Hier sehen Sie Informationen zu vergangenen, aber auch aktuellen Aktivitäten
der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn, sowie aus dem Kirchenkreis Iserlohn und der Landeskirche.

 

Die Anmeldung zur Kinderkirche im Bezirk Sümmern Kreuzkirche richten Sie bitte an:
Kigo-suemmern@web.de

 

 

 

Die Kinderkirche in Sümmern ist am 25.10., 10.00 Uhr.

Der Gottesdienst findet draußen statt!

Bitte die Kinder entsprechend anziehen.

Wir treffen uns unten vor dem Eingang der Kinderkirche.

 

Die Kinder müssen bis Samstag 24.10., 16.00Uhr

angemeldet werden unter: kigo-suemmern@web.de

 

Wir freuen uns schon auf euer Kommen!

Das Team der Kinderkirche

                        Konfirmationen in der Kreuzkirche in Sümmern

Immerhin acht der 17 Konfirmandinnen und Konfirmanden des Konfirmandenjahrgangs 2020 ließen sich am 04.Oktober in der Kreuzkirche zu Sümmern konfirmieren. Ziemlich spontan beschloss der 1. Pfarrbezirk der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde die Konfirmationen doch noch in diesem Jahr durchzuführen. Trotz Corona-Pandemie, Abstand und nur begrenzter Teilnehmerzahl war es ein feierlicher Gottesdienst.

Zur Feierlichkeit trug neben dem Blumenschmuck durch die Küsterin Sonja Mihm, auch die Organistin Viktoria Hohoff bei. Pfarrerin Gabriele Watermann hielt den Gottesdienst und segnete die Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Abstand und Maske ein. Während des Gottesdienstes war es ihr wichtig, den Glauben an unseren dreieinen Gott in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Zuvor fanden an drei verschiedenen Sonntagen schon vier Einzelkonfirmationen statt. Im Rahmen eines normalen Gottesdienstes wurden die vier Konfirmanden eingesegnet und bekräftigten ihr Ja zum Glauben. Die fünf noch ausstehenden Konfirmandinnen und Konfirmanden warten zum Teil noch ab bzw. haben schon einen weiteren Termin für Einzelkonfirmationen.

 

Am 14.10.2020 wurden konfirmiert: Paul Jonas Gratzfeld, Lea Kaukel, Nino Kaukel, Maxim Perschin, Jamie Elias Schiemann, Lukas Schulte, Luise Stahl und Til Wehmeier.

 

Aus diesem Jahrgang sind bereits konfirmiert worden: Kai Uwe Vieler, Michael Wyczisk,              Niels Kranefuß und Bastian Schwantge.

"Das gehört hier nicht hin."

dasgehoerthiernichthin.andyschade.de

 

Ein Projekt und Konzept von Andy Schade, Umweltschutz und -erziehung für Kinder U3.

 

                   Konfirmation im                Martin-Luther-King-Haus am 13.09.2020

Konfirmation 1 (von links): Alexander Widerspan, David Rausch, Kristian Straub und Daniel Beitinger.

Konfirmation 2 (von links): Louis Dudschuß, Joleen Trenkel, Isabell Schwabauer, Dario Pludra.

 

Abschied nur vom Amt, nicht von der Haltung

Pfarrerin Helga Dietz geht nach 32 Jahren in den Ruhestand, bleibt ihrem Stadtteil aber ehrenamtlich erhalten

Abschied mit Abstand: Helga Dietz nahm nach dem Gottesdienst die persönlichen Wünsche ihrer Freunde und Weggefährten entgegen. <b>Ralf Tiemann</b>
Abschied mit Abstand: Helga Dietz nahm nach dem Gottesdienst die persönlichen Wünsche ihrer Freunde und Weggefährten entgegen. Ralf Tiemann

Ralf Tiemann

Iserlohn So viel ändert sich für Helga Dietz gar nicht, wenn sie jetzt in den Ruhestand geht. Natürlich wird sie künftig mehr Zeit haben – vor allem für ihren Wohnwagen, mit dem sie mit ihrem Mann auf Tour gehen will, wenn Corona das wieder zulässt. Aber das, was sie bewegt, was sie antreibt und was ihr Handeln bestimmt, verschwindet nicht mit der Rente. „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Dieser Satz aus dem Matthäus-Evangelium war und ist ihr Leitgedanke. „Ich habe das immer sehr ernst genommen“, sagt sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Diesen Satz wirklich leben und Jesus als Vorbild nachfolgen – dafür gibt es keinen Ruhestand.

 

Verabschiedet wurde Helga Dietz trotzdem. Nach 32 Jahren als Pfarrerin am Hombruch hat Superintendentin Martina Espelöer sie gestern entpflichtet – coronabedingt natürlich ohne die eigentlich geplante und nun auf das nächste Jahr verschobene Feier. Nun musste sie sich gestern mit einem reinen Gottesdienst im vergleichsweise kleinen Kreis im Martin-Luther-King-Haus begnügen.

Aber auch dabei wurde es sehr emotional und trotz Corona machte sich ein Gefühl von Wärme und Nähe breit. Vor allem am Ende, als sich Helga Dietz, der es wichtig ist, dass man alles, was man tut, mit Spaß und einem Lachen macht, in bester Heinz-Erhardt-Manier mit einem kleinen Vortrag verabschiedete, in dem jedes Wort mit ihren Initialen, also mit H oder D, anfing.

Das ist offensichtlich ihr Markenzeichen, das sie bei vielen Geburtstagsbesuchen in ihrer Gemeinde kultiviert hat. Nun münzte sie das auf ihren eigenen Namen und erntete minutenlangen Applaus im Stehen – auch ohne Umarmungen und Küsschen war das ein bewegender Abschied. Zumal da ja nicht irgendwer geht.

 

Eine Institution sei sie gewesen, erklärte Pfarrerin Gabriele Watermann als Vorsitzende des Presbyteriums. Und auch Martina Espelöer fragte: „Wie soll es weitergehen ohne die Helga?“

 
Von einstmals drei Pfarrern sind noch eineinhalb übrig

Für die evangelische Maria-Magdalena-Gemeinde geht in der Tat eine Ära zu Ende. Über Jahrzehnte wurde die zweigeteilte Gemeinde in Heide-Hombruch und Sümmern von dem Trio Paul-Gerhard Zywitz, Peter Phillips und Helga Dietz geprägt. Helga Dietz ist nun die letzte von ihnen, die geht. Gemeindepfarrerin war sie jedoch nie, ihr ganzes Berufsleben hat sie im sogenannten Entsendungsdienst der Landeskirche verbracht. Dass sie nun geht, ist besonders bitter für die Gemeinde, weil ihre Stelle nicht wieder besetzt wird. Nun bleiben in der Gemeinde von den einstmals drei Pfarrern nur noch 1,5 Pfarrstellen übrig – 0,75 von Pfarrerin Watermann in Sümmern und 0,75 von Pfarrer Christian Mayer in Heide-Hombruch. Der Gürtel in der Kirche wird weiter enger geschnallt.

 

Vor allem die Seelsorge war ihr in ihrer Arbeit wichtig, Hausbesuche bei Alten und Kranken. „Alten Menschen einfach zuzuhören und ihre Lebensgeschichte zu erfahren, das ist einfach wunderschön.“ Und das passt wieder zu ihrem Credo von der Nachfolge Jesu und auch zu ihrer christlichen Sozialisation. Denn Helga Dietz wurde nicht – wie so viele ihrer Kollegen – in ein Pfarrhaus oder eine christliche Familie hineingeboren, in der Glaube und Gebet selbstverständlich waren. „Ich habe eher aus politischen Gründen zur Kirche gefunden. Ich war immer schon links eingestellt“, sagt sie. Das Eintreten für Schwache und Arme war ihr schon von klein auf wichtig. Und Jesus sei dabei von Anfang an ein wichtiges Vorbild gewesen. Gott habe sie sich erst langsam genähert, erst nach und nach zum Glauben gefunden. Noch am Anfang ihres Studiums ist sie zweigleisig mit Sozialwissenschaften neben der Theologie gefahren. Als sie dann merkte, dass die Theologie das Richtige für sie ist, sei aber klar gewesen, dass sie Pfarrerin werden will.

 

Der Weg führte sie 1988 nach dem Vikariat in Hohenlimburg direkt in den Hombruch, wo sie an der Bremsheide eine Wohnung über dem damaligen Gemeindehaus bezog – eine schöne Zeit, wie sie sagt, in der sie eine sehr lebendige und junge Gemeinschaft in ihrem Revier erlebt habe. Nach 17 Jahren wurde das Gemeindehaus geschlossen, Helga Dietz führte ihre Arbeit zunächst in enger ökumenischer Bindung in den Räumen der katholischen St.-Josef-Kirche fort und zog schließlich ins Martin-Luther-King-Haus in der Heide, in deren Nähe sie auch ein Haus kaufte und künftig auch wohnen bleiben wird.

 
Namensgeberin für die Maria-Magdalena-Gemeinde

Als überzeugte Feministin setzte sie sich vor 25 Jahren, als die Iserlohner Gesamtgemeinde in fünf Gemeinden aufgeteilt wurde, dafür ein, dass ihre Gemeinde einen weiblichen Namen bekommt. „Wer macht denn alles in der Kirche? Das sind doch die Frauen. Das ist doch einfach so.“ Und außerdem sei Maria Magdalena die erste gewesen, die die Auferstehung Jesu bezeugt habe – wieder die Nähe zu ihrem Vorbild Jesus.

 

Durch die Flüchtlingskrise vor fünf Jahren wurde ihre Haltung aktueller denn je. Sie war an vorderster Front mit dabei, als an der Friedrich-Kayser-Straße das Flüchtlingsheim eröffnet wurde und viele Akteure aus dem Stadtteil bemüht waren, unter anderem über das „Café International“ eine christliche Willkommenskultur am Hombruch zu etablieren. „Wenn ich Christsein wirklich ernst nehme, dann gibt es da keine zwei Meinungen und auch keine Diskussionen. Dann muss ich helfen“, sagt sie. „Und da muss man sich auch mal radikal für einsetzen.“ Sie selbst sei mit ihrer kompromisslosen Haltung auch durchaus mal angeeckt.

Damit macht sie nun auch weiter – ehrenamtlich im Stadtteil und in der Flüchtlingshilfe, vor allem mit dem NesT-Projekt (siehe Infokasten). „Das ist glaube ich eine sehr gute Aufgabe“, sagt sie. Und Jesus als Vorbild nachfolgen – da gibt es schließlich keinen Ruhestand.

 

Bericht:IKZ vom 21.09.2020 Ralf Tiemann

Gottesdienst am 20.09.2020 "Entpflichtung Pfarrerin Helga Dietz"

Unsere Pfarrerin Helga Dietz wurde in einem feierlichen Gottesdienst unter Mitwirkung der Superintendentin Martina Espelöer offiziell von Ihren Amtspflichten als Pfarrerin entbunden und in den Ruhestand verabschiedet.

Auf Grund der aktuellen Covid-Pandemie war leider ein geplanter Empfang nicht möglich, dieser wird aber im nächsten Jahr nachgeholt um die Verabschiedung von Helga Dietz mit der Gemeinde groß zu feiern.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher mit "Abstand" von Helga Dietz verabschieden.

 

Hier eine kleine Fotostrecke dieses Tages:

Begegnung auf Augenhöhe, Seelsorge, für die Menschen „DA-Sein“

Helga Dietz arbeitete gern im Team: v.l.n.r. Pfarrerin Gabriele Watermann, Bau- und Finanzkirchmeister Frank Strobel, Superintendentin Martina Espelöer, Pfarrerin Helga Dietz, Pfarrer Christian Mayer

 

Am 20. September 2020 wurde Pfarrerin Helga Dietz nach 32jährigem Einsatz in der Evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde herzlich und mit großer Wertschätzung von Ihrer Gemeinde aus dem Dienst entlassen. Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer nahm die Entpflichtung der engagierten und stets um das Wohl der ihr Anvertrauten bemühten Pfarrerin vor.

 

Pfarrerin Helga Dietz war seit 1985 für den Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn tätig, zuerst im Vikariat in Hagen-Hohenlimburg, und seit dem 01. April 1988 in der Evangelischen Maria-Magdalena- Kirchengemeinde in Iserlohn. Ihr Einsatzgebiet war der Bezirk Heide-Hombruch, eine Hochhaussiedlung im Norden von Iserlohn. Ihre Hauptaufgabe sah sie immer in der Seelsorge und dem Dienst an den Menschen. Das betonte auch Superintendentin Martina Espelöer in ihrer Ansprache: „Mit Ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst verliert diese Kirchengemeinde eine wichtige Seelsorgerin.“ Mit großem Herzen und selbstlosem Engagement bot Helga Dietz Begleitung in schwierigen Lebenssituationen: durch regelmäßige Besuche in Krankenhäusern, Geburtstags – und Krankenbesuche Zuhause oder im Meta Bimberghaus in Hennen, durch das „Da-Sein“ in besonderen Notfallsituationen, auch im Rahmen der Notfallseelsorge der Feuerwehr. Auch die Sterbebegleitung gehörte dazu, häufig über einen längeren Zeitraum. Immer wieder sei sie hingegangen, beschrieb sie im Rückblick: „Diese Begegnungen waren für mich immer auf Augenhöhe. Ich hoffe, dass ich den Menschen viel geben konnte und ich bin dankbar für das, was ich von ihnen bekommen habe.“ Helga Dietz sieht ihre Arbeit für sich als Gewinn: „Viele dieser Menschen sind eine wirkliche Bereicherung für mein Leben und ich freue mich, dass ich mit einigen freundschaftlich verbunden bin.

 

„Mir war es wichtig, die Menschen, mit denen ich zu tun hatte, in ihrem gesamten Sein zu respektieren und anzunehmen.“ Das nahm Helga Dietz sehr ernst. Sie hatte den Anspruch, sich in ihr Gegenüber hineinzuversetzen: „Bei meinen Predigten war es mir wichtig, vor allem auch die Menschen vom Hombruch anzusprechen und zu erreichen.“ Superintendentin Martina Espelöer hob noch einmal hervor, wie tief verbunden sich Helga Dietz mit ihrem christlichen Auftrag fühlte: „Die Begegnungen und das Zusammengehen mit Menschen, die als Geflüchtete 2015 hierher kamen, sind für Sie zu einem Auftrag geworden, der sie in Ihrer theologischen Tiefe erreicht hat.“, beschrieb sie in ihrer Predigt anhand des Verses 40 aus Kapitel 25 des Matthäusevangeliums: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Dieser Satz Jesu im Weltgericht habe ja auch noch eine Fortsetzung: „Was ihr einem von diesen nicht getan hat, das habt ihr mir auch nicht getan. - Das hat Sie umgetrieben. Denen in Not beistehen und nicht weichen, ist für Sie neu zu einem Bekenntnis geworden, von dem Sie sich durch nichts abbringen lassen wollten. So geht Christsein.“, brachte die Superintendentin Helga Dietz gelebte Glaubenshaltung auf den Punkt: „Wer aus dem Vertrauen in Jesus leben will, der kann gar nicht anders, als dem Glauben Taten folgen zu lassen, wie das spontane Lachen nach einem guten Witz. Die Bibel erzählt uns, dass Christus uns im Notleidenden begegnet, als einer, der auf unsere Zuwendung angewiesen ist.“ Auch in schwierigen Situationen. Da bedürfe es des Austausches und der gegenseitigen Stärkung, „Dann brauchen wir das Suchen nach einem Weg, um zu trösten und zu stärken und einzustehen auch für ein das Evangelium der Nächstenliebe.“

 

Da in ihrem Bezirk viele Aussiedler aus Russland lebten, hat sie den Aaronitischen Segen auf Russisch gelernt und ihn nach vorheriger Absprache bei Taufen oder Beerdigungen gesprochen. Seit 2015 ist auch die Arbeit mit Geflüchteten und im Flüchtlings-Café ein wichtiger Bestandteil ihres Aufgabengebietes.

 

Denn Kraft kosteten die seelsorglichen Aufgaben und brachten Helga Dietz nicht nur einmal an ihre Grenzen; manch eine Erfahrung erlebte sie sogar als traumatisch. Zum Beispiel den tödlichen Unfall eines einjährigen Kindes, der sie in einer ganz ähnlichen Lebenssituation traf. „Die Angst um das eigene Kind“, die sie zunächst nicht losließ. Das alles ließ sie persönlich nicht unberührt: „Ich hänge mich aber auch immer so rein.“, erklärte sie selbst ihre Motivation, aber auch die langsam spürbaren Konsequenzen: „Je älter ich werde, desto mehr muss ich mit meinen Kräften haushalten.“ Helga Dietz hat ihren Dienst am Menschen immer mit großer Überzeugung und Leidenschaft ausgeübt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Pfarrerin sich gegen Ende ihrer Amtszeit zunehmend erschöpft  fühlt. Und doch sind es gerade diese Momente, die Helga Dietz immer wieder in der Bedeutung ihrer Aufgabe bestärkt haben: „Gerade an diesen Punkten habe ich gemerkt: Da werde ich gebraucht, das ist das Wichtige, das ist meine Hauptaufgabe!“ So hat sie für sich sehr viel Gutes aus ihrer Arbeit Tätigkeit gewonnen.

 

Auch die Konfirmandenarbeit, das Zusammensein mit den Kindern im KA 3 und den Jugendlichen im KA 8 hat ihr immer viel Freude bereitet: „Mir war es wichtig, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Lebenswelt zu erreichen und sie wirklich so anzunehmen, wie sie sind.“ Die Beziehungsarbeit und nicht die Wissensvermittlung sei ihr Schwerpunkt gewesen, verrät sie mit einem Schmunzeln. Ihre Stärke in der Beziehungsarbeit führte auch in anderen Bereichen zu fruchtbaren Kooperationen: in der Stadtteilarbeit, mit den ökumenischen Partnern, im „Team vor Ort“. Den guten Kontakt zu Pfarrer Kotulla beschrieb sie als sehr bereichernd; in Paul-Gerhard Zywitz hatte sie einen Kollegen, „mit dem ich neben einer sehr guten kollegialen Zusammenarbeit auch sehr viel lachen und Spaß haben konnte.“ So sind sie zum Beispiel zu dritt bei Karnevalssitzungen aufgetreten und hatten große Freude an den Vorbereitungen von Sketchen wie z.B. „Deutschland sucht den Superpfarrer“.

 

Die Gemeinde wird Pfarrerin Helga Dietz vermissen.  Während des Gottesdienstes und in Gesprächen mit Pfarrerin Gabriele Watermann und Pfarrer Christian Mayer, wurde die Wertschätzung des Presbyteriums,  der kollegiale Respekt und die Herzlichkeit der Beziehung untereinander immer wieder deutlich. Die Gemeinde verabschiedete sie mit langanhaltendem, stehendem Applaus.

 

Ursprünglich war auch ein großer Festgottesdienst mit anschließendem Empfang zu Ehren von Pfarrerin Helga Dietz geplant. Coronabedingt war die Durchführung einer solchen Veranstaltung im Moment leider nicht möglich. Aber nach einem neuen Bestuhlungs- und Dokumentationskonzept gemäß der Corona-Schutzverordnung konnte immerhin eine Teilnahmemöglichkeit für rund 100 Gottesdienstbesucher geschaffen und Frau Dietz auf diese Weise ihre Wertschätzung und ihren Dank für ihr 32jähriges Engagement entgegengebracht werden. Zusätzlich gab es eine Übertragung in den Gemeindesaal, damit auch diejenigen Gemeindemitglieder teilnehmen können, die in der Kirche nicht genügend Platz gefunden haben. Helga Dietz wird eine große Lücke in der Maria-Magdalena-Gemeinde hinterlassen, das fasste Superintendentin Martina Espelöer mit ihren Worten für alle Anwesenden zusammen: „Sie sind mit dieser Haltung vielen zum Trost und zum Vorbild geworden – und außerdem: Wo Sie waren, wurde auch immer viel gelacht, weil Liebhaber Gottes eben fröhliche Menschen sind.

 

Davon gab Helga Dietz in ihrer Abschiedsrede eine Kostprobe, die sie gemäß ihrem Hobby aufbaute: alle Sätze fingen mit ihren Initialen, H und D, an. Dass sie diese Freude auch weiterhin begleiten wird, wünschen wir Helga Dietz von ganzem Herzen.

 

Bericht: Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn

VHS kehrt in die Iserlohner Heide zurück

Ab morgen gibt’s Kurse im Quartierstreff und am Freitag startet der Seniorenkreis im Martin-Luther-King-Haus

Die Vertreter von „Heide Hombruch aktuell“, der VHS und der Gemeinde stellten die Angebote an einem der beiden Veranstaltungsorte vor. <b>Lehmann</b>
Die Vertreter von „Heide Hombruch aktuell“, der VHS und der Gemeinde stellten die Angebote an einem der beiden Veranstaltungsorte vor. Lehmann

Torsten Lehmann

Iserlohn Nach mehr als einem Jahrzehnt bietet die Volkshochschule ab morgen wieder Kurse in der Iserlohner Heide an, und zwar im Quartierstreff, und lädt zudem auch ab übermorgen zum neuen VHS-Seniorenkreis Heide-Hombruch ins Martin-Luther-King-Haus ein.

 

Und kehrt damit quasi zu einem Teil der Wurzeln zurück: Denn dort, so berichtete die „gute Seele“ des evangelischen Gemeindehauses, Küsterin Mirela Raik, habe es auch noch einige Jahre lang Englisch-Kurse gegeben, nachdem 2005 die Zweigstelle der Weiterbildungseinrichtung im ehemaligen Vivo-Markt an der Ginsterstraße nach 15 Jahren geschlossen worden war. Dass es jetzt besonders für die Menschen aus der Iserlohner Heide, aber natürlich auch für Interessierte aus allen anderen Stadtteilen wieder Angebote vor Ort gibt, ist auf die Initiative von Heiner Hofmann und Eckhard Hagemann vom Verein „Heide Hombruch aktuell“ zurückzuführen.                                 

 

Der hatte bekanntermaßen in den vergangenen Jahren die Ratsfraktionen eingeladen, ihre öffentlichen Sitzungen einmal vor Ort abzuhalten, und die FDP-Fraktion dann auch noch ein weiteres Mal zusammen mit VHS-Leiter Rainer Danne, der nicht lange von der Idee überzeugt werden musste.

 
Erfolgreiches Vorbild seit langem in Hennen

Und auch die Räumlichkeiten waren schnell gefunden: „Wir freuen uns sehr, dass unser frisch renovierter Gemeindesaal künftig auch vom neuen VHS-Seniorenkreis genutzt wird“, sagte Pfarrer Christian Mayer. Nicht zu verwechseln sei das Angebot übrigens mit dem schon bisher und auch weiterhin bestehenden Seniorenkreis der Maria-Magdalena-Gemeinde. Deren Presbyterium hatte mit Unterstützung des Fördervereins und von Spenden für 10.000 Euro eine neue Akustik-Decke und auch Beleuchtung in dem Saal einbauen lassen, nachdem es durch die Anschaffung von neuem Mobiliar im vergangenen Jahr immer wieder zu Problemen mit der Akustik gekommen war. Nun seien die etwa 140 Quadratmeter geradezu ideal für alle Veranstaltungen wie die hoffentlich bald auch wieder stattfindenden aus der „KuKi“(„Kultur im Kinghaus“)-Reihe und eben ab morgen dem VHS-Seniorenkreis, der hoffentlich so erfolgreich werde wie sein traditionsreiches Hennener Vorbild.

 

Eine Anmeldung für das Angebot, das zunächst einmal bis Dezember an jedem ersten Freitag im Monat von 15 bis 16.30 Uhr im Martin-Luther-King-Haus zu unterschiedlichen Themen (siehe Infokasten ) stattfindet, ist nicht erforderlich. In Corona-Zeiten ist für bis zu 24 Interessierte Platz, und es müssen lediglich Name und Adresse am Eingang hinterlegt werden. Für die dort auch zu bezahlende Teilnahmegebühr von 3 Euro gibt es Kaffee zu den Vorträgen, die – wie alle VHS-Angebote in dieser Altersgruppe – unter dem Motto „Entspanntes Lernen“ stehen.

 

„Wir sind dem Wunsch aus der Iserlohner Heide gerne nachgekommen“, unterstrich der stellvertretende VHS-Leiter Frank Finkeldei bei der Vorstellung des Programms und freute sich, dass mit dem zweiten Veranstaltungsort, dem Quartierstreff, dem früheren Kinder- und Jugendzentrum, auch der Brückenschlag zur anderen Hälfte des Stadtteils, dem Hombruch, gelinge. Für die dortigen vier Angebote, die sich an verschiedene Altersgruppen richten, ist die bei der VHS übliche vorherige Anmeldung (persönlich im Stadtbahnhof oder online) bis einen Tag vor Kursbeginn notwendig, ein späterer Einstieg in die Kurse ist aber auch möglich. „Wir haben die beiden Tanzkurse dabei in zwei zeitliche Blöcke aufgeteilt, damit sich Interessierte nicht gleich bis Weihnachten verpflichten müssen“, erklärte Nadja Pesch, Leiterin des VHS-Programmbereichs 3, Gesundheit.

 
Angebote aus gleich drei Programmbereichen

Dass zudem mit dem Spanisch-Kurs aus dem Fremdsprachen-Bereich und eben den Vorträgen aus dem Bereich „Gesellschaft“ zum Neu-Start des Angebots in der Iserlohner Heide gleich drei der VHS-Programmbereiche vertreten seien, freute Eckhard Hagemann. Gemeinsam mit seinem Mitstreiter Heiner Hofmann hofft er, dass unter anderem die Verteilung von 5000 Flyern im Stadtteil Früchte trägt und viele Interessierte die Angebote nun auch wahrnehmen.

 

Bericht: IkZ vom 02.09.2020 Torsten Lehmann

Ab dem 1.September geht es wieder los!

 

 

Ab dem 01.September hat das Presbyterium unserer Gemeinde beschlossen, so langsam und allmählich wieder das Gemeindeleben hochzufahren. Das bedeutet, Gruppen und Kreise dürfen sich wieder in unseren Gemeinderäumen der Kreuzkirche und des Martin-Luther-King-Hauses unter bestimmten Schutzmaßnahmen treffen. Dürfen heißt nicht gleich müssen.

 

Erkundigen Sie sich bitte bei Ihren Gruppen- und Kreisleitern, ob Ihre Gruppe wieder beginnt und wenn ja, wann. Abstand und Maskenpflicht sind auch in unseren Gemeinderäumen Grundvoraussetzungen, damit wir weiterhin dem Corona-Virus trotzen können. Daher vergessen Sie die Mund-Nase-Bedeckung nicht beim Besuch unserer Häuser. Auch auf das Singen in den Gruppen müssen wir verzichten.

 

Das ist vor allen Dingen eine traurige Mitteilung für unsere Chöre „Joyfull Singers“ und den Posaunenchor.

Diese dürfen auf unbestimmte Zeit noch nicht wieder starten. Denn die Vorgaben zu einem gemeinsamen Singen übersteigen die Raumkapazität und daher bitten wir, um Ihr Verständnis. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten, sobald es dabei eine neue Entwicklung gibt. Dieses werden Sie dann hier auf unserer Homepage finden.

 

Es grüßt Sie Ihr Presbyterium der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde

Die Iranerin Maryam Rastegaran und ihr deutscher Lebensgefährte Peter Klein genießen bei den hochsommerlichen Temperaturen einen Eiskaffee auf dem Iserlohner Marktplatz.                   Michael May/privat

„Wir haben unsere Träume verwirklicht“

Maryam Rastegaran floh mit ihren Kindern nach Deutschland, ist erfolgreich angekommen und ließ sich taufen.

 

 „Mit 42 Jahren eine Ausbildung als Arzthelferin anzufangen, das war für die Mitarbeiter im Jobcenter ungewöhnlich. Sie waren skeptisch“, sagt Maryam Rastegaran. Und doch setzte sie sich durch und arbeitet mittlerweile seit mehr als zwei Jahren in einer Hagener Frauenarztpraxis. Die heute 44-jährige Iranerin ist im dritten Lehrjahr und freut sich über Austausch mit Menschen, einen verständnisvollen Chef und ihre nette Kolleginnen und Kollegen.

 

Die weltoffene Frau aus Teheran war im Jahr 2013 mit ihren drei Kindern Aida, Erfan und Borhan Aghaei aus Persien geflohen. „Ich hatte Probleme mit dem Vater meiner Kinder und sie mit ihrem Vater. Wir wollten in ein sicheres Land, ganz gleich wo.“

Ihre einjährige Flucht sei abenteuerlich gewesen, berichtet sie davon, dass sie 70.000 Euro an Schlepper für Transfers und falsche Papiere für ihre Reisen über die Türkei, Malaysia und Griechenland bis nach Deutschland bezahlen mussten.

 

Bereits nach zwei Jahren war sie anerkannt, weil sie sich mit Hilfe von Iserlohnerinnen und Iserlohnern integrierte. Zu ihrem Asylverfahren vor dem Verwaltungsgericht in Arnsberg begleitete sie eine Delegation der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde aus Iserlohn, berichtet die evangelische Pfarrerin Helga Dietz. „Der Richter war platt, dass sie von so vielen Leuten aus der Gemeinde begleitet wurde. Darunter waren auch mein Ehemann sowie der Organist und die Küsterin“, erzählt Helga Dietz.

 

Sie hatte Maryam Rastegaran und ihre Kinder zuvor im Martin-Luther-King-Haus getauft. Die Begleiter freuten sich mit der Geflüchteten und ihren Kindern, dass sie Asyl bekommen haben und nun bleiben darf.

Maryam Rastegaran ist vielen Iserlohnern dankbar für die Begleitung in vielen Lebenslagen. Stellvertretend nennt sie im Gespräch mit unserer Zeitung Jens Keienburg von der Flüchtlingsberatung der Diakonie und Pfarrerin Helga Dietz aus der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde und Gemeindemitglieder wie Monika Hofmann, die Patentante ihres Sohnes Orhan. „Sie sind wie eine Familie“, beschreibt die Iranerin die Gemeindemitglieder aus der Iserlohner Heide.

In der Gemeinde schnell Anschluss gefunden

 

Aber der Reihe nach: Nach Stationen in Neuss und Hemer-Deilinghofen wohnte die Iranerin zunächst mit ihren drei Kindern acht Monate in der Flüchtlingsunterkunft in der Bleichstraße. Dann siedelte sie in eine Wohnung am Nußberg um. Jetzt lebt sie in der Iserlohner Heide, wo sie sofort Anschluss fand an die evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde durch Engagement von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrer Paul-Gerhard Zywitz, die gemeinsam mit Gleichgesinnten aus der Freien evangelischen Gemeinde, der katholischen St.-Josef- Kirchengemeinde und den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendtreffs ein Café international gründeten – mittlerweile heißt es „Q(uartier) Café“.

 

„Wir haben uns anfangs mit Händen und Füßen verständigt“, erzählt Monika Hoffmann, die Maryam Rastegaran im Jahr 2013 kennenlernte und seither mit ihr und ihrer Familie befreundet ist. Sie ist Teil einer WhatsApp-Freundinnengruppe neben Pfarrerin Helga Dietz und Küsterin Mirella Raik.

Maryam Rastegaran fühlt sich wohl in dieser Gemeinschaft. „Helga Dietz ist mein Engel“, gesteht sie lächelnd, dass sie und ihre Familie in vielen Dingen geholfen haben. „Sie ist nicht nur eine Pastorin, auch eine sehr gute Freundin. Ich habe vorher nie so eine gute Freundin gehabt“, sagt Maryam Rastegaran, die sich seither in der Kirchengemeinde aktiv einbringt und dort weitere Unterstützung und Freunde für sich und ihre Kinder fand. Ihre Söhne absolvierten ein Schulpraktikum bei Ehemann Klaus, einem Innenarchitekten. Und in den Sprachkursen bei der Deutschen Angestellten-Akademie Polen, Russen und andere Migranten, die Deutsch lernen.

 

„Die Kinder konnten perfekt Englisch und lernten unheimlich schnell Deutsch. Man merkt fast gar nicht, dass sie Ausländer sind“, berichtet Monika Hofmann, Patin von Erfan. „Aida macht seit Anfang August in einem Schwerter Ingenieurbüro eine Ausbildung zur Industriekauffrau – sie hatte das Glück, dass sie vier Zusagen für einen Ausbildungsplatz bekommen hatte“, erzählt die Mutter stolz. Die 23-jährige Aida hat in diesem Sommer ihr Abitur gemacht. „Und ihr 21-jähriger Bruder Erfan macht das Vollabitur. Er möchte zur Bundeswehr und Pilot werden“, sagt seine Patin. „Er hat einen Job. Dazu muss er ein Jahr lang Steuern bezahlen, dann bekommt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Er macht in Sümmern einen Flugschein für Kleinflieger.“ Sein 19-jähriger Bruder Borhan besucht das Berufskolleg, er möchte Polizist werden.

 

„Sie sind zielstrebig, wissen, wofür sie lernen“, erzählt die Mutter, dass sie anfangs die Hauptschule besuchten, dann die Empfehlung für die Realschule bekamen und dann immer weiter kamen und gute Zeugnisse nach Hause brachten. Nach sechs Monaten habe Erfan anderen Mitschülern geholfen. Er habe auch eine deutsche Freundin gefunden.

 

„Ich helfe ihr bei Behördenangelegenheiten und bei der Ausbildung, beim Lernen der medizinischen Fachbegriffe und bei Anatomie und bei Deutsch und Latein, das sie für die Ausbildung braucht“, berichtet Monika Hofmann, dass Maryam hart und diszipliniert lerne. „Sie wollte beweisen, dass sie es schaffen kann. Und sie hat ihre Zwischenprüfung mit der Note drei plus gemacht. Sie kann stolz sein, zumal acht Leute durchgefallen sind. Ich finde es enorm“, lobt Monika Hoffmann.

Maryam Rastegaran engagiert sich selbst für Flüchtlinge

Sie berichtet davon, dass sich Mutter und Kinder in der Maria-Magdalena-Kirchengemeinde taufen ließen. „Als die Kinder getauft wurden, habe ich mich entschlossen, Patin für einen Sohn zu werden. Frank Strobel übernahm die Patenschaft für Borhan und ich für den anderen Sohn Erfan.“

 

Maryam Rastegaran engagierte sich früh als Übersetzerin in der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Lobbe-Gebäude und war zwei Jahre als Aushilfe im Kinder- und Jugendtreff Heide-Hombruch im dortigen Café international beschäftigt. „Leider liegt das durch Corona derzeit alles brach“, bedauert Monika Hofmann. Ihr Liebesglück fand Maryam Rastegaran mit Hilfe des Internets. Seit September ist sie mit dem 42-jährigen Medientechnologen Peter Klein aus Paderborn befreundet, einem Vater von zwei Kindern im Alter zwischen 13 und 15 Jahren. Er lernt bereits Persisch, wie er beim gemeinsamen Besuch in unserer Redaktion erzählt.

 

Ihre Situation beschreibt Maryam so: „Ich habe meine Freiheit in Deutschland gefunden.“ Und mit Blick auf ihre Kinder fügt sie hinzu: „Wir haben unsere Träume hier verwirklicht. Meine deutschen Freunde haben uns dabei geholfen.“ Dazu rechnet sie auch andere Schüler, Klassenlehrer, ihren Chef und Kollegen. Ihr Freund Peter Klein unterstreicht: „Sie haben sich in wenigen Jahren so schnell integriert, wofür andere viel länger brauchen.“

Die Iserlohner Pfarrerin Helga Dietz taufte im Beisein von Maryam einige Flüchtlinge im  Martin-Luther-King.Haus.

Maria-Magdalena-Kirchengemeinde-Mitglieder fuhren mit zum Prozess nach Arnsberg.

Bericht:IKZ vom 18.08.2020, Cornelia Merkel

       Herzlichen Glückwunsch              zum Geburtstag, liebes                   Martin-Luther-King-Haus.

Nun steht du schon seit dem 11.Juli 1970 an dieser Stelle.               50 Jahre ein Haus aus lebendigen Steinen. Dieses sollte ja groß mit einem Jubiläumsgottesdienst und Gemeindefest gefeiert werden. Dann kam Corona, und alles war plötzlich anders, aber dann feiern wir im nächsten Jahr halt das "50 + 1" Jubiläum.

 

 

Aktionen während der Schließungen unserer Häuser

 

In der „Zwangspause“ durch die Corona-Pandemie ist das Treffen und das Abhalten von Gruppenstunden leider nicht möglich. So wurde die Zeit genutzt um die vielen baulichen Renovierungen und Neugestaltungen wie z.B.: die Aufarbeitung des Parkettbodens im Kirchraum, eine neue Beleuchtung sowie die Erneuerung der Zuwegung zur Kreuzkirche vorgezogen. Im Martin-Luther-King-Haus wird gerade im Gemeindesaal eine Mineralfaserdecke mit Dämmung  und neue Einbaustrahler eingebaut, so wird sich die Akustik im Raum um ein vielfaches verbessern.

 

Wir danken dem Förderverein der Maria Magdalena Kirchengemeinde für die Kostenübernahme der Parkettaufarbeitung und für eine Beteiligung an den Kosten um die Erstellung der Mineralfaserdecke sowie ein Dankeschön auch an 2 Einzelspender.

Herzlichen Dank für die vielen eingegangenen Einzelspenden für die neue Beleuchtung im Kirchraum der Kreuzkirche.                                                                                                                                                                                                                          -Es ist schön, das Sie für uns etwas übrig haben-.

 

Mit freundlichen Grüßen

Frank Strobel

Bau-und Finanzkirchmeister                                                                                                                09.07.2020

 

Fleißige Handwerker am Werk...

Schritt- für - Schritt wird die alte Decke zurückgebaut und durch eine Mineralfaserdecke ersetzt, so wird sich die Akustik im Gemeindesaal verbessern.

Die Erneuerung der Parkplätze & Zuwegung zur Kreuzkirche hat am 18.Juni begonnen.

Mit der Abtragung der Asphaltdecke startete diese Maßnahme.

Der Parkettboden in der Kreuzkirche erstrahlt wieder im neuen Glanz. Nach über 50 Jahren musste diese Aufarbeitung dringend ausgeführt werden. 

 

Damit wäre der erste Teil der geplanten Maßnahmen erledigt.

 

Bei dem "kleinen Buget des  Gemeindehaushaltes" für Instandhaltungen war es gut, dass unser Förderverein der Maria Magdalena die Kosten übernommen hat, herzlichen Dank dafür.

           Pfingstbilder der KU-3 Kinder

-Der Heilige Geist-

Der Heilige Geist hat die Jünger Feuer und Flamme für Jesus werden lassen. Diese frohe Botschaft von Kreuzigung, Auferstehung, Himmelfahrt Jesu und die Sendung des Heiligen Geistes haben sie in die Welt hinausgetragen.

-Große Freude-

Auch bis zu uns ist die frohe Botschaft, das Evangelium, vorgedrungen. Nicht nur uns Erwachsene in der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde erfüllt sie mit Freude, sondern auch die Kinder.

Andy Schade´s Projekt: Das gehört hier nicht hin

Andy´s Beitrag zur Erhaltung unserer sauberen Umwelt mit den Kindern der Gruppe "Kinderlachen" aus dem Martin-Luther-King-Haus.

Zum anschauen hier einfach einmal anklicken:

Pfingsten im lauschigen Kirchgarten

Renovierung der Kreuzkirche sorgt für einen gelungenen Gottesdienst an der frischen Luft

Der Altar mit Pfingstrosen geschmückt: Pfarrerin Gabriele Watermann hatte zum Freiluftgottesdienst in Sümmern eingeladen. <b>Stefan Drees</b>
Der Altar mit Pfingstrosen geschmückt: Pfarrerin Gabriele Watermann hatte zum Freiluftgottesdienst in Sümmern eingeladen. Stefan Drees

Stefan Drees

Sümmern Mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel hat die evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde an der Kreuzkirche in Sümmern am Sonntagmorgen das Pfingstfest gefeiert. Es waren aber weniger die Corona-Einschränkungen, die zu einem Gottesdienst an der frischen Luft geführt haben. Grund, so Pfarrerin Gabriele Watermann, sei es vielmehr, dass aktuell der Kirchenraum nicht genutzt werden kann.

Denn dort ist der Holzboden abgeschliffen worden und wird neu geölt. Und es könnte gut sein, dass es nicht bei diesem einen Freiluftgottesdienst bleiben wird. Denn nach Ende des Gottesdienstes äußerten mehrere Gemeindemitglieder den Wunsch nach einer Wiederholung. Beim Gottesdienst im lauschigen Kirchgarten auf zu sitzen, kam gut an.

 

Ein kleiner Altar fehlte beim Gottesdienst nicht – geschmückt mit einem Pfingstrosen-Gesteck. Und ein eigentlich für die Kinderkirche gespendetes Holzkreuz kam erstmals zum Einsatz. Leider muss es ja weiterhin „Singen verboten“ heißen, immerhin steuerte Viktoria Hohoff durch die offenen Fenster des Gemeinderaums Klavierklänge zur musikalischen Untermalung bei, zum Finale auch ein Stück von Richard Clayderman. In der Predigt erinnerte Gabriele Watermann über die Ausgießung des Heiligen Geistes über die Jünger in Jerusalem. Der Heilige Geist biete Trost und Hoffnung, Jesus Christus sei auch dieser Tage bei uns, sagte Watermann.

 
Eine kunstvolle Wandgestaltung

Zum Abschluss ermunterte die Pfarrerin die Gemeinde, beim Verlassen des Geländes den Weg durch den Gemeinderaum zu nehmen. Denn an der Wand des Vorraums gibt es ein neues Kunstwerk. Küsterin Sonja Mihm hat dort bildnerisch für Blumenschmuck gesorgt.

 

Bericht IKZ:vom 02.06.2020

 

Pfingstsonntag 2020 Gottesdienst unter Freiem Himmel am Martin-Luther-King-Haus 

Himmelfahrtsgottesdienst 2020 als Freiluftgottesdienst am Martin-Luther-King-Haus

--- EINE STREUOBSTWIESE AM MARTIN – LUTHER – KING - HAUS --

 

Am 14.03.2020, unmittelbar vor Beginn der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund des COVID-19-Ausbruchs, spendeten und pflanzten wir Gemeindeglieder und insb. die diesjährigen Konfirmanden diese Streuobstwiese. Auch eine kleine Wildblumenwiese legten wir an, inmitten der verschiedenen Obstbäume.

Gemeinde und GARTONAUTEN setzen so ein aktives Zeichen für den Erhalt alter Kultursorten       und für den Schutz von Wildbienen und anderen Insekten.

 

Wir setzen ein Zeichen für den Schutz einzigartiger Lebensräume – der Streuobstwiesen!

Und ganz nebenbei pflanzten wir Hoffnung!

 

Zu jeder Zeit war das Pflanzen eines Baumes Ausdruck des Vertrauens auf eine sichere Zukunft.  Und so pflanzten auch wir diese Bäume in der Gewissheit, dass sie wachsen, gedeihen und Früchte tragen werden, unbeeindruckt von den derzeitigen Umständen.

 

Bald werden die Menschen aus Heide und Hombruch GEMEINSAM ernten können.

Schon bald werden WIR ALLE uns an den Blüten, Bienen und dem wimmelnden Leben auf der Streuobstwiese erfreuen können.

Wir werden weiter und wieder ZUSAMMENSTEHEN, bildlich wie auch wörtlich.

 

Es werden unzählige Tage voller Farbe und Freude auf diese wenigen Tage des Verzichts folgen!

Wir haben seit dem 17.März 2020 ein neues Presbyterium

 

Für die beiden zu besetzenden Stellen gab es sowohl in Sümmern-Griesenbrauck als auch im Bezirk Heide-Hombruch jeweils eine neue Kandidatin: Frau Kirsti Bäcker und Frau Monika Hofmann.

 

Somit setzt sich nun unser Presbyterium, nach Bezirken aufgeteilt, folgendermaßen zusammen:


Sümmern-Griesenbrauck:

Kirsti Bäcker, Annette Hoffmann, Bettina Materne, Hans-Georg Pukall, Marion-Eva Schaefer, Thorsten Schock, Pfrn. Gabriele Watermann, Pfrn. Dr. Sabine Kersken (beratend).


Heide-Hombruch:

Kirsten Dickbertel, Monika Hofmann, Jörg Lässig, Erika Schulte, Jörg Simon,  Frank Strobel, Pfr. Christian Mayer,  Pfrn. Helga Dietz (beratend).

 

Ulrike Langguth hatte das Presbyterium auf eigenen Wunsch schon im Sommer 2019 verlassen.

Dieter Fischer hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.

 

Besten Dank an die beiden ausgeschiedenen Presbyter für Ihren Einsatz in der Gemeinde.
 

                 Obstbaumplanzung durch Konfirmanden am MLK-Haus

Unter fachkundiger Leitung von Jens Böcker erhielten die Obstbäume ihre Standorte.

      Pflanzaktion im Sonnenschein

Am 14. März 2020 legten die Konfirmanden aus dem Bezirk Heide/ Hombruch eine Wildblumenwiese am Martin-Luther-King-Haus an, die von Streuobstbäumen umrahmt wird.  Die Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume wurden von Gemeindegliedern gestiftet, die darin eine gute Möglichkeit sehen, sich vor Ort für die Umwelt und den Klimaschutz zu engagieren.

               Weltgebetstag der Frauen

 

Der diesjährige Weltgebetstag der Frauen am Freitag, den 06.März 2020 fand gemeinsam mit den Frauen der Ev.Maria Magdalena Kirchengemeinde Bezirk Heide-Hombruch und mit den Frauen von St.Josef im katholischen Gemeindehaus St. Josef in der Iserlohner-Heide statt.

 

 

Das Motto dieses Weltgebetstags lautete:                       Simbabwe 2020 " Steh auf und geh."

 

 

Das Treffen startete mit einem Kaffeetrinken und um 17:00 Uhr wurde dann gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert.

 

 

 

„Global denken - lokal handeln“, „Solidarität mit Frauen in einer Welt“ sowie kreative Gottesdienstgestaltung unter Wahrung der kulturspezifischen Eigenarten, aus dem die Liturgie stammt, sind Lern- und Handlungsfelder des Weltgebetstages.

 
Trost und Beistand

Seelsorge

 

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt.

 

Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn.

 

Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

 

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

Eine gute und bereichernde Mischung

 

Gabriele Watermann und Christian Mayer in Maria-Magdalena-Gemeinde eingeführt

 

Ralf Tiemann

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Blumen und Grüße beim Empfang: (v. l.) Gabriele Watermann, Martina Espelöer, Dieter Fischer, Christian Mayer, Frank Strobel und Helga Dietz.

 

Iserlohn. Das Strahlen von Dieter Fischer, als er erfahren hat, dass Gabriele Watermann und Christian Mayer die beiden vakanten Pfarrstellen der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde bekleiden werden, muss ausgesprochen auffällig gewesen sein. Jedenfalls ist es ihm und vielen anderen deutlich in Erinnerung geblieben. „Und wissen Sie was?“, fragte der Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde am Sonntag bei der feierlichen Einführung der beiden neuen Geistlichen im Martin-Luther-King-Haus in der Heide: „Ich strahle immer noch.“

 

Pfarrstellen nach Zywitz und Phillips lange vakant

 

Das lange Warten auf die Wiederbesetzung der Stellen nach dem überraschenden und vorzeitigen Ausscheiden sowohl von Pfarrer Peter Phillips an der Sümmerner Kreuzkirche im September vergangenen Jahres als auch von Pfarrer Paul-Gerhardt Zywitz im Juni in der Heide habe sich gelohnt. Nun habe man nicht nur endlich die beiden Stellen besetzt, sondern die Gemeinde habe sich auch ganz bewusst für diese ausgesprochen passenden Besetzungen entscheiden können. „Mit Frau Watermann haben wir eine junge engagierte Pfarrerin, die sehr gut mit Kindern umgehen kann“, sagt er mit Blick auf den Stadtteil Sümmern, wo in den Neubaugebieten viele junge Familien mit Kindern leben. In der Tat passt die Lebenssituation von Gabriele Watermann zu dem Sümmerner Umfeld, weiß sie als Mutter zweier kleiner Kinder doch sehr gut, wie junge Familien ticken.         „Und mit Herrn Mayer haben wir für die Heide einen ruhigen und besonnenen Menschen gewonnen, einen echten Zuhörer und großartigen Seelsorger“, freute sich Fischer. Gerade diese Vorzüge werden in dem alternden Stadtteil gefragt sein. Mayer war zuvor noch als Religionslehrer an der Grundschule im Wiesengrund beschäftigt, ist neben seinen Aufgaben als Theologe auch musisch vielseitig interessiert und engagiert sich in der Alexander-Technik.

 

Die Maria-Magdalena-Gemeinde – ursprünglich mit zwei vollen Pfarrstellen für die beiden Bezirke in Sümmern und in der Heide ausgestattet – verfügt aktuell noch über eineinhalb Pfarrstellen, die nun hälftig unter den beiden neuen Kräften aufgeteilt werden: Gabriele Watermann mit 75 Prozent in Sümmern und Christian Mayer mit 75 Prozent in Heide-Hombruch. Gleichzeitig kooperiert die Gemeinde schon seit längerem mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hennen. Zusätzlich bleibt ihr aber auch noch Helga Dietz als Pfarrerin im Entsendungsdienst erhalten. Für die gab es am Sonntag ebenfalls einen großen Blumenstrauß, denn Helga Dietz konnte auf den Tag genau ihr 30-jähriges Gemeinde-Jubiläum in Heide/Hombruch feiern.

 

Pfarrer Abrath im Scherz: „Wir sind die Leidtragenden“

Nach dem Festgottesdienst mit dem Posaunenchor und gleich drei Festpredigten – neben den beiden neuen Pfarrern sprach auch Superintendentin Martina Espelöer – gab es gab bei dem Empfang aber nicht nur Blumen und frohe Grüße, sondern auch einen, der sein „Bedauern“ ausdrückte. Denn die beiden neuen Pfarrer haben eine gemeinsame Vergangenheit: Beide haben nacheinander in der Erlöser-Kirchengemeinde in Wermingsen gewirkt – Gabriele Watermann bis zuletzt im Entsendungsdienst und Christian Mayer schon vor mehreren Jahren in der Nachfolge von Pfarrer Erhard Lachner. „Wir von der Ausbildungsakademie Wermingsen sind ganz klar die Leidtragenden an diesem Tag“, sagt Pfarrer Dr. Gottlieb Abrath, der nun „alleine in Wermingsen zurückgelassen“ worden sei, wie er mit einem deutlichen Augenzwinkern sagte. Sein humorvolles Grußwort verriet aber durchaus, dass er beide Kollegen nur ungern wieder gehen ließ. Dafür sprach am Sonntag auch die ansonsten hohe Beteiligung aus der Wermingser Gemeinde – auch Jochen Pfänder vom Presbyterium sprach ein Grußwort und beglückwünschte die Maria-Magdalena-Gemeinde zu den neuen Pfarrern.

 

Natürlich gratulierten auch die Nachbargemeinden. Karl Schreiber, Presbyter der Johannes-Kirchengemeinde am Nußberg, überbrachte ebenso wie Eva Schütte aus Hennen die Grüße ihrer Gemeinden, und auch Dechant Johannes Hammer von der katholischen Kirche als Pfarrer sowohl der neuen St.-Pankratius-Gemeinde in Iserlohn als auch der St.-Gertrudis-Gemeinde in Sümmern begrüßte Gabriele Watermann und Christian Mayer. In der Zusammenlegung von Gemeinden und Gemeindeaufgaben sei die katholische Kirche der evangelischen schon einen Schritt voraus, sagte Hammer. Gleichwohl sei aber auch in der evangelischen Kirche eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. „Wir stehen dabei an eurer Seite“, sagte der Dechant. So viel Bewegung sei auch eine große Chance – auch zu noch stärkeren Vernetzungen und neuen Kooperationen unter den Konfessionen.

 

Neue Impulse wird die Maria-Magdalena-Gemeinde nun aber vor allem von ihren beiden neuen Geistlichen bekommen, die die beiden unterschiedlichen Bezirke nun leiten werden – eine „sehr gute und bereichernde Mischung“, wie auch Presbyter Frank Strobel sagte, der den Empfang moderiert hat.

 

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Quelle: IKZ vom 03.04.2018 Ralf Tiemann

Feierliche Amtseinführung am Ostersonntag 2018

Am Ostersonntag, den 01.04.2018 fand die Einführung von Pfarrerin Gabriele Watermann für den Bezirk Sümmern/Griesenbrauck und Pfarrer Christian Mayer für den Bezirk Heide/Hombruch gemeinsam im Martin-Luther-King-Haus statt.

Der Festgottesdienst wurde von unserer Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer mitgestaltet die dann die Amtseinführung vornahm.

Im anschließenden Empfang den die Gemeinde ausrichtete, erhielten beide Pfarrstelleninhaber weitere Grußworte und Segenswünsche durch die zahlreich erschienenen Gäste.

Endlich mehr Lagerraum am Martin-Luther-King-Haus

Doppelgaragen als neuer Lagerraum

Nun war es so weit, Anlieferung 9.März 2015 die Doppelgaragen sorgen nun für den zusätzlich dringend benötigten Stauraum/Lagerfläche.

Angekommen

Die erste 15 Tonnen- Garage  hat Ihr Ziel erreicht!

 

 

Punktlandung

So sieht es aus wenn eine Garage punktgenau auf das neu erstellte  Fundament gesetzt wird.

 

 

Umbauarbeiten am und im Martin-Luther-King-Haus

Am Eingang zur Küche wurde eine Rampe gebaut, so gelangt man nun ohne Stufe ebenerdig ins Gebäude.

Ebenfalls wurde eine behindertengerechte Toilettenanlage neu erstellt.

 

...Eingänge ohne Treppen zu schaffen...

...für Menschen mit Beeinträchtigungen, das war unser Ziel...

 

 

Haupteingang          Martin-Luther-King-Haus

Hier wurde die Gehwegpflasterung aufgehoben und neu verlegt, so das es nun hier auch keine Stufe mehr gibt um barrierefrei unser Haus betreten zu können.

 

25 Jahre Ordination

29.09.2013

Durch die Politik zur Theologie


Pfarrerin Helga Dietz wurde vor 25 Jahren im Martin-Luther-King-Haus ordiniert und hat dort auch am Samstag ihr Jubiläum gefeiert.

 

So viel Herzlichkeit ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Jeder, der vielen Gratulanten, die sich am Samstagabend nach dem Festgottesdienst im voll besetzten Martin-Luther-King-Haus um Helga Dietz drängten, hatten einige Worte des Dankes und der Sympathie für die Jubilarin parat, die sie teilweise auch in kurze Grußworte verpackten. Superintendentin Martina Espelöer verglich das besondere Anliegen von Helga Dietz, sich für die Unterdrückten und Gedemütigten einzusetzen, passend zum Ort mit dem von Martin-Luther-King. Wilhelm Wiegert vom Presbyterium der Ev. Maria-Magdalena-Gemeinde beschrieb sie als „Mutter“ und „Gute Seele“ der Gemeinde. Karl-Heinz Markiewicz von der benachbarten katholischen St.-Josef-gemeinde dankte für die fröhliche Art als eine der Grundlagen für die sehr gute Verbindung der Konfessionen in Heide und Hombruch. Und auch die direkten und langjährigen Weggefährten aus der Gemeindearbeit – Pfarrer Peter Phillips und Pfarrer Paul Gerhard Zywitz – sowie das Team aus dem Hennener Metha-Bimberg-Haus gaben ihrem Dank für die gute Zusammenarbeit Ausdruck.

 

Grund für die Gratulationen war die 25-jährige Ordination der Theologin. 1988 wurde sie als bisher einzige Pfarrerin im Martin-Luther-King-Haus ordiniert. Obwohl sie nie mit der Gemeindeleitung beauftragt wurde und im Entsendungsdienst tätig ist, hat die 56-Jährige dadurch, dass sie immer direkt in der Gemeinde wohnte, den Ruf der „Mutter der Gemeinde“ gewonnen. Heute ist die Mutter einer Tochter mit 80 Prozent in der Gemeinde und seit sechs Jahren mit 20 Prozent im Hennener Meta-Bimberg-Haus tätig.

 

Grund für die große Herzlichkeit, mit der ihr die Gemeinde am Samstag dankten, ist gewiss ihre innere Einstellung. Familiär war Helga Dietz in theologischer Hinsicht nicht „vorbelastet“. Zum Glauben kam die in Unna Aufgewachsene vielmehr über ihre politisches Engagement in der Jugend, bei dem Jesus als Sozial-Revolutionär schnell ihr Vorbild wurde. Es reifte der Wunsch, Theologie zu studieren, woraus in der Folge immer mehr wurde und schließlich in der Ordination als Pfarrerin am Hombruch mündete. „Das Soziale ist mir aber immer noch wichtig“, sagt Helga Dietz. In Gottes Augen seien alle Menschen gleich viel wert, was heute aber oftmals vergessen werde – gerade auch am Hombruch, wo viele Menschen leben, die nicht so reich beschenkt wurden. „Ich möchte die Menschen das aber spüren lassen – in Wort und Tat.“

 

Und das macht sie mit der eigenen Fröhlichkeit und einer großen Portion Humor. Am Samstag sorgte sie für viel Heiterkeit, als sie in ihrer durchaus umfangreichen Dankesrede alle Wörter mit ihren Initialen H und D beginnen ließ.

Text:IKZ, Ralf Tiemann

Superintendentin Martina Espelöer (re.) gehörte zu den ersten Gratulantinnen bei der Jubiläumsfeier von Helga Dietz im Martin-Luther-King-Haus. Foto: Josef Wronski
IKZ: Foto: Josef Wronski

Silbernes Ordinations-Jubiläum

08.12.2012

 

Das 25-jährige Jubiläum ihrer Ordination haben Brigitte und Paul-Gerhard Zywitz am Sonntag im Kreise ihrer Gemeinde im bis auf den letzten Platz besetzten Martin-Luther-King-Haus gefeiert. Die Predigt zum Festtag hat Superintendentin Martina Espelöer gehalten.                                             

 

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