtes sieht vor, die Beratung der Kirchengemeinden zu stärken und mit Beratungsteams weiterhin in der Fläche für die Sachgebiete Personal, Finanzen, Bau-, Grundstücks- und Friedhofsangelegenheiten präsent zu sein.

Die drei Standorte in Iserlohn, Lüdenscheid und Soest bleiben bestehen. Die Arbeitsplätze sind gesichert.

 

Die Kreissynode Iserlohn hat durch das Gutachten den Grundsatzbeschluss bestätigt und sich für weitere Schritte hin zu einer Fusion ausgesprochen.Auch die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg hat mit großer Mehrheit am 10. Juni 2017 für eine Fusion gestimmt.

Die Kreissynoden der Kirchenkreise Soest und Arnsberg haben zum Verfahren bereits im vergangenen Jahr grünes Licht gegeben.

Bericht:Kreiskirchenamt Iserlohn

Wehmütiger Abschied von Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz

 

Am  11. Juni wurde Pfarrer Zywitz in einem feierlichen Gottesdienst von Superintendentin       Martina Espelöer unter großer Beteiligung vieler Gemeindeglieder in den Ruhestand verabschiedet.

 

So voll wie an diesem Tag wird die Jakobuskirche in Kalthof bestimmt sehr selten gewesen sein. Die rege Anteilnahme war ein Ausdruck der Zuneigung, die viele Menschen mit Pfarrer Zywitz verbindet.

 

Und es war mit Sicherheit auch ein Ausdruck des Dankes für alles, was er in seiner 29 jährigen Tätigkeit als Pfarrer für die Menschen in unserer Maria-Magdalena Kirchengemeinde getan hat.

 

Mit wie vielen Menschen hat er Glück und Schmerz, Trauer und Freude geteilt. Wie viele Menschen hat er ein Stück auf ihrem Lebensweg begleitet und ihnen in seiner freundlichen, ruhigen, feinfühligen und zugewandten Art beigestanden.

 

Wir als Gemeinde sind ihm dafür ungeheuer dankbar und sind sehr traurig, dass er seine gute und kompetente Arbeit als Pfarrer nicht mehr fortsetzen kann.

Auf der anderen Seite verstehen wir, dass er sich dazu entschieden hat, aus gesundheitlichen Gründen zweieinhalb Jahre vor der eigentlichen Pensionierung in den Ruhestand zu gehen.

 

Schließlich ist die Gesundheit das Wichtigste und wir wünschen ihm von ganzem Herzen alles Gute und Gottes Segen für seinen Ruhestand, der hoffentlich auch ein bisschen Unruhestand sein wird.

 

Da er es sich nach seinen eigenen Worten nicht vorstellen kann, sich überhaupt nicht mehr in der Kirche zu engagieren, sind wir guter Hoffnung, ihn noch an der einen oder anderen Stelle in der Gemeinde zu begegnen.

 

DANKE  FÜR  ALLES !

 

Im Namen des Presbyteriums und der Gemeinde

Pfarrerin Helga Dietz

 

Wir laden Dich herzlich ein

          zum 

Kindergottesdienst

an jedem 3. Sonntag im Monat

um 10 Uhr

in der Kreuzkirche:

       17. September,

                        15. Oktober,

                        19. November und

                        17. Dezember 2017.

Wir freuen uns auf Dich!

Niklas Günther - A. Hirnschal -
A. Hoffmann - S. Kersken - M. Peka -
C. Schambach - S. Schock

Konfirmandenarbeit (KA)

Warum gibt es Konfirmandenarbeit?

Das, was Sie unter dem Begriff „Konfirmandenunterricht“ oder „Konfirmationsunterricht“ kennen, hängt mit der Taufe zusammen. Denn Konfirmationsunterricht ist nachgeholter Taufunterricht.

 

Im Neuen Testament, genauer: in Apostelgeschichte (Apg) Kapitel 16 wird erzählt, dass Saulus Paulus zum ersten Mal europäischen Boden betrat. In der griechischen Stadt Philippi traf er auf Lydia, die als Purpurhändlerin ihrem Beruf nachging. „Sie aber samt ihrem Hause“ (Apg 16,14 in der Lutherübersetzung 2017) ließen sich taufen. Das bedeutet: Alle Mitglieder in Lydias Haushalt, Männer und Frauen, Erwachsene, Kinder und Jugendliche ließen sich taufen.

Nachdem Saulus Paulus mit seinem Gefährten in Philippi ins Gefängnis geworfen worden waren, erzählten sie dem Gefängniswärter von Jesus. „Und er ließ sich und alle die Seinen sogleich taufen“ (Apg 16,33 in der Lutherübersetzung 2017) Der Kerkermeister ließ sich aufgrund seines eigenen Glaubens taufen – aber die Kleinkinder in seinem Haus? Hier schien der Kerkermeister die religiöse Verantwortung übernommen zu haben: Er glaubt – und übernimmt die Verantwortung dafür, dass auch die anderen Mitglieder seines Hausstandes zum Glauben kommen sollen.

Zuerst die Taufe – dann der Glaube!?

Wie kann ein Kind denn zum Glauben kommen? Indem es etwas über Jesus hört und in glaubenden Erwachsenen ein Vorbild hat, die sich mit Gott und anderen Menschen im Gottesdienst treffen, die gemeinsam beten und feiern.

In anderen Geschichten der Apostelgeschichte lesen wir (2,37-42; 8,12+13; 8,26-39; 9,17+18; 10,44-48), 1. dass Menschen von Jesus hörten, 2. zum Glauben kamen und sich dann 3. taufen ließen.

Zuerst der Glaube – dann die Taufe!?

In welcher Reihenfolge Taufe und Glaube vonstatten gehen – wichtig ist: Taufe und Glaube aus dem, was man über Jesus weiß, gehören zusammen!

Gerade bei denjenigen, die als Säugling oder Kleinkind getauft wurden, kann man ja nicht davon ausgehen, dass sie viel über Jesus und seine Lehre oder die Bedeutung seines Sterbens und Auferstehens wissen. Dies wird im „Konfirmandenunterricht“ nachgeholt. Konfirmandenunterricht ist nachgeholter Taufunterricht: von Jesus hören und zum Glauben kommen gehört ja mit der Taufe zusammen.

 

Seit 2005 wird das, was viele von uns als „Konfirmandenunterricht“ kennen, „Konfirmandenarbeit“ genannt. Diejenigen, die zur Konfirmandenarbeit zusammenkommen, wollen sich mit Themen und Inhalten des christlichen Glaubens beschäftigen. Aber sie wollen sich nicht nur mit dem Kopf mit Fragen eines christlichen Lebens auseinandersetzen, sondern sie sollen auch angeleitet werden, was dazu gehört, um als Christin und Christ zu leben: Wie leben andere Christinnen und Christen in der Gemeinde? Wer ist das eigentlich – Gott und Jesus? Wie kann ich mit ihnen in Kontakt treten? Welche Regeln bestimmen das christliche Miteinander? Wie kann ich mich selbst in die christliche Gemeinschaft einbringen und sie mitgestalten?

In der Konfirmandenarbeit können Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen leben, glauben und voneinander lernen – im gemeinsamen Tun! Miteinander entdecken, erfahren, verstehen – darum geht es in der gemeinsamen Konfirmandenzeit.

Die Zeit der Konfirmandenarbeit schließt mit einem feierlichen Gottesdienst, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden eingesegnet werden.

Mit der Konfirmation wird der junge Mensch mit allen Rechten und Pflichten eines mündigen Mitgliedes der christlichen Gemeinschaft betraut.

 

Wie lange dauert die Konfirmandenzeit? Und wann findet sie statt?

Die Konfirmandenzeit dauert zwei Jahre.

Die älteren von Ihnen kennen das Modell, während des 7. und 8. Schuljahres zum Konfirmandenunterricht gegangen zu sein. (Heute nennt man das „KA 7/8“.)

In unserer Maria Magdalena-Gemeinde ist es üblich geworden, das erste Konfirmandenjahr während des 3. Schuljahres und das zweite Konfirmandenjahr während des 8. (oder 7.) Schuljahres anzubieten - heute nennt man das „KA 3/8“.

In der Zwischenzeit sind die Heranwachsenden eingeladen zu Jungschar, Kindergottesdienst und Gottesdienst und natürlich jederzeit zum Abendmahl. So können sie vertiefen, was sie bereits erfahren und erlernt haben.

 

Entwicklung der Konfirmandenarbeit in unserer Gemeinde

Seit einigen Monaten befindet sich unsere Kirchengemeinde in einem Prozess, in dem mehrere Arbeitsbereiche neu organisiert werden.

Diese Neuorganisation betrifft auch die Konfirmandenarbeit – sowohl die während des dritten Schuljahres (KA 3) als auch die während des achten Schuljahres (KA 8).

Die Arbeitsgruppe Konfirmandenarbeit hat ihre Arbeit bereits aufgenommen.

Sobald fest steht, wie die Konfirmandenarbeit ab dem Schuljahr 2017/2018 stattfinden wird, werden Sie informiert.

 

Bitte begleiten Sie die Arbeit der Arbeitsgruppe im fürbittenden Gebet!

 

P.S.: Folgende Links geben Ihnen weitere Informationen über die Konfirmandenarbeit:

 

Menschen, Projekte und neue Gottesdienste 31 Jahre lang war                  Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz in Iserlohn tätig – ein Abschied voller Wehmut.

Kalt­hof. Paul Ger­hardt war ein lu­the­ri­scher Theo­lo­ge, der schon fast 350 Jah­re tot ist, der aber auch heu­te noch im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes in al­ler Mun­de ist. Denn Ger­hardt hat die Kir­che mit sei­nen Lie­dern ge­prägt wie kaum ein an­de­rer. „Ich steh an der Krip­pe hier“, „Geh aus, mein Herz, und su­che Freud“ oder „Be­fiehl du dei­ne We­ge“ sind nur drei von vie­len Su­per-Hits, die ver­mut­lich bis in al­le Ewig­keit zu den pas­sen­den An­läs­sen er­klin­gen wer­den. Wenn nun ein Ehe­paar da­her geht und sei­nen Sohn nach ei­nem so be­rühm­ten Kir­chen­mann be­nennt, so wie es im Fal­le von Paul-Ger­hard Zy­witz vor 62 Jah­ren ge­sche­hen ist, dann scheint der wei­te­re Weg doch glas­klar vor­ge­zeich­net zu sein: Der Jun­ge wird mal Pfar­rer.

Paul-Ger­hard Zy­witz muss schmun­zeln, wenn er die­sen Ge­dan­ken hört. Der schei­den­de Pfar­rer der Kir­chen­ge­mein­de Hen­nen mit Sitz an der Kalt­ho­fer Ja­ko­bus­kir­che sitzt ent­spannt auf der Bank in sei­nem Ess­zim­mer, strei­chelt den Fa­mi­li­en­hund Bel­la und muss ge­ste­hen, dass die­ser gro­ße Paul Ger­hardt ei­gent­lich nie so weg­wei­send für ihn ge­we­sen sei, wie man mei­nen könn­te. Er selbst ha­be sich erst vor we­ni­gen Jah­ren ein­ge­hen­der mit ihm be­schäf­tigt. Und so klar, wie die Na­mens­ge­bung es vor­zu­zeich­nen scheint, sei es bei ihm mit dem Pfar­rer­wer­den nie ge­we­sen.

Er sei zwar in Un­na und spä­ter in Dort­mund-As­seln in ei­ner gläu­bi­gen Fa­mi­lie auf­ge­wach­sen und ha­be ei­ne christ­li­che Vor­prä­gung mit­be­kom­men, ei­ne wirk­lich en­ge Bin­dung zur Kir­che ha­be er aber erst als Ju­gend­li­cher auf­ge­baut, als er mit 16 Jah­ren an­fing, in den in­ter­na­tio­na­len Work­camps des Christ­li­chen Frie­dens­diens­tes mit­zu­ma­chen.Tol­le Er­fah­run­gen sei­en das ge­we­sen: Rei­sen in al­le Ecken Eu­ro­pas, rich­tig mit an­pa­cken, sich en­ga­gie­ren, vor al­lem aber Men­schen ken­nen ler­nen, be­glei­ten und hel­fen – das al­les hat ihn ge­prägt und schon vor­ge­zeich­net, was ihn spä­ter ein­mal als Pfar­rer aus­ma­chen soll­te.

Das Be­rufs­ziel Pfar­rer hat­te er aber auch beim Start des Theo­lo­gie­stu­di­ums noch nicht, das ihn nach Müns­ter, Ber­lin, Zü­rich und Bonn ge­führt hat. Im Ge­gen­teil: Mit der Vor­stel­lung, als Pfar­rer von der Kan­zel zu pre­di­gen, hat­te er größ­te Schwie­rig­kei­ten, was so­gar zu ei­ner Un­ter­bre­chung des Stu­di­ums ge­führt hat­te. So ganz hat er sich mit die­ser Rol­le wohl auch spä­ter nicht an­ge­freun­det – die an­de­re Sei­te des Pfar­rer-Da­seins, die seel­sor­ger­li­che Ar­beit nah am Men­schen, war ihm je­den­falls im­mer deut­lich nä­her.

Nach dem Stu­di­um und dem Vi­ka­ri­at in Bot­trop kam er 1986 als Hilfs­pre­di­ger ein ers­tes Mal in den Iser­loh­ner Nor­den. In der Hen­ne­ner Jo­han­nes­kir­che ist er or­di­niert wor­den, zu­sam­men mit sei­ner Frau Bri­git­te, die er wäh­rend des Vi­ka­ri­ats in ei­nem Pre­di­ger-Se­mi­nar in Soest ken­nen ge­lernt hat­te und mit der er drei Kin­der im Pfarr­haus groß ge­zo­gen hat. Kurz dar­auf, im Jahr 1988, hat er dann die Pfarr­stel­le am Mar­tin-Lu­ther-King-Haus in der Iser­loh­ner­hei­de über­nom­men.

Drei Fel­der sei­ner Ar­beit wa­ren ihm über die Jah­re be­son­ders wich­tig. Über al­lem ste­hen die viel­fäl­ti­gen Be­geg­nun­gen mit den Men­schen. Über al­le Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg ist er Men­schen in al­len er­denk­li­chen Si­tua­tio­nen na­he ge­kom­men und hat sie ein Stück auf ih­rem Le­bens­weg be­glei­tet. „Ich ha­be Glück und Schmerz, Trau­er und Freu­de ge­teilt. Das war fas­zi­nie­rend und be­rei­chernd.“

Da­ne­ben hat er ver­sucht, neue We­ge auch im Got­tes­dienst zu ge­hen. In den 80er Jah­ren sa­hen die Kir­chen noch an­ders und deut­lich tra­di­tio­nel­ler aus als heu­te. Got­tes­diens­te mit kon­tro­ver­sen In­hal­ten, oh­ne Pre­digt da­für aber mit „Quas­sel­grup­pen“, mit Gi­tar­re und mo­der­nen Lie­dern, mit ei­nem Vor­be­rei­tungs-Team und ei­nem Pfar­rer oh­ne Ta­lar: Vie­les von dem, was Zy­witz in der Hei­de ge­macht hat, war neu, und nicht al­len konn­te er es da­mit recht ma­chen – das ist ihm durch­aus be­wusst.

Das drit­te Feld wa­ren die vie­len Pro­jek­te, mit de­nen er auch ge­sell­schaft­lich und po­li­tisch ak­tiv war und zu et­was be­wegt hat­te. Zu der Müll­ver­bren­nungs­an­la­ge in der Hei­de ha­be er et­wa in den 90er Jah­ren ei­nen run­den Tisch er­öff­net, eben­so wie zur Nie­der­las­sung des mus­li­mi­schen Ah­ma­diy­ya-Ge­mein­de, in de­ren Zu­ge es star­ke rechts­po­pu­lis­ti­sche Ten­den­zen in der Iser­loh­ner­hei­de ge­ge­ben ha­be. Er ha­be ver­sucht Be­geg­nun­gen und Dia­lo­ge zu in­iti­ie­ren und vor der ei­ge­nen Haus­tür ei­nen Frie­dens­dienst zu leis­ten. Ak­tu­ell ge­he die­se Ar­beit in der Hei­de in der Flücht­lings­ar­beit wei­ter.

An­ders als der star­ke öku­me­ni­sche Auf­bruch, den Zy­witz An­fang der 2000er Jah­re in der Hei­de mit der ka­tho­li­schen St.-Jo­sefs-Kir­chen­ge­mein­de an­ge­sto­ßen hat­te, der in der ers­ten fes­ten Ge­mein­de-Part­ner­schaft in Iser­lohn mit ge­mein­sa­men Got­tes­diens­ten, ge­mein­sa­mer Gre­mi­en­ar­beit und ge­mein­sa­mer Raum­nut­zung mün­de­te. Die­se Part­ner­schaft be­steht in die­ser Form nicht mehr. Denn An­fang der 2000er Jah­re setz­te auch ei­ne Ent­wick­lung ein, die die Kir­che seit­dem in Atem hält und tief­grei­fen­de Um­wäl­zun­gen nach sich zieht: sin­ken­de Mit­glie­der­zah­len, knap­per wer­den­de Fi­nanz­mit­tel, Schrump­fen und Zu­sam­men­rü­cken.

Ein Di­lem­ma sei das, sagt Zy­witz. Denn er ist sich schmerz­haft be­wusst, wie wich­tig es ist, dass die Kir­che vor Ort in der Nach­bar­schaft le­ben­dig bleibt. Das En­de des öku­me­ni­schen Pro­jek­tes in der Hei­de sei auch ein Er­geb­nis von Ge­mein­de­fu­sio­nen und Zen­tra­li­sie­run­gen, die es in bei­den Kon­fes­sio­nen ge­be. Gleich­zei­tig sei es aber an­ge­sichts der Zah­len nun mal ein Ding der Un­mög­lich­keit, in al­len Stadt­tei­len und Dör­fern – so wie frü­her – das Kom­plett­an­ge­bot für al­le Ge­ne­ra­tio­nen und Ziel­grup­pen auf­recht zu er­hal­ten.

2008 kam der­ Wech­sel nach Kalt­hof

Im Iser­loh­ner Nor­den sah das kon­kret so aus, dass so­wohl die Ma­ria-Mag­da­le­na-Kir­chen­ge­mein­de als auch die Kir­chen­ge­mein­de Hen­nen von zwei auf an­dert­halb Pfarr­stel­len re­du­ziert wur­den. Bei­de Ge­mein­den ei­nig­ten sich dar­auf, ei­nen ei­ge­nen Pfar­rer zu be­schäf­ti­gen und sich dar­über hin­aus ei­nen Pfar­rer zu tei­len. Die­se Rol­le kam Paul-Ger­hard Zy­witz zu, der 2008 in der Nach­fol­ge von Pfar­rer Bücht­ing mit sei­ner Fa­mi­lie ins Pfarr­haus an der Ja­ko­bus­kir­che zog.

Und die­ses Pfarr­haus wird er ver­mut­lich in na­her Zu­kunft wie­der räu­men müs­sen – aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den und zwei­ein­halb Jah­re vor der ei­gent­li­chen Pen­sio­nie­rung. Das un­ge­plan­te und plötz­li­che En­de sei­ner Tä­tig­keit macht den Ab­schied für ihn dop­pelt weh­mü­tig, was auch am Sonn­tag in Kalt­hof bei sei­nem Ver­ab­schie­dungs-Got­tes­dienst spür­bar wur­de, in dem er ent­pflich­tet wur­de. In dem an­schlie­ßen­den Emp­fang muss­te er so vie­le Hän­de von so vie­len Men­schen zum Ab­schied schüt­teln, was ihm nicht leicht ge­fal­len ist.

Sei­ne Nach­fol­ge in Kalt­hof ist der­zeit eben so of­fen, wie die Fra­ge, wo sein per­sön­li­cher Weg hin­führt. Der vor­ge­zo­ge­ne Ru­he­stand ha­be ihn ja ziem­lich un­vor­be­rei­tet ge­trof­fen, wes­we­gen er erst ein­mal ein Vier­tel-Sab­bat-Jahr ein­le­gen und sich ganz raus­zie­hen möch­te. Und dann? „Ich kann mir nicht vor­stel­len, mich über­haupt nicht mehr in der Kir­che zu en­ga­gie­ren“, sagt Paul-Ger­hard Zy­witz. Wo und wie, sei voll­kom­men of­fen. Aber es ge­he ja wei­ter – mit ihm und mit der Kir­che, in der ja bei wei­tem nicht al­les ver­staubt sei, die in ei­nem span­nen­den Um­bruch ste­cke, in der viel pas­sie­re, die im­mer noch ei­ne ho­he Be­deu­tung ha­be und in der es für ihn auch zu­künf­tig wich­ti­ge Be­geg­nun­gen mit an­de­ren Men­schen ge­be.

© 2016 FUN­KE ME­DI­EN NRW GmbH. Al­le Rech­te vor­be­hal­ten.

Bericht IKZ: Ralf Tiemann vom 14.06.2017

 

Bilder: Mirela Raik

Zebrastreifen für das Martin-Luther-King-Haus

 

 

Iserlohn. Die SPD-Ratsfraktion möchte im Verkehrsausschuss über die Einrichtung eines Zebrastreifens auf der Leckingser Straße in Höhe des Martin-Luther-King-Hauses beraten. Die Anregung dazu sei aus den Reihen des Presbyteriums der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde Iserlohner Heide gekommen, heißt es in dem entsprechenden Antrag. Das Gebäude werde verstärkt von Kindern und Senioren besucht, die zu Fuß oder mit dem Bus anreisen und dabei den Kreuzungsbereich Leckingser Straße und Wolfskoben überqueren. Die Leckingser gehöre nicht nur zu den meistbefahrenen Wohnstraßen, sondern diene zusätzlich als Durchfahrtroute für den Verkehr aus nördlicher Richtung. In Folge der Sperrung des Bahntunnels in Kalthof befürchtet die SPD eine nochmalige Steigerung des Verkehrsaufkommens. Als möglichen Standort bringt die Fraktion den nördlichen Kreuzungsbereich Richtung Kalthof ins Gespräch, wo für den Zebrastreifen lediglich eine Hecke im Eigentum der Stadt für etwa zwei Meter unterbrochen werden und die Fahrbahn markiert werden müsste, werben die Sozialdemokraten für den Vorstoß.

Zebrastreifen für das Martin-Luther-King-Haus

 

 

Bericht:IKZ-02.06.2017

Pfarrer Zywitz wird am Sonntag Trinitatis, dem 11. Juni 2017 um 10.00 Uhr, in der Jakobuskirche Kalthof aus seinem Dienst verabschiedet.  

Wir feiern diesen Gottesdienst als Kooperationsgottesdienst. Das heißt, dass wir gemeinsam mit der Gemeinde in Kalthof  diesen Gottesdienst in der Jakobuskirche feiern werden. Wir werden Mitfahrgelegenheiten anbieten, damit jeder, der möchte, mit nach Kalthof kommen kann.

Der Treffpunkt ist dann um 9:15 Uhr am Martin-Luther-King-Haus.

 

Pfarrer Paul Gerhard Zywitz geht in den Ruhestand

 

Pfarrer Zywitz hat sich entschlossen, aus gesundheitlichen Gründen zum 01.Juni 2017 in den Ruhestand zu gehen. Er wird bis Ende Mai im Krankenstand verbleiben. Seine Vertretung übernimmt weiterhin Pfarrer Schütt.

 

Pfarrer Zywitz wird am Sonntag Trinitatis, dem 11.Juni 2017, in der Jakobuskirche Kalthof aus seinem Dienst verabschiedet. (Die Uhrzeit wird noch bekanntgegeben).

 

Das Presbyterium bedauert die Entscheidung von Pfarrer Zywitz mit viel Verständnis für seine persönliche Lage und dankt Ihm schon jetzt herzlich für seine engagierte, umfangreiche und kompetente Arbeit in all den Jahren in unserer Gemeinde.

 

Die Presbyterien unserer pfarramtlichen Verbindung Maria Magdalena und die Kirchengemeinde Hennen arbeiten schon seit geraumer Zeit eng daran eine sinnvolle und schnelle Lösung für die weitere pastorale Arbeit zu finden.

 

Wir halten Sie weiter auf dem Laufenden.

Herzlichen Dank, Ihr Presbyterium.

 

REFORMATIONSJUBILÄUM 2017
Die Kraft des Glaubens


Die frohe Botschaft von der Gnade heißt: Jeder Mensch genießt Ansehen bei Gott – unabhängig davon, was er ist, was er leistet, was er darstellt, was er hat.
Das macht frei. Frei vom Zwang, sich selbst Ansehen zu verschaffen. Frei davon, sich allein vom Leistungsdruck definieren zu lassen. Von der Furcht, hier zu versagen, sind wir – ein für alle Mal – einfach frei.

 

Die frohe Botschaft der Freiheit heißt: Wir sind geliebt, anerkannt, gewürdigt, befreit. Dabei ist es Gott, der Fesseln löst. Das Erste Gebot hält es wach: „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus der Knechtschaft befreit hat!“


Auch 500 Jahre nach der Reformation weist Gottes Gebot der Freiheit und der Gerechtigkeit darauf hin. So findet sich Gott nicht mit Missbrauch von Macht und Geld, nicht mit Gewalt und Hass ab, durch die so viele Menschen in unserer Zeit in die Flucht getrieben werden. Vielmehr will Gott solche Fesseln im Leben einzelner wie ganzer Völker lösen.


Von Gott gerechtfertigt und befreit zu sein, heißt: Glaube und Handeln gehören untrennbar zusammen.
An diese Einsichten der Reformation knüpft die Evangelische Kirche von Westfalen im 500. Jubiläumsjahr mit der Kampagne „EINFACH FR3I“ an.
Sie nimmt den einmaligen Feiertag am Dienstag, 31. Oktober 2017 zum Anlass, an die „geschenkte“ Gnade Gottes in Jesus Christus zu erinnern und Menschen zu motivieren, sich mit den Grundeinsichten reformatorischer Theologie auseinanderzusetzen.


Für Martin Luther war es vor 500 Jahren die befreiende Entdeckung seines Lebens: Allein aus Gnade sind wir gerechtfertigt – durch Jesus Christus. Gottes Gerechtigkeit nimmt weg, was uns belastet. Unsere Schuld ist damit nicht vergessen, sondern ist benannt, vergeben und überwunden. Diese befreiende Botschaft hat die Reformation ausgelöst – mit Folgen für die ganze Welt.

www.einfach-frei-2017.de
 

Mit vielen Menschen in Deutschland und weltweit bin ich im Gebet für die Opfer einer fürchterlichen Gewalttat vereint. Wir alle sind entsetzt über diese brutale und sinnlose Gewalt. So viele unschuldige Menschen sind ihr zum Opfer gefallen. Ich kann mir vorstellen, welche Abgründe sich jetzt für die Familien der Opfer auftun, die ihre Liebsten durch diese feige Gewalttat verloren haben.“
 

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD

Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises

 

Die Kreissynode, das "Parlament", ist das höchste Leitungsorgan des Evangelischen Kirchenkreises.

Sie setzt sich zusammen aus Presbyter und Presbyterinnen, Pfarrer und Pfarrerinnen sowie Fachvertreter und Fachvertreterinnen der synodalen Dienste und Ausschüsse. Zur Kreissynode gehören rund 130 Mitglieder. Sie wird geleitet von der Superintendentin sowie dem Kreissynodalvorstand.

 

Die Kreissynode tagt zweimal jährlich. Sie beschließt verbindliche Ziele für die Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis und vereinbart Rahmenbedingungen für die Arbeit der Kirchengemeinden. Sie wählt den Superintendenten oder die Superintendentin. Sie wählt den Kreissynodalvorstand und alle kreiskirchlichen Gremien. Ihr obliegt die Verteilung der finanziellen Mittel an die Kirchengemeinden und an die kreiskirchlichen Dienste und Einrichtungen. Sie beschließt zudem den Stellenplan für die kreiskirchlichen Dienste und Einrichtungen. Darüber hinaus gibt sie Stellungnahmen zu landeskirchlichen Vorlagen ab und kann Anträge an die Landessynode richten.

Die Tagungen der Kreissynode sind öffentlich.

 

 

Westfälische Landeskirche: Umfassender Einsatz für Flüchtlinge

Integration als Motor der sozialen Erneuerung

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) setzt sich weiterhin stark für Flüchtlinge, ihre Menschenwürde und ihre Integration ein. Dazu hat die Synode, das »Kirchenparlament« der EKvW, am Donnerstag (17.11.) in Bielefeld verschiedene Beschlüsse gefasst.

 

Damit Integration zum »Motor der sozialen Erneuerung« werden kann, wird sich die Kirchenleitung bei der Landesregierung und den kommunalen Spitzenverbänden für ein zwischen Bund, Ländern und Kommunen abgestimmtes Integrationskonzept einsetzen.

Dazu gehöre es, Instrumente der Sozial-, Familien- und Arbeitsmarktpolitik, ebenso der Bildungs-, Finanz- und Steuerpolitik sowie der Stadtplanung zu verknüpfen. Mit Sorge stellt die Synode fest, »dass Geflüchtete für lange bestehende innergesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht werden. Rechtspopulisten versuchen, Armut gegen Armut, Benachteiligte gegen Benachteilige auszuspielen und schüren damit Sozialneid und Rassismus.«

Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus stehen oft unter großem Druck drohender Abschiebung. Auch sie verdienen nach Auffassung der Synode individuellen Schutz. So lange Härtefälle geprüft werden, soll keine Abschiebung stattfinden dürfen. Eine freiwillige Ausreise soll Vorrang vor Abschiebungen haben, nächtliche Abschiebungen dürfe es nicht mehr geben. Die Ausländerbehörden in NRW werden aufgefordert, das Kirchenasyl zu respektieren, das sowohl vom Innenminister und Justizminister des Landes als auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) anerkannt ist. Die Synode würdigt die gute Zusammenarbeit zwischen BAMF und westfälischer Landeskirche in Kirchenasylfällen. Diese Kooperation soll fortgesetzt werden.
Allen Flüchtlingen ist nach Auffassung der Synode der Nachzug ihrer Familien unverzüglich zu ermöglichen.
Abschiebungen nach Afghanistan soll es nicht mehr geben. Dieses Land sei nicht sicherer, sondern unsicherer geworden.

Der Präsident der Baptistischen Kirche in Zentralafrika, Dr. Kakule Molo, hatte der Synode von zunehmender Gewalt gegen die Zivilbevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo berichtet. Seit 2014 sind dort fast tausend Menschen Massakern zum Opfer gefallen. Die Kirchenleitung wird sich nun über die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) beim Auswärtigen Amt dafür einsetzen, dass das Mandat der UNO-Truppen im Kongo gestärkt wird und Sanktionen gegen korrupte Regierungsvertreter verhängt werden, die für Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind.

Quelle: EkvW

Ehrenamt

Sie layouten Gemeindebriefe oder tragen sie aus. Sie leiten Gruppen, gestalten Gottesdienste, sind in Gremien und Ausschüssen aktiv. Sie begleiten Kinder- und Jugendfreizeiten und stehen Menschen mit Rat und Tat und offenen Ohren zur Seite.

Sie ...

Was wäre die Evangelische Kirche ohne die Menschen, die sich in ihrer Freizeit, im sogenannten Ruhestand oder wann auch immer ehrenamtlich engagieren?

Zusammen mit den beruflich in der Kirche Tätigen tragen sie die Arbeit und prägen sie das Bild unserer Kirche. Sie engagieren sich auf allen Ebenen und in fast allen Arbeitsbereichen von Kirche und Diakonie.

Das Bild von Ehrenamt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es ist bunter geworden. Da gibt es die, die sich seit Jahren treu in ihrer Kirchengemeinde oder in ihrem jeweiligen Kontext engagieren; die "immer zur Stelle" sind, wenn sie gebraucht werden. Und da gibt es die, die genaue Vorstellungen haben von dem, wofür sie sich freiwillig einsetzen wollen. Sie erwarten ein entsprechendes Maß an Eigenverantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten, wollen ihre Fähigkeiten gezielt einsetzen und vielleicht auch gezielt neue Kompetenzen erwerben.

Der Evangelische Kirchenkreis Iserlohn will diesen Schatz an ehrenamtlichem Engagement gezielt in den Blick nehmen, das Thema Ehrenamt konzeptionell in den verschiedenen Arbeitsbereichen verankern und eine Anerkennungskultur ehrenamtlicher Arbeit weiter entwickeln und pflegen.

 

 

Wir wirken vielfältig

Vielfältige Handlungsfelder / Foto: epd Bild

Unser Evangelischer Kirchenkreis ist in den Gemeinden und kirchlichen Diensten auf unterschiedliche Weise aktiv:

  • Menschen feiern lebendige Gottesdienste und leben ihren Glauben in ihrem Alltag;
  • offene Kirchen bieten Raum für Stille und Gebet;
  • Kinder- und Jugendarbeit finden in zahlreichen Gruppen, Angeboten und Unterrichtseinheiten statt;
  • Seelsorge geschieht in Gemeinden, Krankenhäusern, Altenheimen und Beratungsstellen;
  • bei Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung erfahren Menschen von der Kirche Begleitung an wichtigen Stationen ihres Lebens;
  • evangelische Kindergärten und Schulen übernehmen Verantwortung für das Aufwachsen der Kinder;
  • Religionsunterricht und andere Bildungsangebote orientieren über den christlichen Glauben und eine verantwortliche Lebensgestaltung;
  • diakonische und gesellschaftsbezogene Dieste bieten Hilfe und Beratung.

 

Überzeugen Sie sich selbst.

 

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