Hier sehen Sie Informationen zu vergangenen, aber auch aktuellen Aktivitäten
der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn, sowie aus dem Kirchenkreis Iserlohn und der Landeskirche.

 

Jubiläums-Konfirmation

Zur Jubiläumskonfirmation hatte die evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde in die Kreuzkirche Sümmern eingeladen. 25, 26 beziehungsweise 27 Jahre lag bei den Teilnehmern, die ihrer Silberkonfirmation gedachten, der große Tag zurück. „Solange die Erde besteht . . .“ lautete dabei das Motto des Gottesdienstes, der von Pfarrerin Gabriele Watermann und Pfarrer Peter Phillips zele­briert wurde. In der Predigt drehte sich alles um die Sintflut und die Geschichte vom Regenbogen. Und natürlich durfte auch eine Einsegnung der anwesenden acht Silberjubilare nicht fehlen, die diesmal tatsächlich auf dem Bild zu sehen sind. Gestern wurde durch ein Versehen ein falsches Foto veröffentlicht. as

 

Bericht IKZ vom 20.1.2019, as

Wie auch schon in den letzten Jahren, bitten wir um eine Weihnachtsgabe die an bedürftige Menschen über die Caritasche verteilt wird.

Es können haltbare Lebensmittel im Martin-Luther-King-Haus bis zum 09.Dezember abgegeben werden, dafür steht eine "Weihnachtsbox" im Saal und ein Korb im Eingangsbereich bereit.

 

Wir danken Erika Roch, die sich für diese Aktion verantwortlich zeigt.

 

 

Stärkung der Arbeit mit Menschen

Finanzsynode stimmt einstimmig für Verteilung der Gelder im Sinne des biblischen Vorbildes vom „Zehnten“

Die Kreissynode votierte einstimmig für die neue Finanzsatzung: Zehn Prozent der Kirchensteuereinnahmen stellt der Kirchenkreis für diakonische und gemeindediakonische Aufgaben zur Verfügung. <b>Privat/Cornelia Merkel</b>
 
 
Die Kreissynode votierte einstimmig für die neue Finanzsatzung: Zehn Prozent der Kirchensteuereinnahmen stellt der Kirchenkreis für diakonische und gemeindediakonische Aufgaben zur Verfügung. Privat/Cornelia Merkel

 

Bericht IKZ vom 15.11.2019 Cornelia Merkel

 

Iserlohn Der Kirchenkreis Iserlohn geht neue Wege bei der Verteilung seiner Gelder im Sinne des biblischen Vorbildes vom „Zehnten“: „Geben vor Nehmen“. Einstimmig verabschiedete die Finanzsynode die neue Finanzsatzung, nach der der Kirchenkreis ab 2020 zehn Prozent der Brutto-Kirchensteuereinnahmen für die diakonischen und gemeindediakonischen Aufgaben bereit stellt – das heißt für die sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr einerseits und für die Kirchengemeinden und ihre gemeindediakonischen Aufgaben und die finanzielle Mitunterstützung von Personal des kirchlichen Feldes, für Jugendreferenten, Diakone und Gemeinde-Schwestern andererseits.

Als Beispiele nannte Superintendentin Martina Espelöer die Angebote der Versöhnungskirchengemeinde mit dem Sozialzentrum Lichtblick, das Jugendcafé Checkpoint, den Mittagstisch, außerdem die Maria-Magdalena-Gemeinde, in der eine Gemeinde-Schwester für die Seelsorge, die Erwachsenenbildung und im theologischen Grundwissen ausgebildet werde und die Gemeinde Ihmert, die einen Fahrdienst für Gemeindemitglieder anbietet, die nicht mehr am Gemeindeleben teilnehmen können.

 
90.000 Gemeindemitglieder im Evangelischen Kirchenkreis

„Dieses einstimmige Votum ist ein toller Erfolg. Die neue Verteilsystematik sendet ein klares Signal in Richtung der Arbeit mit den Menschen im Sinne des biblischen Auftrags“, fasste Superintendentin Martina Espelöer, die selber aus der Sozialarbeit kommt, das Ergebnis zusammen: „Der Kirchenkreis stellt Mittel zur Verfügung, um die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen zum Wohle der Hilfe für den Nächsten in den Kirchengemeinden auf eine bessere finanzielle Grundlage zu stellen.“ Sie erläuterte das so: Der Zehnte sei als Vorwegabzug zu verstehen. Vor der restlichen Haushaltsverteilung wird der Zehnte von den Gesamteinnahmen des Kirchenkreises abgezogen, bevor die restlichen 90 Prozent der Einnahmen auf den Gesamthaushalt verteilt werden. Auf die Pfarrerbesoldung, die Kosten des Kreiskirchenamtes, die Synodalen Dienste, gesetzliche Trägeranteile für die Kindertagesstätten, Kirchenmusiker, die Substanzerhaltung und die Pauschale für die 90.000 Gemeindeglieder.

 
Diakonische Verwurzelung in kirchlicher Arbeit

„Keine Gemeinde kommt schlechter weg als vorher“, betonte Espelöer. „Alle Mitarbeiter, sowohl ehren- als auch hauptamtliche, die sich im Kirchenkreis Iserlohn mit Finanzangelegenheiten beschäftigten,wurden in den kreativen Prozess und die Planung mit einbezogen.“ Dieser Schritt aus einem ureigenen biblischen Verständnis führe die starke diakonische Verwurzelung in kirchlicher Arbeit konsequent weiter, sagte Espelöer auch als Vorsitzende des Verwaltungsrates der Diakonie Mark-Ruhr. „Wir müssen als Kirche sichtbar bleiben, was kirchliche Werte betrifft.“

Die Superintendentin berichtete von einer Stagnation bei den Kirchensteuereinnahmen. Die Kostensteigerungen werden knapp aufgefangen: „Der Kirchenkreis hat für das abgelaufene Jahr 2018 Kirchensteuereinnahmen in Höhe von 13,6 Millionen Euro erhalten und 994.000 Euro mehr an Zuweisungen bekommen, als erwartet. Die Kostensteigerungen besonders im Kita-Bereich und bei Gebäuden und im Pfarrstellenbereich werden durch die Kirchensteuern knapp gedeckt.“ Da gelte es noch viele Fragen zu lösen. Aber die Veränderung der Finanzsatzung solle bewirken, dass insgesamt mehr Geld in den Kirchengemeinden ankommt. Auch ganz kleine Gemeinden sollen gefördert werden.

 

Die Zahl der Gemeindemitglieder liegt aktuell bei 90.000 Mitgliedern und schrumpft pro Jahr um zwei Prozent, sagte die Superintendentin. Die Synode hat außerdem beschlossen, gemeinsam mit den Kirchengemeinden, ihren Ehren- und Hauptamtlichen und dem Klimabeauftragten Markus Campen, Vorschläge zur Verbesserung des Umweltschutzes zu sammeln und alle Abläufe zu optimieren.

Christen im Orient –

Bedrängt, bedroht, verfolgt

»Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde…« - unbeschwerter sonntäglicher Kirchgang, fröhliche Bibelstunden, morgendliches Gebet: für uns hier in Westfalen eine Selbstverständlichkeit. Doch in vielen Ländern werden Menschen gefoltert, diskriminiert oder unterdrückt. Weil sie Christen sind.

 

Dabei hat jeder Mensch »das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.« So steht es jedenfalls in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die die Vollversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 beschlossen haben.

 

Weil Anspruch und Wirklichkeit in globaler Perspektive so sehr auseinanderklaffen, hat sich die westfälische Landessynode vom 20. bis 23. November 2017 intensiv mit dem Thema verfolgter Christinnen und Christen im Mittleren Osten beschäftigt. Zusätzlich zum Beschluss der Synode und der Pressemitteilung vom 22. November, haben wir auf dieser Seite diverse Links zusammengestellt. Sie sollen helfen, bei Bedarf tiefer in das Thema einzusteigen.

 

Jubiläumskonfirmation am 03.November 2019      im Martin-Luther-King-Haus

In dem festlichen Gottesdienst gestaltet von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrer i.R. Paul Gerhard Zywitz feierten folgende Personen Ihre Jubiläumskonfirmation:

 

Goldene Konfirmation

Edeltraud Kraft

Renate Peters

 

Diamantene 60 Jahre

Werner Hackelberg

Ulrich Becker

Luise Smyczek

Ingeborg Geck

 

Eiserne Konfirmation  65 Jahre

Gerda Frank

Ingeborg Rudolph

Gerda Sauerland

Renate Werner

Irmgard Giese

 

Gnadenkonfirmation 70 Jahre

Anna Erkelenz

Herbert Rudolph

 

Kronjuwelenkonfirmation 75 Jahre

Charlotte Klang

Bruno Peters

 

Im Anschluß an den Gottesdienst wurden die Jubilare von der Gemeinde zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

 

Tagung der Westfälischen Landessynode vom 17. bis 20. November in Bielefeld

Präses Annette Kurschus steht zur Wiederwahl

MedienInfo 77/2019
 

Präses Annette Kurschus stellt sich nach Ablauf ihrer ersten Amtszeit von acht Jahren bei der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zur Wiederwahl für eine zweite Amtszeit als leitende Theologin. Das „Kirchenparlament“ kommt vom 17. bis 20. November in Bielefeld zu seiner jährlichen Tagung zusammen.

 

Gewählt wird am 20. November außerdem ein Theologischer Oberkirchenrat oder eine Oberkirchenrätin als Mitglied der Kirchenleitung: Superintendentin Katrin Göckenjan-Wessel (Recklinghausen) und Pfarrer Dr. Urs-Ullrich Muther (Oldenburg) kandidieren für die Nachfolge von Petra Wallmann, die in den Ruhestand geht.

 

In ihrem mündlichen Bericht vor der Synode wird Präses Kurschus anhand exemplarischer Themen eine aktuelle „Zeitansage“ für die Kirche in der Gesellschaft machen. Das Diskussionspapier „Kirche und Migration“, zu dem es seit einem Jahr einen breiten Diskurs auf allen Ebenen der westfälischen Kirche gegeben hat, wird der Synode erneut vorliegen. Sie beschäftigt sich mit den zahlreichen Impulsen, die nach diesem Diskussionsprozess auf dem Tisch liegen. Dabei geht es um Herausforderungen und Chancen der Migrationsgesellschaft insbesondere für die Kirche. Joachim Stamp, NRW-Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, spricht ein Grußwort. Die Synode beschließt außerdem den Haushaltsplan des kommenden Jahres. Die landeskirchliche Beauftragte für den Umgang mit Verletzungen der sexuellen Selbstbestimmung wird ihren Bericht vorlegen. Erwartet werden außerdem Beschlüsse zum Thema „Ehe und Trauung“ sowie zur Teilnahme von Kindern am Abendmahl.

 

Die Synode tagt öffentlich in Bielefeld-Bethel. Sie beginnt mit einem Gottesdienst in der Zionskirche am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr.

Für alle Sinne

Kirche zum Hören und Sehen

TV, Radio, Internet - Verkündigung findet nicht nur von der Kanzel statt. Das Wort Gottes wird auf allen Kanälen verkündigt.

 

Was auf die Ohren

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es wöchentlich und täglich Kurzandachten in den Radiosendungen des WDR. Sonntags wird im WDR 5 ein Radiogottesdienst aus einer Kirche im Sendegebiet ausgestrahlt.
Auch in den NRW-Lokalradios gibt's was zu hören: Von Montag bis Freitag heißt es bei »Augenblick Mal!«- kurze prägnante Hinhörer zum Start in den Tag. Ganz ökumenisch im wöchentlichen Wechsel mit den katholischen Kollegen.

 

Augenschmaus

Zu sehen gibt es u.a. TV-Gottesdienste von wechselnden Orten: In der ARD zu christlichen Feiertagen oder bei besonderen Anlässen, im ZDF jeden Sonntag um 09:30 Uhr, immer im Wechsel evangelisch und katholisch.
Die Gottesdienste kommen zwar nicht immer aus Westfalen; aber wenn, dann erfahren Sie es hier! Das Wort zum Sonntag stimmt am Samstag auf selbigen ein.

 

Multimedial im Netz

Sendung verpasst? Kein Problem: Viele der Sendungen sind auch online abrufbar. Daneben gibt es natürlich noch zahlreiche deutschlandweit ausgestrahlte Sendungen.

Kirche im WDR Redaktion PEP rundfunk.evangelisch.de

 

Programm rund um die Sprachen der Liebe

„Liebesbeweise – Ein Liedermacher-Abend für Liebende und andere Verrückte“ eröffnet Reihe

Die Interpreten stellten die Sprachen der Liebe mit speziell hierauf abgestimmten Liedern vor – und freuten sich über guten Besuch bei der Veranstaltung. <b>Manuela Radigk</b>
Die Interpreten stellten die Sprachen der Liebe mit speziell hierauf abgestimmten Liedern vor – und freuten sich über guten Besuch bei der Veranstaltung. Manuela Radigk

 

Manuela Radigk

Iserlohn „Liebesbeweise – Ein Liedermacher-Abend für Liebende und andere Verrückte“ – so hieß am Freitagabend die Auftaktveranstaltung der dritten Reihe von „Kultur im (Martin-Luther-)King-Haus“. Gemeinsam mit Corinna Mayer-König, Petra Sikinger-Losch und Thomas Sikinger konnte Pfarrer Christian Mayer sichtlich glücklich „viel mehr Gäste als gedacht“ begrüßen.

Auf die Besucher wartete ein abwechslungsreiches Programm rund um die fünf Sprachen der Liebe nach Gary Chapman. Das sind Zweisamkeit, von Herzen kommende Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit sowie Lob und Anerkennung. Das Konzept dabei: Jeder Mensch spricht eine der Sprachen und möchte in dieser auch gerne angesprochen werden, so dass man alle fünf lernen sollte.

 
Breites Repertoire von Reinhard Mey bis Rosenstolz

Die Interpreten stellten diese Sprachen mit hierauf abgestimmten Liedern vor. Das Repertoire reichte dabei von Reinhard Meys „Lass Liebe auf uns regnen“ über „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz bis hin zu „All Of Me“ von John Legend. Genauso facettenreich war auch der Einsatz der Musikinstrumente. Ob Gitarre, Querflöte oder Didgeridoo – jedes Lied erhielt eine klangvolle Begleitung, die sowohl unterhielt als auch zum Träumen anregte. Damit das Publikum die Vorstellung noch besser mit allen Sinnen spüren konnte, hatte Pfarrer Christian Mayer darum gebeten, erst am Ende zu applaudieren. Diesem Wunsch kamen die Zuhörer gerne nach und belohnten die vier Sänger mit einem umso größeren Beifall, der auch den freiwilligen Helfern aus der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde galt. Sie hatten unter anderem in der Pause passend zum Thema den Tee „Heiße Liebe“ gereicht. Großes Lob gab es von dem „Kultur im King-Haus“-Mitbegründer Holm Roch. Dieser übergab die Leitung der Reihe offiziell an Pfarrer Christian Mayer und schenkte ein Sparschwein, das schon bei den Kulturveranstaltungen der letzten Jahre Verwendung fand. Denn: Der Eintritt zu den Abenden ist frei, eine Spende wird aber erbeten.

Der nächste gemeinsame Abend ist auf den 15. November datiert. Dann findet ab 19.30 Uhr die Veranstaltung „Meditation im Tanz“ statt.

 

Bericht: IKZ vom 21.10.2019, Manuela Radigk

Die Maria Magdalena Kirchengemeinde bedankt sich für den hervorragenden Auftritt von Joyful im Martin-Luther-King-Haus.

Joyful“ fliegen Herzen zu

Bewegendes Konzert rund um Irrungen und Wirrungen der Liebe

Im Martin-Luther-King-Haus gab „Joyful“, der junge Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde, ein umjubeltes Konzert. Stimmliche Unterstützung gab es von Sängern des Kolpingchores Letmathe. <b>Miriam Mandt-Böckelmann</b>
 
Im Martin-Luther-King-Haus gab „Joyful“, der junge Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde, ein umjubeltes Konzert. Stimmliche Unterstützung gab es von Sängern des Kolpingchores Letmathe. Miriam Mandt-Böckelmann

 

 

Iserlohn Stehende Ovationen, ein begeistertes Publikum und viele Zugaben – das war die Bilanz der beiden Jahreskonzerte von „Joyful“, dem jungen Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde.

Nicht nur beim ersten Konzert in der Erlöserkirche, auch beim sonntäglichen Auftritt im Martin-Luther-King-Haus stimmte die Chemie zwischen Sängern und Zuhörern, was nicht nur an der Musik, sondern auch an der mitreißenden Präsentation und der fantasievollen Auswahl der Stücke lag.

 
Chor hat 2018 erst Konzertpremiere gefeiert

Chorleiterin Dana Beckmann brachte die einzelnen Lieder mit ihren charmanten Moderationen („Nach der Hochzeit hängen die Tauben tief . . .“) in einen Gesamtzusammenhang – auch ihr flogen die Herzen im Direktflug zu. Als Thema des Konzertes hatte sich der Chor, der erst im Dezember 2018 sein erstes Konzert gegeben hatte, ein breites Feld gesucht: „Beziehungsweise“ – sämtliche Irrungen und Wirrungen rund um die mächtigste Kraft der Welt sollten im Fokus stehen.

 

Dazu gehören für „Joyful“ eben nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau, sondern auch Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Dana Beckmann erklärte: „Mit dem Sarah-Connor-Song ,Vincent‘ wollen wir deshalb ein Zeichen setzen.“ Und das gelang: Gänsehaut-Feeling im Publikum, erst mit Verzögerung setzte der Applaus ein. Ebenfalls sentimental ging es bei Elvis Presleys „Can’t help falling in Love“ zu, einen gehörigen Kontrapunkt setzten Klassiker der Chor-Literatur wie zum Beispiel „Barbara Ann“ von den Beach Boys, das mit viel Elan vorgetragen wurde.

Besonders zu erwähnen sind die sechs männlichen Sänger, die sich –zahlenmäßig zwar in Unterzahl – durch ihren Schwung und ihre Freude am Singen auszeichneten. Dankenswerterweise waren auch einige stimmkräftige Herren des Letmather Kolpingchores mit dabei, sie bildeten zusammen eine sichere Basis für den gesamten Chor.

 
Begeistertes Publikum fordert Zugaben

Herbert Grönemeyers „Mambo“ gefiel den Zuhörern besonders, sie forderten den Song auch als Zugabe. Um „Rettungsringe an diversen Stellen nach der Hochzeit“ ging es in „Hefe“: mit viel Selbstironie vorgetragen und schockierend ehrlich – ein Zeichen dafür, dass sich auch Sänger und Sängerinnen nicht immer ernst nehmen müssen.

Mit dem Song „Gott segne Euch“ kehrte „Joyful“ zurück zu den Wurzeln. „Wir wollen Sie nun beschwingt mit einem Segen nach Hause schicken“, erklärte Dana Beckmann. Doch da hatte der Chor die Rechnung ohne das begeisterte Publikum gemacht. Also nochmal  . . . tief Luft holen und Freude verbreiten.

 

Bericht: IKZ, 03.10.2019, Miriam Mandt-Böckelmann

Die 3 Reihe Kultur im Kinghaus "KuKi" startet am 18.10.2019, herzliche Einladung.

                  Renovierung abgeschlossen

Nach den Renovierungsarbeiten in der 38.KW strahlen nun die Böden im neuen Glanz.Die neuen Tische und Stühle machen die Räume freundlicher, die alten schweren Stühle hatten nach 27 Jahren im Einsatz Ihre Schuldigkeit getan, aber alle Stühle und Tische werden noch weiter genutzt.          Ein Teil fanden für einen neu renovierten Jugendraum unter der Kreuzkirche in Sümmern ein neues Zuhause. Die restlichen Stühle und Tische wurden zur Aufarbeitung von Möbel&Mehr abgenommen.

Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgte durch Spenden des "Freiwilligen Kirchgeldes",  herzlichen Dank an die Spender, gut das es Sie gibt und das Sie für uns etwas übrig hatten. 

Nachbarschaftsfest als Vorbote fürs Jubiläum

Maria-Magdalena-Gemeinde feiert 2020 das 50-jährige Bestehen des Martin-Luther-King-Hauses

An der langen Kaffeetafel hatten die Besucher des Gemeinde- und Nachbarschaftsfests jede Menge Gelegenheit zum Plauschen. Annabell Jatzke

 

Iserlohn Rund um das Martin-Luther-King-Haus wurde am Samstagnachmittag in der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde zum fröhlichen Gemeinde- und Nachbarschaftsfest eingeladen.

Bewusst hatten sich die Organisatoren für den Namen „Nachbarschaftsfest“ entschieden. „Alle, ganz gleich welcher Konfession, sind willkommen“, so Pfarrerin Helga Dietz. Im Mittelpunkt des Fests, das aufgrund des schönen Spätsommerwetters größtenteils draußen stattfand, stand die Begegnung der Besucher untereinander, so gab es jede Menge Möglichkeit zum geselligen Plauschen.

Etwas Programm durfte aber auch nicht fehlen. So hatten die Stammtischsänger ihren Auftritt, und auch das Duo „Ja Sicher!“, bestehend aus Andy Schade und Stefan Widholt, unterhielt musikalisch. Sein Können präsentierte der ökumenische Tanzkreis.

Einen feierlichen Abschluss fand das Fest mit einem besonderen Familiengottesdienst. Den zelebrierte Pfarrerin Helga Dietz mit Pfarrer Christian Mayer. Dabei ließen die beiden „die Puppen tanzen“, gab es doch ein Puppenspiel in dem Gottesdienst, der unter dem Motto „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ stand. Das Gemeinde- und Nachbarschaftsfest war ein rundum gelungenes Fest, das Lust auf mehr macht. Im kommenden Jahr feiert das Gemeindezentrum in der Heide sein 50-jähriges Bestehen. Dann ist ein größeres Fest angedacht. as

 

IKZ vom 18.09.2019

Bei sommerlichen Temperaturen fand am Samstag, den 14.09.2019 das Nachbarschafts- und Gemeindefest im Bezirk Heide/Hombruch in und am Martin-Luther-King-Haus statt. Neben leckeren selbstgebackenen Kuchen und Waffeln sowie gegrillten Bratwürstchen gab es ein Programm welches sich durch den Nachmittag zog. Wir danken den Stammtischsängern, dem Tanzkreis und dem Duo "Ja Sicher" Andy Schade und Stefan Widholt für die gelungenen Unterhaltungen. Natürlich bedanken wir uns bei den freiwilligen Helfern die dazu beigetragen hatten ein solchen Fest überhaupt auszurichten.

Beendet wurde dieses Fest mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

Gute Laune

Geselliges Miteinander

Gute Gespräche

Neue Seniorenbänke am Martin-Luther-King-Haus

Das Presbyterium hatte sich dazu entschlossen vor dem Martin-Luther-King-Haus 2 Seniorenbänke für den Aussenbereich anzuschaffen.(Diese dürfen natürlich nicht nur von Senioren benutzt werden).

Es war aber wichtig, das diese Bänke eine höhere Sitzposition haben, so fällt es auch älteren Besuchern unseres Hauses leichter nach einer Verweildauer wieder aufzustehen. Der Förderkreis- MMG hatte dann auch noch die Refinanzierung dieser Anschaffung übernommen, vielen Dank dafür.

Trost und Beistand

Seelsorge

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt. Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn. Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

NesT auf gutem Wege: Staat und Zivilgesellschaft teilen sich Verantwortung für Integration von Flüchtlingen

Ein Stachel gegen die Gleichgültigkeit

Zwei Monate nach dem Beginn des Programms „Neustart im Team“ (NesT) stehen 25 Mentorengruppen bereit, die besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufnehmen werden – 13 davon im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). In dem Programm teilen sich Staat und Zivilgesellschaft die Verantwortung dafür, dass Flüchtlinge begleitet und von Anfang an integriert werden.

Die ersten Flüchtlinge treffen voraussichtlich im September ein. Die Mentoren suchen auch eine Wohnung für sie und übernehmen die Kaltmiete. Die EKvW hat das Programm maßgeblich vorangetrieben und unterstützt die Mentoren aus einem Fonds von 425.000 Euro. 

Wie Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller (Bielefeld) am Mittwoch (24.7.) vor Journalisten in Berlin erläuterte, gibt es mit dem NesT-Programm nach dem Vorbild der kleinen evangelischen Kirchen in Italien nun auch nach Deutschland einen „humanitären Korridor“, der den betreffenden Flüchtlingen die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer erspart: „Hier kommen die von der Flüchtlingshilfe der UNO ausgewählten Flüchtlinge bereits mit einem sicheren Bleibestatus an. Sie müssen kein Asylverfahren mehr durchlaufen. Ihre Integration kann sofort beginnen.“ Es sind zunächst 500 Personen in zwei Jahren. Das sei eine kleine Zahl und keine hinreichende Antwort auf das Versagen der europäischen Politik, aber „vielleicht ein Stachel gegen die Gleichgültigkeit, das Wegsehen“. Die Zusammenarbeit von Staat, Kirche und engagierten Einzelnen könne andere animieren und den politisch Verantwortlichen vor Augen führen: „Wir können etwas tun – gemeinsam.“ Die gelingende Integration führe zu mehr Akzeptanz bei jenen, die Sorge haben, dass die Integration die Gesellschaft überfordert. Dann könnten aus den 500 bald 5.000 und mittelfristig sogar 50.000 werden, sagte Möller.

 

Keine Traumtänzer

„‘Neustart im Team‘ bringt die Werte zum Leuchten, auf die Europa sich gründet. Als Christinnen und Christen bringen wir damit ein, woran wir glauben und wofür wir stehen.“ Edgar L. Born leitet die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle zur Schulung und Begleitung der Mentoren am Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW in Schwerte-Villigst. Dort werden die Mentorinnen und Mentoren für ihre Aufgabe geschult und begleitet. „Das sind engagierte, sehr pragmatische, lösungsorientierte Menschen, gut im Gemeinwesen vernetzt, keine Traumtänzer. Alle hätten sich entschieden, Familien aufzunehmen. „Wir planen Ehrenamt von Anfang ein als selbstbewusstes Element des Programms, weil genau dadurch die Integration gefördert wird.“
Jehan Awan (31) kam 2015 auf der Flucht vor dem Krieg mit Mann und einem kleinen Kind aus Syrien nach Deutschland. Jetzt engagiert sie sich in der Kirchengemeinde Schale in Hopsten im nördlichen Münsterland als Mentorin. Sie möchte etwas zurückgeben von dem Guten, das sie erfuhr: „Ich war so froh, dass Deutschland mich aufgenommen hat.“ Die tatkräftige Hilfe und die menschliche Wärme, die sie erlebte, seien entscheidend dafür, dass sie sich nun hier heimisch fühlt.

 

Viele Menschen bereit, sich einzusetzen

„Wir brauchen ein Nest, das stark genug ist, die Ängste vor Zuwanderung zu überwinden“, sagte Rüdiger Höcker, Mentor aus Minden. Deshalb seien klare Startbedingungen und die sensible und fachkundige Begleitung durch erfahrene Ehrenamtliche entscheidend. Zu der großen syrischen Community in Minden stehe man in engem Kontakt. 
Martin Dutzmann, der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, sagte: „‘Neustart im Team‘ trägt der Tatsache Rechnung, dass in unseren Kirchengemeinden viele Menschen bereit sind, ihre Zeit, ihre Expertise und auch ihr Geld für besonders schutzbedürftige Menschen einzusetzen. Das können sie nun in einem transparenten und überschaubaren Rahmen tun.“ Dutzmann betonte zugleich die Bedeutung anderer legaler Zugangswege wie Familiennachzug, die darüber nicht vernachlässigt werden dürften, sondern im Gegenteil gestärkt und ausgebaut werden müssten.
Die gegenwärtige humanitäre Katastrophe sei ein „Armutszeugnis für Europa“, erklärte Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland. Aber: „Wir klagen nicht nur an, sondern übernehmen Verantwortung.“ Deshalb sei es gut, dass das NesT-Programm von starken Partnern getragen werde. „Sie ermöglichen eine gezielte und koordinierte Perspektive zur Integration – das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Situation vor wenigen Jahren.“

 

Hintergrund:

NesT ist ein Pilotprojekt, das zusätzlich zu den staatlichen Aufnahmeprogrammen die Aufnahme von zunächst 500 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen ermöglicht. Es ergänzt die Resettlement-Programme der Europäischen Union. Die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen (UNHCR) unterbreitet dabei Deutschland anhand fester Schutzkriterien Vorschläge für Aufnahmen. Aus ihnen wählt dann das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) besonders schutzbedürftige Personen aus. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, den örtlichen Botschaften und den Generalkonsulaten, die die Einreisevisa erteilen. Das Besondere an NesT: Es setzt die Aufnahme über zivilgesellschaftliches Engagement voraus. Es muss sich für die aufzunehmenden Flüchtlinge jeweils eine Mentorengruppe finden, bestehend aus mindestens fünf Personen, die sich verpflichtet, finanzielle und ideelle Unterstützung zu leisten. Die Mentoren werden von einer Zivilgesellschaftlichen Kontaktstelle (ZKS) geschult und begleitet. Einer von drei Standorten dieser ZKS ist im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte-Villigst angesiedelt, wo ein kompetentes Team zur Verfügung steht.

 

Neustart im Team

Verantwortung teilen –

Flüchtlinge schützen und begleiten

Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm

für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

© UNHCR/Annie Sakkab

Neustart im Team

Informationen zum Aufnahmeprogramm

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Viele sind in Staaten geflüchtet, in denen sie nicht dauerhaft bleiben können. Laut UNHCR können mehr als 1,4 Millionen besonders schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit nicht in diesem Erstzufluchtsstaat bleiben. Dort sind ihr Leben, ihre Freiheit, Sicherheit, Gesundheit und/oder andere fundamentale Rechte gefährdet bzw. ist ihnen dort kein dauerhafter Verbleib zumutbar. Diese besonders schutzbedürftigen Menschen brauchen dringend eine Lebensperspektive in einem anderen Land.

Resettlement ermöglicht besonders schutzbedürftigen Personen die legale und sichere Einreise aus einem Erstaufnahmeland in einen zu ihrer Aufnahme bereiten Drittstaat. Dieser Drittstaat bietet den Personen eine dauerhafte Aufnahme und einen umfassenden Flüchtlingsschutz. Das Resettlement-Verfahren richtet sich an bereits vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) anerkannte Flüchtlinge. Resettlement ist kein Ersatz für reguläre Asylverfahren, sondern nur eine Ergänzung zum Schutz besonders vulnerabler Flüchtlinge. UNHCR hat für die Auswahl der für ein Resettlement-Verfahren in Betracht kommenden Flüchtlinge spezifische Kriterien entwickelt, welche den Schutzbedarf der Personen definieren.

„Neustart im Team“ (NesT) ist ein zusätzliches Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für 500 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, die sich in Erstzufluchtsstaaten aufhalten. Im Rahmen der Pilotphase wählt UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge) diese Personen in den Staaten Ägypten, Jordanien, Libanon und Äthiopien aus.
Die Aufnahme ist an die Unterstützung durch eine Mentor(innen)gruppe vor Ort gebunden. D.h. indem sich einzelne Menschen oder Organisationen zu einer Gruppe zusammenschließen, können sie Flüchtlinge aufnehmen. Mindestens fünf Personen bilden eine Mentoring-Gruppe. Die aufgenommenen Personen erhalten einen Aufenthaltstitel nach § 23(4) AufenthG, zunächst für drei Jahre. Danach kann dieser Aufenthaltstitel verlängert werden. Damit erhalten sie Leistungen gemäß SGB II, d.h. Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen.

 

Vorteile von „Neustart im Team“

Mit NesT wird besonders Schutzbedürftigen ein neuer und sicherer Zugangsweg nach Deutschland eröffnet. Mentor(inn)en unterstützen die geflüchteten Menschen dabei, in Deutschland eine neue Heimat zu finden. Die aufgenommenen Schutzbedürftigen leben am Wohnort der Mentorinnen und Mentoren. So können die Schutzbedürftigen von der Unterstützung der Mentorinnen und Mentoren profitieren.

Die Schutzsuchenden kommen sofort in Kontakt mit der Aufnahmegesellschaft und können am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Durch persönlichen Kontakt zwischen Schutzbedürftigen und Mentor(inn)en werden die Akzeptanz von Flüchtlingen und die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaft erhöht. Die aufgenommenen Personen erhalten einen sicheren Aufenthaltstitel, der nach drei Jahren verlängert werden kann. Außerdem erhalten sie Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen.

Die Verpflichtungen sind für die Mentorinnen und Mentoren zeitlich begrenzt und von vornherein kalkulierbar. Sie suchen eine geeignete Wohnung und finanzieren die Kaltmiete für zwei Jahre. Außerdem unterstützen sie die Schutzbedürftigen ein Jahr lang ideell auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Teilhabe.

© Salvation Army

Sie möchten helfen, besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und ihnen das Ankommen erleichtern?

Dann ist das neue Programm „NesT – Neustart im Team“ etwas für Sie!

 

Wie funktioniert das Programm?

Erste Schritte als Mentoring-Gruppe

Eine Gruppe muss aus mindestens fünf Personen bestehen, um für das Mentoring in Betracht gezogen zu werden. Voraussetzung, um einen Antrag zu stellen, ist außerdem die Teilnahme an der kostenfreien eintägigen Informationsveranstaltung, welche die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) organisiert und durchgeführt. Danach stellen Sie einen Antrag zur Aufnahme auf die Vermittlungsliste über den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entscheidet. Durch das dafür nötige Antragsverfahren begleitet Sie die ZKS, die Ihnen auch die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellt. Sie können wählen, ob Sie eine Familie oder eine Einzelperson begleiten und unterstützen möchten.

Die ZKS berät und begleitet die Antragstellung und bietet erste Informationsveranstaltung an.

 
1

Mentorinnen und Mentoren schließen sich zu einer Gruppe zusammen

 
2

Mentoring-Gruppe besucht die Basisschulung der ZKS

 
3

Mentoring-Gruppe bereitet einen Antrag vor

 
4

Mentoring-Gruppe sendet fertigen Antrag über die ZKS an das BAMF

 

Von der Antragstellung zur Einreise

Nachdem Ihre Gruppe auf der Vermittlungsliste des BAMF aufgenommen wurde, identifiziert das UNHCR Schutz­bedürftige in Jordanien, Ägypten, Äthiopien oder dem Libanon. Sie erhalten erste Kontaktinformationen, um möglichst schon vor der Einreise Kontakt aufnehmen zu können. Derweil erarbeitet die Mentoring-Gruppe einen Integrationsplan und bringt die nötigen Mittel für die Nettomiete auf.
 
5

BAMF nimmt Mentoring-Gruppe auf Vermittlungsliste auf

(inkl. Sicherheitsprüfung, Schufa-Auskunft)

 
6

UNHCR identifiziert schutzsuchende Personen im Drittstaat, BAMF entscheidet über deren Aufnahme

 
7

BAMF übersendet Steckbrief von Flüchtling/en an die Mentoren

 
8

Mentoring-Gruppe übersendet Unterstützungs­erklärung

 

Ankunft in Deutschland

Mindestens eine Woche vorher werden Sie über den Tag der Einreise informiert. Alle Schutzbedürftigen verbringen die ersten zwei Wochen zur Orientierung in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland bei Göttingen. Es gehört zu den Pflichten der Mentorinnen und Mentoren, die Flüchtlinge aus Friedland abzuholen. Dort treffen Sie erstmals die zu unter­stützende Person oder Familie. Sie werden bei dem ersten Zusammentreffen fachlich begleitet. Zwischen der Erstinformation über den Tag der Einreise und dem Zusammentreffen mit Ihnen als Mentorinnen und Mentoren liegen mindestens drei Wochen. Die aufgenommenen Personen erhalten in Deutschland einen Aufenthaltstitel nach § 23(4) AufenthG, zunächst für drei Jahre. Danach kann dieser Aufenthaltstitel verlängert werden. Damit erhalten sie Leistungen gemäß SGB II, d.h. Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen. Die ZKS berät und begleitet Sie in Absprache mit lokalen Akteuren (z.B. Beratungsdiensten, Freiwilligenzentren, Migrantenorganisationen etc.)
 
9

Mentoren bereiten die Ankunft der Familie vor

 
10

Flüchtlinge kommen im GDL Friedland an (2-wöchiger Aufenthalt, dann Zusammentreffen mit
Mentoren in Friedland von der Caritas begleitet)

 
11

Mentoring-Gruppe begleitet das Einleben der Familie/Person am Wohnort

 

Wie werde ich Mentor/in?

Mentorinnen und Mentoren sind Gruppen aus mindestens fünf Personen, die sich gemeinsam bereit erklären, Schutzbedürftige für eine begrenzte Zeit zu unterstützen. Sie können juristische und natürliche Personen (Kleingruppen) sein. Idealerweise besteht eine enge Anbindung an örtliche Vereine, Kirchengemeinden oder Wohlfahrtsverbände.

Mentorinnen und Mentoren stellen Wohnraum zur Verfügung und finanzieren, wenn eine Anmietung erforderlich ist, die Netto-Kaltmiete für zwei Jahre. Der Wohnraum muss sich am örtlichen Sozialhilfesatz orientieren, damit die aufge­nommenen Personen nach Ende des Unterstützungszeitraums nicht ausziehen müssen. Die Kosten, die auf Sie zukommen, stehen damit von Anfang an fest.
Außerdem unterstützen sie die Schutzbedürftigen ein Jahr lang ideell auf ihrem Weg zur gesell­schaftlichen Teilhabe. Sie sind Ansprechpartner(innen) und helfen beispielsweise bei Behördengängen sowie bei der Suche einer Schule, eines Ausbildungsplatzes oder einer Arbeitsstelle. Zudem ermög­lichen Sie Begegnungen, zum Beispiel im Sportverein, in der Freizeit oder bei Festen.
Als Gruppe von Mentorinnen und Mentoren teilen Sie sich die Verantwortung und die Aufgaben. Jedes Gruppen­mitglied kann sich entsprechend seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen. Mentor(inn)en können auf bestehende Unterstützungs­strukturen an ihrem Wohnort zurückzugreifen. Hierzu gehören Beratungsstellen, wie beispiels­weise Migrations­beratung für erwachsene Zuwanderer (MBE), Jugend­migrations­dienst (JMD), Freiwilligenzentren sowie Ehrenamtskoordinator(inn)en und auch pastorale Begleitung. Mentor(inn)en-Gruppen bewerben sich um eine Teilnahme am Programm. Die ZKS begleitet und berät Sie in diesem Prozess. Die Antragstellung umfasst die Teilnahme einer verpflichtenden eintägigen Basisschulung und die Ausarbeitung eines Unter­stüt­zungs­plans, in welchem sie ihre Überlegungen und Ressourcen für die Begleitung der Flüchtlinge darstellen.
© UNHCR/Benjamin Loyseau

Freiluftgottesdienst im Heidebad mit Verabschiedung der KU-3 Kinder.           

 

Der Familiengottesdienst fand am 30.06.2019 bei sommerlichen Temperaturen im Heidebad statt.

 

Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrerin Gabriele Watermann und Pfarrer Christian Mayer mit den Kindern zusammen sehr bunt gestaltet.

 

Die Kinder aus den Bezirken Heide/Hombruch und Sümmern/Griesenbrauck absolvierten damit den 1. Teil des kirchlichen Unterrichts. Im Anschluß hatten die gut 160 Besucher nun Zeit  sich bei gekühlten Getränken oder etwas Gegrilltem zu stärken.

 

Wir danken dem Schwimmverein I 95 dafür, das wir wieder Gast sein durften.

Kindergottesdienst am 16. Juni 2019

 

Dies sind die Zutaten für eine gelungene Geschichte – und einen fröhlichen, aktiven Kindergottesdienst: Senfkörner, Wasser-Essig-Sud, ein wenig Salz, Zucker und Kurkuma.

 

Jesus saß mit seinen Freunden in einem Garten.

Wieder unterhielten sie sich über Gottes Reich. Einige fragten ihn: „Wann kommt denn Gottes Reich? Wann ist die neue Welt da, von der du redest?“

Jesus schaute in den Garten. Sein Blick blieb auf dem größten Baum im Garten ruhen. Leise murmelte Jesus: „Gottes Reich hat schon begonnen. Es wächst und wird größer. Es ist da. Schaut nur genau hin.“ Er nahm ein Senfkorn in die Hand. Es war so klein, dass die Freunde es in seiner Hand kaum sehen konnten. Sie mussten ganz genau hinschauen.

Jesus sagte: „Seht, liebe Freunde. Es ist wie bei einem Senfkorn. Es ist klein, ja fast unscheinbar. Das Senfkorn ist der kleinste Samen, den es auf Erden gibt. Ob daraus mal was wird? Doch einmal in die Erde gesät, bricht es auf und wird größer und größer. Es wächst und gedeiht. Es treiben Zweige aus ihm. Es wird größer als alle anderen Kräuter und Pflanzen im Garten. Aus einem winzig kleinen Senfkornsamen wird ein großer Baum. Im Schatten des Baumes können Vögel ihre Nester bauen, miteinander wohnen und in Frieden leben.“

Uns wird klar: Unser Glaube an Gott ist wie ein Senfkorn. Zunächst ist er klein. Aber wir treffen uns im Kindergottesdienst, hören oder lesen von Gott und seinen Taten an uns Menschen – und unser Glaube beginnt zu wachsen. Wir hören auf Gottes Wort, erzählen anderen biblische Geschichten von Gottes Wirken – und unser Glaube wächst weiter.

 

Mit Jesus ist Gottes Reich schon in die Welt gekommen. Aber vollendet ist es noch nicht. Noch gibt es Streit, böse Worte, keine Versöhnung, Krieg ...

Gott aber möchte, dass sein Friedensreich wächst – so wie ein Senf-Baum, der bis zu drei Meter groß werden kann.

Jede und jeder einzelne von uns darf daran mitbauen !

 

Zur Erinnerung an dieses Gleichnis aus dem Markus-Evangelium Kapitel 4, Vers 30-32 durfte jedes Kind ein Glas mit selbstgemachtem Senf mit nach Hause nehmen.

Guten Appetit!

 

 

Führung durch die Kreuzkirche am 13.6.2019

 

Der Ökumenekreis in + für Sümmern hatte wieder eingeladen – und viele sind gekommen!

Nachdem im Mai eine Führung um und in die St. Gertrudis-Kirche stattgefunden hatte, fand am 13. Juni der Gegenbesuch statt.

Sehr schön war, dass nicht nur fachkundig die Geschichte der evangelischen Christinnen und Christen in Sümmern und die Architektur der Kreuzkirche vorgestellt wurde. Auch viele langjährig in Sümmern lebende Gemeindeglieder konnten von ihren Erlebnissen in und mit der evangelischen Kirchengemeinde berichten.

 

 

 

Auch wenn die Geschichte der evangelischen Gemeinde in Sümmern nicht so lang zurückreicht wie der katholischen, auch wenn der Gottesdienstraum nicht so eine architektonische Vielfalt hergibt wie die St. Gertrudis-Kirche - klar wurde jedoch, dass Ökumene in Sümmern schon lange gepflegt wird. Die erste evangelische Gemeinschaft feierte ihre Gottesdienste sonntags in einer Gaststätte, zu den hohen Feiertagen jedoch in der St. Gertrudis-Kirche nach der Messe oder an den Vorabenden vor hohen Festtagen.

1969 durfte sie dann zum ersten Mal in einem eigenen Gotteshaus ihre Gottesdienste feiern.

 

Eine langjährige Presbyterin erzählte, dass die katholischen Mitgeschwister der evangelischen Gemeinde zur Einweihung einen silbernen Krug schenkte, der bis heute das Wasser enthält, das zur Taufe gebraucht wird. Dieser konnte von allen Anwesenden in Augenschein genommen werden.

Als Dank für die Nutzung des katholischen Gotteshauses spendete die evangelische Gemeinschaft der katholischen Gemeinde eine Lampe für das Ewige Licht vor dem Tabernakel.

Warum die Kirche „Kreuzkirche“ genannt wurde, konnte nicht abschließend geklärt werden. Vermutet wird, dass die Kreuzkapelle auf dem nahen Friedhof, die auf gleicher Höhe liegt, für den Namen der Kirche Pate gestanden hat.

Angeregte Gespräche zwischen evangelischen und katholischen ChristInnen schlossen den Abend ab – eine schöne Begegnung, die hoffentlich nach den Sommerferien zur Tradition wird. Der Ökumenekreis in + für Sümmern plant weitere Treffen zu interessanten Themen, zu denen einmal pro Monat über die Presse eingeladen wird. Herzliche Einladung schon jetzt!!!

                                       Konfirmationen in der Kreuzkirche

Am Sonntag, 12. Mai, feierte die erste Konfirmandengruppe aus dem 1. Pfarrbezirk der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde in der Kreuzkirche Sümmern ihre Konfirmation (oben). Während dieses Gottesdienstes wurde auch ein Geschwisterkind eines Konfirmanden getauft.

 

Am Sonntag, 19. Mai, folgte dann die zweite Gruppe (unten), hier war der Gospelchor „Joyful Singers“ mit von der Partie. Die Namen der Konfirmierten können wir nicht veröffentlichen.

Pfarrerin Gabriele Watermann erklärte dazu, dass einige wenige Eltern nicht die ihrer Auffassung nach dazu erforderliche Erklärung abgegeben hätten. Im Gemeindebrief, den die Gemeindemitglieder in ihren Briefkasten gesteckt bekommen, sind die Namen allerdings abgedruckt.

 

Foto: Foto Kannengiesser

Bericht:IKZ vom 23.05.2019

                Konfirmation im Martin-Luther-King-Haus am 05.05.2019.

Von links: Pfrn. Helga Dietz, Presbyterin Kirsten Dickbertel, Monique Härtel,              Michelle Strom, Pfr. Christian Mayer, Anna-Lena Bretzke, Julia Noeske, Alicia Serio,        Paul Simon, Arthur Gass.

 

Erstmals Vorausberechnung der kirchlichen Entwicklung in Deutschland bis 2060

Kirche will Wandel gestalten

MedienInfo 32/2019 EkvW.
 

Stärker als bisher angenommen kann die Kirche ihre Entwicklung aktiv beeinflussen und gestalten. Das geht aus einer Mitglieder- und Kirchensteuervorausberechnung bis zum Jahr 2060 für die evangelische und katholische Kirche in Deutschland hervor. Sie ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Universität Freiburg.

 

Zugleich bestätigen die Berechnungen vieles, was sich bisher ungefähr abzeichnete. Die Evangelische Kirche von Westfalen wird in gut 40 Jahren voraussichtlich 1,25 Millionen Mitglieder weniger haben als heute – ein Minus von derzeit 2,24 Millionen auf 990.000. Zwar hat der Rückgang zu zwei Dritteln demografische Gründe: weniger Geburten als Sterbefälle. An diesem Faktor lässt sich nichts ändern. Bei einem Drittel jedoch – Taufverhalten und Austritte – hat die Kirche durchaus Einfluss.

„Wir warten nicht, bis uns die Entwicklung einholt“, sagt Präses Annette Kurschus: „Um langfristig verantwortlich zu planen, haben wir jetzt eine belastbare Grundlage. Und ein deutliches Signal, wie wichtig es ist, den Weg des Wandels aktiv gestaltend weiterzugehen. Das tun wir im festen Vertrauen darauf, dass Gott selbst seine Kirche erhält. Unser Blick auf die Wirklichkeit ist gerade deshalb nüchtern und realistisch. Viele Menschen an vielen Orten geben unserer Kirche mit beindruckendem Einsatz und erstaunlicher Kreativität ein unverwechselbares Gesicht und eine hoffnungsvolle Ausstrahlung. Darüber staune ich oft, und dafür bin ich dankbar.“

 

Weniger Mitglieder bedeuten auch sinkende Kirchensteuereinnahmen. Juristischer Vizepräsident Dr. Arne Kupke: „Von derzeit 560 Millionen Euro verlieren wir bis zum Jahr 2030 jeden fünften Euro.“ Der leitende Jurist weist außerdem darauf hin, dass die westfälische Landeskirche schon jetzt zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt, um die Kirchensteuer zu ergänzen – zum Beispiel durch systematisches Fundraising.

 

Zum Wandel gehört eine umfassende Aufgabenklärung. „Dieser Weg ist bereits beschritten“, so der Theologische Vizepräsident Ulf Schlüter: „Was müssen wir tun, was können wir lassen? Wir sind ein personalintensiver Betrieb; der weitaus größte Teil unserer Ausgaben sind Personalkosten. Kein kirchliches Handlungsfeld ist allein darin begründet, dass man es schon immer gemacht hat.“

 

Drei für viele: Beispiele für gelingende kirchliche Arbeit

Vesperkirche Gütersloh

In der Martin-Luther-Kirche Gütersloh wird jedes Jahr zwei Wochen lang ein Mittagstisch angeboten. Dabei kommt es zur Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen – alle Altersgruppen, soziale Schichten, kirchlich Verbundene und Kirchenferne erfahren Gemeinschaft beim Essen. Ein geistlicher Impuls und ein Kulturprogramm gehören dazu. Eine große Schar ehrenamtlicher Frauen und Männer sorgt für das Gelingen. Auch in Bielefeld ist eine Vesperkirche geplant.

 

Jugendkirchen - Jugendliche gestalten Kirche mit

In Jugendkirchen können junge Menschen mit ihrer eigenen Kultur Heimat finden. Sie begegnen in der Sprache, den Formen und Gemeinschaften ihres Lebens der Botschaft des Evangeliums und können so Kirche sein. Ihre Musik, Disco, Internet, Film-Clips, Erlebniskultur u.a. sind die Medien. Jugendkirchen in verschiedener Form gibt es in Bielefeld, Hagen, Hamm, Herne, Iserlohn, Lippstadt, Siegen, Soest und Werl.

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der Kirchentag als selbständige Laienbewegung ist eine ganz besondere, einzigartige Form kirchlichen Lebens: ein großes Glaubensfest, das alle zwei Jahre auf Einladung einer Landeskirche an verschiedenen Orten in Deutschland stattfindet, demnächst in Dortmund (19. bis 23. Juni). Rund 100.000 Menschen erleben fünf Tage Spiritualität, aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen und vielfältige Kultur.

 

Mitarbeiter-Neujahrsempfang im MLK-Haus         am 18.Januar 2019

Als Dankeschön für Ihren Einsatz in unserer Maria Magdalena Kirchengemeinde wurden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde zu einem bunten Abend eingeladen. Mit einem leckeren Essen wurde gestartet, danach musste sich reichlich bewegt werden, als Unterhaltung sorgte unter anderem unser Pfarrerteam mit einem Sketch, welcher für beste Stimmung sorgte. Es war ein schöner, gelungener Abend, die gut 70 Mitarbeiter aus beiden Bezirken Heide/Hombruch und Sümmern/Griesenbrauck stellten fest, dass dieser Abend für eine „Wiederholung geeignet sei“.

Trost und Beistand

Seelsorge

 

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt.

 

Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn.

 

Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

 

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

Kindergottesdienstausflug mit Kindern des kirchlichen Unterrichts KU 3 fuhren gemeinsam zur Sternwarte nach Recklinghausen am Nachmittag des 14.Dezembers 2018.

Das Thema der Vorführung lautete:                                                                             "Auf der Suche nach dem Weihnachtsstern ".                                                   Insgesamt sind 26 Kinder und 18 Erwachsene aus beiden Bezirken unter der Leitung von Pfrn. Dr. Kersken mitgefahren. Es war eine tolle Erfahrung.

 

 

Texte des Glaubens

Bibel und Bekenntnis

Die Bibel ist Zeugnis für die Geschichte Gottes mit den Menschen. In ihr finden sich zentrale Texte des christlichen Glaubens. Bekenntnisse helfen uns, unseren Glauben gemeinsam zu bekennen.

In der Bibel finden wir die Grundlage unseres Glaubens: Wie beispielsweise das Vater Unser, das Jesus seine Jünger lehrte, oder die Zehn Gebote, die Moses von Gott empfing. Die Seligpreisungen sind Teil der Bergpredigt, welche eine Zusammenfassung der Lehre Jesu darstellt. Der alttestamentliche Psalm 23 ist der Psalm vom Guten Hirten – auch Jesus wird in der Bibel als Guter Hirte bezeichnet.

Bekenntnisse sind Texte, die Christen im Laufe der Kirchengeschichte formulierten, um die Bibel für ihre Zeit auszulegen und so die wichtigsten Inhalte ihres Glaubens zu benennen.
Eins der bekanntesten ist das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es wird regelmäßig in den Gottesdiensten der evangelischen Kirche gesprochen.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen. / Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).

Adventsfeier des Seniorenfrauenkreis Hombruch am 05. Dezember 2018 im Martin-Luther-King-Haus

Der Seniorenfrauenkreis hatte sich zu Ihrer Adventsfeier ein "paar Männer" eingeladen,                die Stammtischsänger aus der Heide, welche mit Ihren Gesangseinlagen diese schöne Feier abrundeten. Die Gruppenleiterin Frau Giese bedankte sich auch bei Pfarrerin Dietz und Pfarrer Mayer das sie als Gäste an diesem Nachmittag dabei waren.

Vielfältig, lebendig und nah am Menschen

Kirche vor Ort

Menschen erleben ihre Kirche in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen: in der Gemeinde vor Ort ebenso wie in den Einrichtungen und Angeboten in jedem Kirchenkreis und der Landeskirche.

 

Ob Gesprächskreis oder Telefonseelsorge, im Schulreferat und in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung oder im Bibelkreis, in der Seelsorge in Krankenhäusern oder beim Hausbesuch, in der Kirchenmusik wie im Sozialpfaramt - nur einige Beispiele für die vielfältigen Angebote, die von den Gemeinden getragen werden.

Was Menschen bewegt, darf und soll zur Sprache kommen. Das können persönliche Nöte in Lebenskrisen sein, Erziehungsprobleme, Freude und Zweifel am christlichen Glauben oder politische Kontroversen.

Das Herz des kirchlichen Lebens ist dabei der Gottesdienst. Gemeinden gestalten Gottesdienste in traditioneller und neuer Weise. Unterschiedliche Gottesdienste sprechen verschiedene Zielgruppen an.

Auf Gottes Wort hören

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer jeden Alters finden Räume, um auf Gottes Wort zu hören, Gott zu loben und zu klagen, zusammen zu feiern, voneinander zu lernen, ins Gespräch zu kommen, zu musizieren und zu beten.

Dabei prägt das Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden die Kirchengemeinden entscheidend. Die Ordnung der evangelischen Kirche fußt sogar auf dem freiwilligen, unbezahlten Engagement: Die kirchenrechtlich vorgesehenen Leitungsgremien - in Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche - sind größtenteils ehrenamtlich besetzt.

 

Aus dem Cafe`International wurde das Q CAFE´

Mitarbeiter der Stadt Iserlohn, Ehrenamtliche aus der Ev.Maria-Magdalena-Kirchengemeinde und der freien evangelischen Gemeinde freuen sich auf Ihren/Euren Besuch.

Eine gute und bereichernde Mischung

 

Gabriele Watermann und Christian Mayer in Maria-Magdalena-Gemeinde eingeführt

 

Ralf Tiemann

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Blumen und Grüße beim Empfang: (v. l.) Gabriele Watermann, Martina Espelöer, Dieter Fischer, Christian Mayer, Frank Strobel und Helga Dietz.

 

Iserlohn. Das Strahlen von Dieter Fischer, als er erfahren hat, dass Gabriele Watermann und Christian Mayer die beiden vakanten Pfarrstellen der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde bekleiden werden, muss ausgesprochen auffällig gewesen sein. Jedenfalls ist es ihm und vielen anderen deutlich in Erinnerung geblieben. „Und wissen Sie was?“, fragte der Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde am Sonntag bei der feierlichen Einführung der beiden neuen Geistlichen im Martin-Luther-King-Haus in der Heide: „Ich strahle immer noch.“

 

Pfarrstellen nach Zywitz und Phillips lange vakant

 

Das lange Warten auf die Wiederbesetzung der Stellen nach dem überraschenden und vorzeitigen Ausscheiden sowohl von Pfarrer Peter Phillips an der Sümmerner Kreuzkirche im September vergangenen Jahres als auch von Pfarrer Paul-Gerhardt Zywitz im Juni in der Heide habe sich gelohnt. Nun habe man nicht nur endlich die beiden Stellen besetzt, sondern die Gemeinde habe sich auch ganz bewusst für diese ausgesprochen passenden Besetzungen entscheiden können. „Mit Frau Watermann haben wir eine junge engagierte Pfarrerin, die sehr gut mit Kindern umgehen kann“, sagt er mit Blick auf den Stadtteil Sümmern, wo in den Neubaugebieten viele junge Familien mit Kindern leben. In der Tat passt die Lebenssituation von Gabriele Watermann zu dem Sümmerner Umfeld, weiß sie als Mutter zweier kleiner Kinder doch sehr gut, wie junge Familien ticken.         „Und mit Herrn Mayer haben wir für die Heide einen ruhigen und besonnenen Menschen gewonnen, einen echten Zuhörer und großartigen Seelsorger“, freute sich Fischer. Gerade diese Vorzüge werden in dem alternden Stadtteil gefragt sein. Mayer war zuvor noch als Religionslehrer an der Grundschule im Wiesengrund beschäftigt, ist neben seinen Aufgaben als Theologe auch musisch vielseitig interessiert und engagiert sich in der Alexander-Technik.

 

Die Maria-Magdalena-Gemeinde – ursprünglich mit zwei vollen Pfarrstellen für die beiden Bezirke in Sümmern und in der Heide ausgestattet – verfügt aktuell noch über eineinhalb Pfarrstellen, die nun hälftig unter den beiden neuen Kräften aufgeteilt werden: Gabriele Watermann mit 75 Prozent in Sümmern und Christian Mayer mit 75 Prozent in Heide-Hombruch. Gleichzeitig kooperiert die Gemeinde schon seit längerem mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hennen. Zusätzlich bleibt ihr aber auch noch Helga Dietz als Pfarrerin im Entsendungsdienst erhalten. Für die gab es am Sonntag ebenfalls einen großen Blumenstrauß, denn Helga Dietz konnte auf den Tag genau ihr 30-jähriges Gemeinde-Jubiläum in Heide/Hombruch feiern.

 

Pfarrer Abrath im Scherz: „Wir sind die Leidtragenden“

Nach dem Festgottesdienst mit dem Posaunenchor und gleich drei Festpredigten – neben den beiden neuen Pfarrern sprach auch Superintendentin Martina Espelöer – gab es gab bei dem Empfang aber nicht nur Blumen und frohe Grüße, sondern auch einen, der sein „Bedauern“ ausdrückte. Denn die beiden neuen Pfarrer haben eine gemeinsame Vergangenheit: Beide haben nacheinander in der Erlöser-Kirchengemeinde in Wermingsen gewirkt – Gabriele Watermann bis zuletzt im Entsendungsdienst und Christian Mayer schon vor mehreren Jahren in der Nachfolge von Pfarrer Erhard Lachner. „Wir von der Ausbildungsakademie Wermingsen sind ganz klar die Leidtragenden an diesem Tag“, sagt Pfarrer Dr. Gottlieb Abrath, der nun „alleine in Wermingsen zurückgelassen“ worden sei, wie er mit einem deutlichen Augenzwinkern sagte. Sein humorvolles Grußwort verriet aber durchaus, dass er beide Kollegen nur ungern wieder gehen ließ. Dafür sprach am Sonntag auch die ansonsten hohe Beteiligung aus der Wermingser Gemeinde – auch Jochen Pfänder vom Presbyterium sprach ein Grußwort und beglückwünschte die Maria-Magdalena-Gemeinde zu den neuen Pfarrern.

 

Natürlich gratulierten auch die Nachbargemeinden. Karl Schreiber, Presbyter der Johannes-Kirchengemeinde am Nußberg, überbrachte ebenso wie Eva Schütte aus Hennen die Grüße ihrer Gemeinden, und auch Dechant Johannes Hammer von der katholischen Kirche als Pfarrer sowohl der neuen St.-Pankratius-Gemeinde in Iserlohn als auch der St.-Gertrudis-Gemeinde in Sümmern begrüßte Gabriele Watermann und Christian Mayer. In der Zusammenlegung von Gemeinden und Gemeindeaufgaben sei die katholische Kirche der evangelischen schon einen Schritt voraus, sagte Hammer. Gleichwohl sei aber auch in der evangelischen Kirche eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. „Wir stehen dabei an eurer Seite“, sagte der Dechant. So viel Bewegung sei auch eine große Chance – auch zu noch stärkeren Vernetzungen und neuen Kooperationen unter den Konfessionen.

 

Neue Impulse wird die Maria-Magdalena-Gemeinde nun aber vor allem von ihren beiden neuen Geistlichen bekommen, die die beiden unterschiedlichen Bezirke nun leiten werden – eine „sehr gute und bereichernde Mischung“, wie auch Presbyter Frank Strobel sagte, der den Empfang moderiert hat.

 

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Quelle: IKZ vom 03.04.2018 Ralf Tiemann

Feierliche Amtseinführung am Ostersonntag

Am Ostersonntag, den 01.04.2018 fand die Einführung von Pfarrerin Gabriele Watermann für den Bezirk Sümmern/Griesenbrauck und Pfarrer Christian Mayer für den Bezirk Heide/Hombruch gemeinsam im Martin-Luther-King-Haus statt.

Der Festgottesdienst wurde von unserer Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer mitgestaltet die dann die Amtseinführung vornahm.

Im anschließenden Empfang den die Gemeinde ausrichtete, erhielten beide Pfarrstelleninhaber weitere Grußworte und Segenswünsche durch die zahlreich erschienenen Gäste.

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“- 1. Petrus 4,10

 

Der Kirchenkreisverband will den beteiligten Kirchenkreisen und deren Kirchengemeinden und den Verbänden in den Kirchenkreisen insbesondere durch eine fachlich kompetente, kostenbewusste und gemeindenahe Verwaltungsarbeit und Beratung in hoher Qualität dienen.

Der Kirchenkreisverband fördert auf diese Weise den Gesamtauftrag unserer Evangelischen Kirche in der Region, indem er durch seine Arbeit die beteiligten Kirchenkreise sowie die Kirchengemeinden und Verbände dabei unterstützt, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen.

Der Kirchenkreisverband hält dafür ein Leistungsangebot vor, dass sich an den Anforderungen und Erfordernissen der Kirchengemeinden, Verbände und Kirchenkreise orientiert.

 

Es grüßt Sie herzlich

Bernd Göbert, Verwaltungsleiter

 

Endlich mehr Lagerraum am Martin-Luther-King-Haus

Doppelgaragen als neuer Lagerraum

Nun war es so weit, Anlieferung 9.März 2015 die Doppelgaragen sorgen nun für den zusätzlich dringend benötigten Stauraum/Lagerfläche.

Angekommen

Die erste 15 Tonnen- Garage  hat Ihr Ziel erreicht!

 

 

Punktlandung

So sieht es aus wenn eine Garage punktgenau auf das neu erstellte  Fundament gesetzt wird.

 

 

Umbauarbeiten am und im Martin-Luther-King-Haus

Am Eingang zur Küche wurde eine Rampe gebaut, so gelangt man nun ohne Stufe ebenerdig ins Gebäude.

Ebenfalls wurde eine behindertengerechte Toilettenanlage neu erstellt.

 

...Eingänge ohne Treppen zu schaffen...

...für Menschen mit Beeinträchtigungen, das war unser Ziel...

 

 

Haupteingang          Martin-Luther-King-Haus

Hier wurde die Gehwegpflasterung aufgehoben und neu verlegt, so das es nun hier auch keine Stufe mehr gibt um barrierefrei unser Haus betreten zu können.

 

25 Jahre Ordination

29.09.2013

Durch die Politik zur Theologie


Pfarrerin Helga Dietz wurde vor 25 Jahren im Martin-Luther-King-Haus ordiniert und hat dort auch am Samstag ihr Jubiläum gefeiert.

 

So viel Herzlichkeit ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Jeder, der vielen Gratulanten, die sich am Samstagabend nach dem Festgottesdienst im voll besetzten Martin-Luther-King-Haus um Helga Dietz drängten, hatten einige Worte des Dankes und der Sympathie für die Jubilarin parat, die sie teilweise auch in kurze Grußworte verpackten. Superintendentin Martina Espelöer verglich das besondere Anliegen von Helga Dietz, sich für die Unterdrückten und Gedemütigten einzusetzen, passend zum Ort mit dem von Martin-Luther-King. Wilhelm Wiegert vom Presbyterium der Ev. Maria-Magdalena-Gemeinde beschrieb sie als „Mutter“ und „Gute Seele“ der Gemeinde. Karl-Heinz Markiewicz von der benachbarten katholischen St.-Josef-gemeinde dankte für die fröhliche Art als eine der Grundlagen für die sehr gute Verbindung der Konfessionen in Heide und Hombruch. Und auch die direkten und langjährigen Weggefährten aus der Gemeindearbeit – Pfarrer Peter Phillips und Pfarrer Paul Gerhard Zywitz – sowie das Team aus dem Hennener Metha-Bimberg-Haus gaben ihrem Dank für die gute Zusammenarbeit Ausdruck.

 

Grund für die Gratulationen war die 25-jährige Ordination der Theologin. 1988 wurde sie als bisher einzige Pfarrerin im Martin-Luther-King-Haus ordiniert. Obwohl sie nie mit der Gemeindeleitung beauftragt wurde und im Entsendungsdienst tätig ist, hat die 56-Jährige dadurch, dass sie immer direkt in der Gemeinde wohnte, den Ruf der „Mutter der Gemeinde“ gewonnen. Heute ist die Mutter einer Tochter mit 80 Prozent in der Gemeinde und seit sechs Jahren mit 20 Prozent im Hennener Meta-Bimberg-Haus tätig.

 

Grund für die große Herzlichkeit, mit der ihr die Gemeinde am Samstag dankten, ist gewiss ihre innere Einstellung. Familiär war Helga Dietz in theologischer Hinsicht nicht „vorbelastet“. Zum Glauben kam die in Unna Aufgewachsene vielmehr über ihre politisches Engagement in der Jugend, bei dem Jesus als Sozial-Revolutionär schnell ihr Vorbild wurde. Es reifte der Wunsch, Theologie zu studieren, woraus in der Folge immer mehr wurde und schließlich in der Ordination als Pfarrerin am Hombruch mündete. „Das Soziale ist mir aber immer noch wichtig“, sagt Helga Dietz. In Gottes Augen seien alle Menschen gleich viel wert, was heute aber oftmals vergessen werde – gerade auch am Hombruch, wo viele Menschen leben, die nicht so reich beschenkt wurden. „Ich möchte die Menschen das aber spüren lassen – in Wort und Tat.“

 

Und das macht sie mit der eigenen Fröhlichkeit und einer großen Portion Humor. Am Samstag sorgte sie für viel Heiterkeit, als sie in ihrer durchaus umfangreichen Dankesrede alle Wörter mit ihren Initialen H und D beginnen ließ.

Text:IKZ, Ralf Tiemann

Superintendentin Martina Espelöer (re.) gehörte zu den ersten Gratulantinnen bei der Jubiläumsfeier von Helga Dietz im Martin-Luther-King-Haus. Foto: Josef Wronski
IKZ: Foto: Josef Wronski

Silbernes Ordinations-Jubiläum

08.12.2012

 

Das 25-jährige Jubiläum ihrer Ordination haben Brigitte und Paul-Gerhard Zywitz am Sonntag im Kreise ihrer Gemeinde im bis auf den letzten Platz besetzten Martin-Luther-King-Haus gefeiert. Die Predigt zum Festtag hat Superintendentin Martina Espelöer gehalten.                                             

 

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