Hier sehen Sie Informationen zu vergangenen, aber auch aktuellen Aktivitäten
der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn, sowie aus dem Kirchenkreis Iserlohn und der Landeskirche.

 

                                       Konfirmationen in der Kreuzkirche

Am Sonntag, 12. Mai, feierte die erste Konfirmandengruppe aus dem 1. Pfarrbezirk der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde in der Kreuzkirche Sümmern ihre Konfirmation (oben). Während dieses Gottesdienstes wurde auch ein Geschwisterkind eines Konfirmanden getauft.

 

Am Sonntag, 19. Mai, folgte dann die zweite Gruppe (unten), hier war der Gospelchor „Joyful Singers“ mit von der Partie. Die Namen der Konfirmierten können wir nicht veröffentlichen.

Pfarrerin Gabriele Watermann erklärte dazu, dass einige wenige Eltern nicht die ihrer Auffassung nach dazu erforderliche Erklärung abgegeben hätten. Im Gemeindebrief, den die Gemeindemitglieder in ihren Briefkasten gesteckt bekommen, sind die Namen allerdings abgedruckt.

 

Foto: Foto Kannengiesser

Bericht:IKZ vom 23.05.2019

Am Sonntag, 12. Mai, feierte die erste Konfirmandengruppe aus dem 1. Pfarrbezirk der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde in der Kreuzkirche Sümmern ihre Konfirmation (links). Während dieses Gottesdienstes wurde auch ein Geschwisterkind eines Konfirmanden getauft. Am Sonntag, 19. Mai, folgte dann die zweite Gruppe (oben), hier war der Gospelchor „Joyful Singers“ mit von der Partie. Die Namen der Konfirmierten können wir nicht veröffentlichen. Pfarrerin Gabriele Watermann erklärte dazu, dass einige wenige Eltern nicht die ihrer Auffassung nach dazu erforderliche Erklärung abgegeben hätten. Im Gemeindebrief, den die Gemeindemitglieder in ihren Briefkasten gesteckt bekommen, sind die Namen allerdings abgedruckt. Foto: Foto Kannengiesser

40 Jahre besteht das Kinder- und Jugendtelefon e.V.

Der Vorstand des Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn e.V. besteht aus (v.l.) Friederike Jetzschke, Dagmar Perizonius, Gaby Röster, Regine Philippen. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Dagmar Lenberg zuständig.

 

Die „Nummer gegen Kummer“ lautet 0800-111 0 333 und ist bei Jugendlichen bekannt. Kinder und Jugendliche, die diese Nummer wählen, landen dabei auch beim Iserlohner Kinder- und Jugendtelefon (KJT).

 

1.500 Beratungsgespräche führten die 18 ehrenamtlichen Mitarbeitende, die in der Telefonberatung aktiv sind, insgesamt hat der Verein 28 Mitglieder, berichtet Pfarrerin Friederike Jetzschke, Vorsitzende des Iserlohner Vereins.

 

„Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit, mit uns über alles zu sprechen, was sie beschäftigt“, erklärt Pfarrerin Jetzschke. „Die Beratung ist anonym. Wir geben keine Ratschläge, sondern begleiten und ermutigen, beantworten die Fragen der Anrufer und geben Informationen zu anderen Einrichtungen oder zur Freizeitgestaltung“, führt sie aus.

 

Ziel eines Gesprächs ist es, dass sich Kinder und Jugendliche ihrer Gefühle bewusster werden, ihre Stärken erkennen und darauf aufbauen, aber auch Wege finden können, mit ihren Schwächen und erlittenen Verletzungen umzugehen, ihre Probleme klarer zu sehen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Die häufigsten Themen sind die erste Liebe, Mobbing in der Schule und im Freundeskreis, Stress, Probleme in der Familie und sexuelle Gewalt.

 

In diesem Jahr gibt es das Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn seit 40 Jahren. Gefeiert wird das Jubiläum zusammen mit allen aktiven und ehemaligen Beraterinnen und Beratern und Unterstützern am 30. März 2019 im Studio des Parktheater Iserlohn mit einem Theaterstück und einem Empfang. Gezeigt wird das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, die mit ihrem Stück auch in den Iserlohner Schulen auf das Thema sexuelle Gewalt und Prävention aufmerksam machen.  

 

Die Nummer gegen Kummer

Kinder und Jugendliche können sich in schwierigen persönlichen Situationen anonym und kostenfrei an das Kinder- und Jugendtelefon Iserlohn e.V. mit seinen geschulten ehrenamtlichen Beratern wenden. Die Nummer gegen Kummer lautet: 0800-111 0 333  und  116 111.

 

Der Verein lebt fast ausschließlich von Spenden. Der Verein freut sich über Spenden auf folgendes Konto: Sparkasse Iserlohn, IBAN DE60445500450000109090, BIC WELADED1ISL. Es besteht auch die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden. Außerdem wird voraussichtlich noch im Winter 2019 ein neuer Ausbildungskurs beginnen. Anmeldungen sowie weitere Informationen gibt es telefonisch unter 01575-3330549 oder per E-Mail: info@kjt-iserlohn.de.

 

                Konfirmation im Martin-Luther-King-Haus am 05.05.2019.

Von links: Pfrn. Helga Dietz, Presbyterin Kirsten Dickbertel, Monique Härtel,              Michelle Strom, Pfr. Christian Mayer, Anna-Lena Bretzke, Julia Noeske, Alicia Serio,        Paul Simon, Arthur Gass.

 

Erstmals Vorausberechnung der kirchlichen Entwicklung in Deutschland bis 2060

Kirche will Wandel gestalten

MedienInfo 32/2019 EkvW.
 

Stärker als bisher angenommen kann die Kirche ihre Entwicklung aktiv beeinflussen und gestalten. Das geht aus einer Mitglieder- und Kirchensteuervorausberechnung bis zum Jahr 2060 für die evangelische und katholische Kirche in Deutschland hervor. Sie ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Universität Freiburg.

 

Zugleich bestätigen die Berechnungen vieles, was sich bisher ungefähr abzeichnete. Die Evangelische Kirche von Westfalen wird in gut 40 Jahren voraussichtlich 1,25 Millionen Mitglieder weniger haben als heute – ein Minus von derzeit 2,24 Millionen auf 990.000. Zwar hat der Rückgang zu zwei Dritteln demografische Gründe: weniger Geburten als Sterbefälle. An diesem Faktor lässt sich nichts ändern. Bei einem Drittel jedoch – Taufverhalten und Austritte – hat die Kirche durchaus Einfluss.

„Wir warten nicht, bis uns die Entwicklung einholt“, sagt Präses Annette Kurschus: „Um langfristig verantwortlich zu planen, haben wir jetzt eine belastbare Grundlage. Und ein deutliches Signal, wie wichtig es ist, den Weg des Wandels aktiv gestaltend weiterzugehen. Das tun wir im festen Vertrauen darauf, dass Gott selbst seine Kirche erhält. Unser Blick auf die Wirklichkeit ist gerade deshalb nüchtern und realistisch. Viele Menschen an vielen Orten geben unserer Kirche mit beindruckendem Einsatz und erstaunlicher Kreativität ein unverwechselbares Gesicht und eine hoffnungsvolle Ausstrahlung. Darüber staune ich oft, und dafür bin ich dankbar.“

 

Weniger Mitglieder bedeuten auch sinkende Kirchensteuereinnahmen. Juristischer Vizepräsident Dr. Arne Kupke: „Von derzeit 560 Millionen Euro verlieren wir bis zum Jahr 2030 jeden fünften Euro.“ Der leitende Jurist weist außerdem darauf hin, dass die westfälische Landeskirche schon jetzt zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt, um die Kirchensteuer zu ergänzen – zum Beispiel durch systematisches Fundraising.

 

Zum Wandel gehört eine umfassende Aufgabenklärung. „Dieser Weg ist bereits beschritten“, so der Theologische Vizepräsident Ulf Schlüter: „Was müssen wir tun, was können wir lassen? Wir sind ein personalintensiver Betrieb; der weitaus größte Teil unserer Ausgaben sind Personalkosten. Kein kirchliches Handlungsfeld ist allein darin begründet, dass man es schon immer gemacht hat.“

 

Drei für viele: Beispiele für gelingende kirchliche Arbeit

Vesperkirche Gütersloh

In der Martin-Luther-Kirche Gütersloh wird jedes Jahr zwei Wochen lang ein Mittagstisch angeboten. Dabei kommt es zur Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen – alle Altersgruppen, soziale Schichten, kirchlich Verbundene und Kirchenferne erfahren Gemeinschaft beim Essen. Ein geistlicher Impuls und ein Kulturprogramm gehören dazu. Eine große Schar ehrenamtlicher Frauen und Männer sorgt für das Gelingen. Auch in Bielefeld ist eine Vesperkirche geplant.

 

Jugendkirchen - Jugendliche gestalten Kirche mit

In Jugendkirchen können junge Menschen mit ihrer eigenen Kultur Heimat finden. Sie begegnen in der Sprache, den Formen und Gemeinschaften ihres Lebens der Botschaft des Evangeliums und können so Kirche sein. Ihre Musik, Disco, Internet, Film-Clips, Erlebniskultur u.a. sind die Medien. Jugendkirchen in verschiedener Form gibt es in Bielefeld, Hagen, Hamm, Herne, Iserlohn, Lippstadt, Siegen, Soest und Werl.

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der Kirchentag als selbständige Laienbewegung ist eine ganz besondere, einzigartige Form kirchlichen Lebens: ein großes Glaubensfest, das alle zwei Jahre auf Einladung einer Landeskirche an verschiedenen Orten in Deutschland stattfindet, demnächst in Dortmund (19. bis 23. Juni). Rund 100.000 Menschen erleben fünf Tage Spiritualität, aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen und vielfältige Kultur.

 

Evangelische Kirchen helfen Partnern in West-Papua, Indonesien

Flutkatastrophe in einem vergessenen Land

MedienInfo 27/2019
 

West-Papua liegt abseits – weit weg von beliebten Touristenzielen und vom Fokus der westlichen Welt. Bereits Mitte März hat sich dort eine Katastrophe ereignet, bei der 105 Menschen ums Leben gekommen sind, 82 Personen werden noch vermisst, 4.100 sind obdachlos. Die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche im Rheinland und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) helfen ihrer indonesischen Partnerkirche mit insgesamt 15.000 Euro.

Sintflutartige Regenfälle lösten nahe der Stadt Sentani heftige Sturzfluten und Erdrutsche aus, die Häuser und Straßen am Fuß des Zyklopgebirges wurden überspült, Brücken beschädigt. Nach Berichten der Evangelischen Kirche in West-Papua liegen auch fast vier Wochen später Häuser und Straßen immer noch unter einer dicken Schlammdecke begraben. Baumstämme sind auf Häuser gefallen und türmen sich an manchen Stellen zu hohen Bergen. Weil es an entsprechendem Gerät fehlt, gehen die Aufräumarbeiten nur langsam voran. Der 20 Kilometer lange Sentani-See steht noch fast zwei Meter über seinem Normalstand. Die 25 Dörfer am Ufer des Sees sind unbewohnbar. Auch die Kirchen sind überflutet. Die Gottesdienstbesucher kommen jetzt mit Booten in die Kirchen gefahren.

Spendenkonto der Vereinten Evangelischen Mission (VEM):
IBAN DE45 3506 0190 0009 9090 08, Stichwort: „Hilfe Erdrutsch-Opfer Sentani“

 
 

Synodalabend: Angeregte Gespräche über die neue Finanzsatzung

Dr. Hubertus von Stein moderierte die Gespräche. (Foto oben) Superintendentin Martina Espelöer sowie die Synodalen Friedhelm Kowalski und Jörg Freiburg stellten die neue Finanzsatzung im Entwurf vor. (Foto unten)
Dr. Hubertus von Stein moderierte die Gespräche. (Foto oben) Superintendentin Martina Espelöer sowie die Synodalen Friedhelm Kowalski und Jörg Freiburg stellten die neue Finanzsatzung im Entwurf vor. (Foto unten)

 

Vielleicht war es Zufall, dass der Synodalabend zur Revision der Finanzsatzung am 21. März 2019, also einen Tag nach dem kalendarischen Frühlingsanfang, stattfand. Auf jeden Fall verband Superintendentin Martina Espelöer mit dem Frühlingserwachen in der Natur auch die Hoffnung, dass die Arbeit an der neuen Finanzsatzung auch zu einem „Aufbruch“ in der gemeinsamen Arbeit im Evangelischen Kirchenkreis werden kann.

 

Zum Synodalabend kamen rund 50 Mitglieder der Kreissynode im Varnhagenhaus zusammen, um die Vorschläge zu einer Veränderung der kreiskirchlichen Finanzsatzung zu hören und sich darüber auszutauschen. Nachdem Superintendentin Martina Espelöer und die Synodalen Jörg Freiburg und Friedhelm Kowalski in den Entwurf der neuen Finanzsatzung einführten, kamen die Synodalen in Tischgruppen zu einzelnen Themenfeldern ins Gespräch, was von den Teilnehmenden als sehr gewinnbringend wahrgenommen wurde und der Vertiefung des Themas diente. Der Austausch im Plenum und die Moderation wurde geleitet von Dr. Hubertus von Stein, Unternehmensberater aus Arnsberg, der schon verschiedene andere Kirchenkreise innerhalb der westfälischen Landeskirche bei Veränderungsprozessen unterstützt hat.

 

Im Vordergrund der zu revidierenden Finanzsatzung steht eine Vision, erklärte Superintendentin Martina Espelöer zum Auftakt der Veranstaltung: Diese Vision trägt den Titel „Der Zehnte“. Der Zehnte geht zurück auf die alttestamentliche Grundlage z.B. in 3. Mose 27,30 und meint das Geben des Zehnten vom Ertrag. Übertragen auf den Kirchenkreis und die Kirchengemeinden könnte das heißen, von den eingehenden Kirchensteuern zuerst den zehnten Teil für die gemeindlichen und verbandlichen diakonischen Aufgaben abzuführen und dann erst die Verteilung an die weiteren gemeinsamen Aufgaben, die Gemeinden und Synodalen Dienste vorzunehmen, so die Hauptüberlegung des Synodalen Finanzausschuss, der an der Neuordnung der Finanzverteilung seit mehreren Jahren arbeitet.

 

Notwendig geworden ist eine Revision der Finanzsatzung, um auf die derzeitigen Herausforderungen des kirchlichen Lebens wie Reduktion von Pfarrstellen, Fragen nach der Hinzunahme anderer Berufsgruppen oder Veränderungen im Gebäudebereich reagieren zu können. Begonnen hat dieser Gesprächsprozess um das Verteilungssystem auf der Herbstsynode 2015. In den Folgejahren hat der Synodale Finanzausschuss immer wieder auf den Tagungen der Kreissynode über den aktuellen Diskussionsstand informiert. Auf der kommenden Kreissynode im Juni könnte nun ein erster Entwurf vorgelegt werden.

 

Im Mittelpunkt der Revision steht das „Kirchliche Feld“, eine noch recht junge Konzeption, die eine Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen wie Gemeindepädagogen, Jugendreferenten oder GemeindeSchwestern meint – und deren verlässliche Finanzierung noch in der Finanzsatzung verankert werden soll. Es haben sich an diesem Abend viele zu Wort gemeldet, die diesen Schritt begrüßten. Es wurde aber auch angeregt, den Begriff des Kirchlichen Feldes in der neuen Finanzsatzung zu schärfen.  

 

Weitere Gesprächspunkte waren die Substanzerhaltung von Gebäuden der Kirchengemeinden (Kirchen, Gemeindehäuser, Pfarrhäuser und Kindertageseinrichtungen) sowie der Umgang mit Kirchenvermögen.

Mitarbeiter-Neujahrsempfang im MLK-Haus         am 18.Januar 2019

Als Dankeschön für Ihren Einsatz in unserer Maria Magdalena Kirchengemeinde wurden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde zu einem bunten Abend eingeladen. Mit einem leckeren Essen wurde gestartet, danach musste sich reichlich bewegt werden, als Unterhaltung sorgte unter anderem unser Pfarrerteam mit einem Sketch, welcher für beste Stimmung sorgte. Es war ein schöner, gelungener Abend, die gut 70 Mitarbeiter aus beiden Bezirken Heide/Hombruch und Sümmern/Griesenbrauck stellten fest, dass dieser Abend für eine „Wiederholung geeignet sei“.

Trost und Beistand

Seelsorge

 

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt.

 

Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn.

 

Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

 

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

Hoch interessant an der Oberfläche geblieben

 

Das Thema „Zukunft der Kirche“ lässt sich bei der „Kultur im Kinghaus“ nicht abschließend klären

Annabell Jatzke

 

Thomas von Pavel, Charlotte Kroll, Isabelle Schmidt und Norbert Hack nahmen an der Podiumsdiskussion zur Uikuinft der Kirche teil.

 

Iserlohn,. Das angekündigte Thema „Die Zukunft der Kirche und die Kirche der Zukunft“ der ökumenischen Podiumsdiskussion, zu der am Freitagabend im Rahmen der Reihe „Kultur im Kinghaus“ eingeladen wurde, klang interessant und vielversprechend. Wobei einem von vornherein klar sein musste, dass solch ein schwergewichtiges, umfangreiches Thema nicht innerhalb von 90 Minuten abschließend zu klären ist. Was die etwa 30 Besucher dann erwartete, war zwar interessant, blieb jedoch, die Ausgangsfragestellung betrachtet, leider teilweise etwas oberflächlich.

Vier hochkarätige Gäste mit unterschiedlichem Blick

Moderator Dr. Holm Roch hatte sich für das Gespräch vier hochkarätige Gäste eingeladen. So nahm Pfarrer und Synodalassessor Thomas von Pavel, der zugleich am Berufskolleg Hansaallee Religionsunterricht erteilt und so inmitten der zukünftigen Generation ist, auf dem Podium Platz. Von Charlotte Kroll, die Bürgerradio aktiv ist, und versprach sich Dr. Holm Roch eine Sichtweise von außen auf die Kirche. Weitere Teilnehmerin war Isabelle Schmidt, Vikarin in der Hennener Kirchengemeinde mit Schwerpunkt Kindergottesdienste. Vierter im Bunde war Norbert Haack, ehemaliger katholischer Pfarrer, der sich dann jedoch für eine Familie und ein Sozialpädagogikstudium entschied, später das Arbeitslosenzentrum leitete und auch heute noch vielfach ehrenamtlich aktiv ist.

 

Zunächst wollte Dr. Holm Roch von seinen Gästen eine Bewertung der Institution Kirche in Form von Sternen wissen, wobei sich die Gesprächsteilnehmer jedoch schwer taten. Wer will schon die katholische oder evangelische Kirche mit Sternen wie bei einem Ranking bewerten? Zu vielfältig seien teilweise die Aspekte, und eigentlich sollte die Kirche sich auch nicht mit einem Sportverein messen, zählt hier doch vielmehr die über 2000 Jahre alte Botschaft, die die Kirche „unters Volk bringen will“. Einig war man sich hingegen, dass es in der Kirche einen Zusammenhalt gibt. „Aus dem Geist des Evangeliums Fremde willkommen heißen“, mit diesen Worten unterstrich Thomas von Pavel, dass er ein deutliches Gemeinschaftsgefühl in der Kirche sieht.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs kristallisierte sich heraus, dass es bei der Zukunft der Kirche keinesfalls nur darum gehen darf „den Betrieb aufrechtzuerhalten“, sondern dass vielmehr die wichtige Botschaft Gottes im Mittelpunkt des Handelns stehen sollte.

Erfahrungsaustausch mit dem Publikum

 

Rege beteiligte sich auch das Publikum an der Diskussion, die dadurch etwas den roten Faden verlor. Es kam zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Podiumsteilnehmern und Publikum, der sich allerdings nicht nur auf die Zukunft bezog, sondern auch auf Moral und vieles mehr einging. Eine Antwort auf die Zukunft der Kirche und die Kirche der Zukunft blieb man den Besuchern aber weitestgehend schuldig. Wobei das Thema gewiss auch zu heikel ist, um eine moderate Lösung parat zu haben.

 

In der Reihe „Kultur im Kinghaus“ geht es am Freitag, 8. Februar, um 19.30 Uhr weiter. Dann lautet das Thema des Abends „Komm, spiel mit mir Theater...!“.  Hildegard Steiner und Christian Mayer leuten den Abend und wollen sich mit dem Publikum im Theaterspielen ausprobieren. Es wird improvisiert, Requisiten kommen zum Einsatz und kleine Szenen werden entwickelt – vielleicht entsteht sogar ein kleines Theaterstück. Dabei geht es nicht um Professionalität, sondern vielmehr um die Freude am Theaterspiel. Interessierte sind herzlich eingeladen. as

 

Bericht:IKZ vom 17.01.2019 © 2019 FUNKE MEDIEN NRW GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Präses Annette Kurschus zur Jahreslosung 2019

Suche Frieden und jage ihm nach!

(Psalm 34,15)

Unwillkürlich horche ich auf.
Frieden schaffen, Frieden stiften, Frieden machen, Frieden halten – das alles klingt vertraut.
Aber: Frieden suchen, dem Frieden nachjagen? Hat er sich denn versteckt, der Friede? Ist er auf der Flucht?

 

Hochinteressant für mich ist eine weitere Entdeckung: „Jage ihm nach“, da findet sich dasselbe Verb wie in dem schönen und vertrauten Satz des 23. Psalms: „Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang“ (Psalm 23,6).
So, wie Gottes Güte und Barmherzigkeit mir lebenslang nachjagen, so beharrlich soll ich hinter dem Frieden her sein. Und umgekehrt: So gewiss, wie ich mich auf die Güte und Barmherzigkeit Gottes verlassen kann, so gewiss soll der Friede sich auf mich verlassen können.

Das ist eine ungewohnte Vorstellung und ein reizvolles Bild; ein geradezu kühner Perspektivwechsel: Der Friede – unerschütterlich von mir verfolgt; der Friede – nicht eine Minute ohne mich; der Friede – er hat mich buchstäblich im Nacken, er wird mich nicht los.

 

Wie kann das aussehen in diesem Jahr 2019: Dass der Friede uns im Nacken hat, dass der Friede uns nicht los wird?

 

Wenn uns der Friede nicht loswerden soll, wenn wir ihm im Nacken sitzen wollen – dann brauchen wir zuallererst lebendige Vorstellungen und verlockende Bilder von ihm.

Präses Annette Kurschus Präses Annette Kurschus

Kürzlich las ich von einem aufschlussreichen Experiment. Da gab man Kindern ein weißes Blatt Papier mit der Aufgabe, sie sollten auf der einen Hälfte den Krieg und auf der anderen Hälfte den Frieden malen. Das Ergebnis zeigte: Die Kriegsseite war bei allen Kindern voll. Zum Krieg fiel ihnen sichtbar eine Menge ein; Bilder voller Aktion zu Wasser, auf dem Lande und in der Luft. Die Friedensseite dagegen blieb bei vielen ganz leer. Manche Kinder hatten lustvoll auch dorthin wieder die Kriegsbilder gemalt – und dann durchgestrichen. Andere beschränkten sich auf ein Symbol, eine Taube etwa oder eine Blume. Und wo vereinzelt doch die Friedensseite breit ausgemalt war, da sah man ein kleines Häuschen mit Schornstein und Garten, grünes Gras mit bunten Blumen, ein Eichhörnchen dazu – kurzum: Eine romantisches Standardbild langweiliger Idylle.

 

Erschütternd eigentlich: Die Aufgabe, Frieden ins Bild zu setzen, erzeugte ein leeres Blatt, erschöpfte sich in der Negation des Krieges oder in betulichen Klischees. Vermutlich gibt es diese Verlegenheit nicht nur bei Kindern. Denken wir nur an die Geschichte der Kunst: Da sind zum Beispiel die Höllenbilder voller Schrecken und Gewalt in der Regel sehr viel ausdrucksstärker als die Darstellungen des himmlischen Friedens.

 

Wenn uns der Friede nicht loswerden soll, wenn wir ihm im Nacken sitzen wollen – dann brauchen wir zuallererst lebendige Vorstellungen und verlockende Bilder von ihm.

 

...ganz und gar nicht harmlos und rosarot

Frieden - Schalom: Als Grundbedeutung der hebräischen Wortwurzel wird „genug haben“ vermutet.
Frieden hieße dann: Menschen – und zwar ausnahmslos alle Menschen! – haben genug, allen geschieht Genüge, alle erfahren Genugtuung und können vergnügt sein.
Dazu kann ich mir tatsächlich jede Menge Bilder vorstellen.

 

Bilder, deren Kontext ganz und gar nicht harmlos und rosarot ist. Um die man sich doppelt mühen muss: Sie suchen und ihnen nachjagen. Unermüdlich.
Kann es überhaupt Schalom geben zwischen Menschen, die mehr als genug haben, und anderen, denen es am Nötigsten fehlt? Frieden ist eng mit Gerechtigkeit verwandt. Und diese Verwandtschaft ist hoch fragil! 

 

Wie oft wird Ungerechtigkeit „um des lieben Friedens willen“ hingenommen. Und wie schnell kann der Einsatz für Gerechtigkeit zu Unfrieden und Gewalt führen. Frieden ohne Gerechtigkeit kann Unrecht zementieren, und Gerechtigkeit ohne Frieden kann über Leichen gehen.
Alle haben genug, allen geschieht Genüge, alle erfahren Genugtuung und können vergnügt sein: Haben wir tatsächlich Bilder dazu? Oder bleibt da, wie bei den Kindern, ein leeres Blatt?
 
Ein völlig anderes Bild des Schalom ist der alte Abraham. Ihm wird verheißen, er werde „in Frieden“ zu seinen Vorfahren eingehen (Genesis 15,15). Das meint wohl kaum, er werde nicht im Krieg fallen. Ebenso wenig stellt es in Aussicht, er werde einmal friedlich einschlafen. Es meint vielmehr, er werde vom Leben gesättigt sterben – nicht, weil er das Leben satt habe oder vom Leben genug, sondern weil er im besten Sinne des Wortes genug gelebt habe. Wie viele Menschen mögen sich nach einem solch friedvollen „Genug“ an Leben sehnen? Es hat mit der Zahl der Lebensjahre wenig zu tun. Und wenn wir es spüren, solch friedvolles „Genug“, welch ein Segen geht davon aus! Ob sich Bilder an erlebte Situationen bei Ihnen einstellen? Ob uns dieses Jahr neue Bilder schenken wird?

 

Lassen Sie nicht nach, den Frieden zu suchen und ihm nachzujagen. Bleiben Sie ihm im Nacken, dem Frieden – und leben Sie so, dass der Friede sich auf Sie verlassen kann.

Denn: Der, der unser Friede ist und seine Hand über uns hält, jagt Ihnen mit seiner Güte und Barmherzigkeit schon längst und schon immer und unermüdlich nach. Nicht nur im Jahr 2019, sondern ein Leben lang. „Und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar“ (Psalm 23,6).
Gibt es einen gewisseren Grund, um dem Frieden auf der Spur zu sein?

 

Annette Kurschus,

Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen

 

Kindergottesdienstausflug mit Kindern des kirchlichen Unterrichts KU 3 fuhren gemeinsam zur Sternwarte nach Recklinghausen am Nachmittag des 14.Dezembers 2018.

Das Thema der Vorführung lautete:                                                                             "Auf der Suche nach dem Weihnachtsstern ".                                                   Insgesamt sind 26 Kinder und 18 Erwachsene aus beiden Bezirken unter der Leitung von Pfrn. Dr. Kersken mitgefahren. Es war eine tolle Erfahrung.

 

 

Wir laden Dich herzlich ein zum

Kindergottesdienst

an jedem 3. Sonntag im Monat

um 10 Uhr

in der Kreuzkirche:

am 20. Januar,

17. Februar,

17. März,

22. April (Familiengottesdienst)

19. Mai und

16. Juni 2019.

Wir freuen uns auf Dich!

Im Namen des Kindergottesdienst-Teams

Frau A. Hoffmann

Frau S. Kersken

 

Texte des Glaubens

Bibel und Bekenntnis

Die Bibel ist Zeugnis für die Geschichte Gottes mit den Menschen. In ihr finden sich zentrale Texte des christlichen Glaubens. Bekenntnisse helfen uns, unseren Glauben gemeinsam zu bekennen.

In der Bibel finden wir die Grundlage unseres Glaubens: Wie beispielsweise das Vater Unser, das Jesus seine Jünger lehrte, oder die Zehn Gebote, die Moses von Gott empfing. Die Seligpreisungen sind Teil der Bergpredigt, welche eine Zusammenfassung der Lehre Jesu darstellt. Der alttestamentliche Psalm 23 ist der Psalm vom Guten Hirten – auch Jesus wird in der Bibel als Guter Hirte bezeichnet.

Bekenntnisse sind Texte, die Christen im Laufe der Kirchengeschichte formulierten, um die Bibel für ihre Zeit auszulegen und so die wichtigsten Inhalte ihres Glaubens zu benennen.
Eins der bekanntesten ist das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es wird regelmäßig in den Gottesdiensten der evangelischen Kirche gesprochen.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen. / Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).
Martin Luther King: 2.000 Sängerinnen und Sänger für Musicalaufführung beim Kirchentag gesucht

„Ein Traum verändert die Welt“

Wenn vom 19. bis 23. Juni 2019 ganz Dortmund zum Kirchentag wird, gibt es eine Veranstaltung, bei der allein schon die Zahl der Mitwirkenden jeden Rahmen sprengt: Das neue Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ wird am Donnerstag, 20. Juni 2019, in der Westfalenhalle 1 aufgeführt, mit internationalen Musicaldarstellern, Big-Band, Streichorchester – und einem riesigen Chor als Herzstück der Inszenierung.

„Wir suchen bis zu 2.000 Sängerinnen und Sänger, die mitmachen möchten“, sagt Ralf Rathmann, Vorstand der Stiftung Creative Kirche, die das Stück zusammen mit dem Kirchentag auf die Bühne bringt. „Mitsingen kann jeder. Die Stücke sind so angelegt, dass auch Laien Spaß bei den Proben und der Aufführung haben. 1.000 Choristen sind schon angemeldet.“

Es ist dann die zweite Aufführung des Werkes über den vor 50 Jahren ermordeten Friedensnobelpreisträger und Baptistenpastor King und seinen Kampf für eine Welt, die die Menschen nicht nach Hautfarbe, sondern nach Charakter beurteilt. „Kings Traum und sein Mut, gewaltlos Widerstand zu leisten, kann uns noch heute in unserem gesellschaftlichen Engagement als Vorbild dienen“, sagt Christoph Stiba, Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten- und Brüdergemeinden), die bei diesem Projekt ebenfalls Kooperationspartner sind. 

Die Uraufführung des Chormusicals von Andreas Malessa (Text), Hanjo Gäbler und Christoph Terbuyken (Musik) findet am 9. und 10. Februar 2019 als ökumenisches Projekt in der Grugahalle in Essen statt. „Das Stück nimmt in einer gelungenen Mischung aus Gospel, Rock’n‘Roll, Motown und Pop die Zuschauer mit in eine Zeit, die erstaunlich viele Parallelen zu unserer Gegenwart hat“, sagt Wolfgang Beiderwieden, stellvertretender Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland, „die Songs sind einfach klasse. Nun sind wir gespannt auf die Umsetzung und die Reaktionen des Publikums.“

 

Großer Chor probt abwechselnd dezentral und gemeinsam

Das Nachfolgeprojekt des vielumjubelten Pop-Oratoriums „Luther“ aus dem Reformationsjahr wird wieder einen riesigen Chor in Szene setzen: Dessen Sängerinnen und Sänger bereiten sich dezentral an ihren jeweiligen Wohnorten vor, proben zwischendurch in großer Runde und singen dann auf dem Kirchentag gemeinsam die Aufführung in der großen Westfalenhalle 1. Für Andreas Duderstedt, Pressesprecher der Evangelischen Kirche von Westfalen, ein besonderer Grund zur Freude: „Wir hatten schon die Pop-Oratorien ,Luther‘ und ,Die 10 Gebote‘ in der Westfalenhalle, beidesmal ein großartiges Erlebnis. ,Martin Luther King‘ zum Kirchentag nach Dortmund zu holen war da nur folgerichtig.“

Besonders attraktiv ist die Möglichkeit zur doppelten Teilnahme: „Wer sich zum Mitsingen beim Chormusical anmeldet, erhält einen Ausweis, der zum Besuch aller Kirchentagsveranstaltungen während der fünf Tage berechtigt“, sagt Carsten Kranz vom Vorstand des Kirchentags.

Im Rahmen der Aktion Gospel für eine gerechtere Welt unterstützt das Musical ein Projekt von Brot für die Welt im Norden Kenias, das den Zugang zu sauberem Trinkwasser sichert. Weitere Aktionspartner sind die Bank im Bistum Essen und die Versicherer im Raum der Kirchen. Die begleitende Bildungskampagne wird gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. Das Chormusical in Dortmund ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland.

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Kultur im Kinghaus "KuKi"

Freitag, den 07.12.18 fand in dieser Reihe eine Veranstaltung statt unter dem Motto

"Wie die Hirten auf dem Felde"

Hirten und Hirtinnen, einfache Menschen wie du und ich, mit einen arbeitsreichen Alltag, voller Sorge, Hoffnungen und Wünschen - welche großartige Botschaft wird Ihnen und uns zuteil? Wir nähern uns mit Liedern , weihnachtlichen Texten und Musik.

Leitung: Helga Dietz und Erika Roch.

Adventsfeier des Seniorenfrauenkreis Hombruch am 05. Dezember 2018 im Martin-Luther-King-Haus

Der Seniorenfrauenkreis hatte sich zu Ihrer Adventsfeier ein "paar Männer" eingeladen,                die Stammtischsänger aus der Heide, welche mit Ihren Gesangseinlagen diese schöne Feier abrundeten. Die Gruppenleiterin Frau Giese bedankte sich auch bei Pfarrerin Dietz und Pfarrer Mayer das sie als Gäste an diesem Nachmittag dabei waren.

Kirchentag 2019

 

 

Ganz Dortmund wird Kirchentag

Drei zentrale Veranstaltungsgebiete wird der Kirchentag im kommenden Jahr in Dortmund haben: das Stadtzentrum, die Nordstadt mit den beiden großen Zielgruppenzentren für Kinder und Jugendliche und die Westfalenhallen als Messegelände. Es wird ein atmosphärischer, dichter Kirchentag mit kurzen Wegen zwischen den Veranstaltungsorten.
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DEKT

200 Jahre Evangelischer Kirchenkreis Iserlohn

Der Evangelische Kirchenkreis feierte sein 200-jähriges Jubiläum am 14. November 2018 mit einem Fest-Gottesdienst in der Obersten Stadtkirche Iserlohn, direkt im Anschluss an seine Herbst-Tagung. Der Weg vom Varnhagenhaus, in dem die Tagung statt fand, zur Obersten Stadtkirche gestalteten die rund 130 Synodalen der Kreissynode gemeinsam. Wie in einer Prozession zog sich der Zug der Delegierten durch die Innenstadt, die sie mit ihrem Gesang bekannter kirchlicher Lieder (von Taizé- bis Kirchentagslieder) erfüllten. In der Kirche angekommen, legten Vertreter jeder der 25 Kirchengemeinden, der Synodalen Dienste, der Diakonie sowie der Verwaltung Gegenstände, die ihren jeweiligen Bereich symbolisieren, in ein rotes Kanu, das auf den Stufen zum Altarraum aufgestellt wurde. Denn das Motto des lebendigen und gar nicht antiquierten Gottesdienstes war das "Schiff, das sich Gemeinde nennt" - ebenfalls ein bekanntes Kirchenlied.

Das Boot steht für die Kirche, hier den Kirchenkreis im Spiegel der (Ge)-Zeiten: Das Boot, die Kirche, in Bewegung, Veränderung, ausgestattet mit einer starken Mannschaft. Auf Kurs und mit Ziel, zu Jesus Christus, der zugleich ihr Steuermann ist. Durch die Herausforderungen der Gegenwart: die sinkenden Mitgliederzahlen, die Finanzprognosen, die sinkende Kirchensteuern voraussagen, die politische Großwetterlage mit starkem Gegenwind von Rechts. Und die Kirche hält dagegen, bleibt auf Kurs. "Vielleicht werden wir eine Zeitlang mehr Fragen als Antworten haben", hieß es im Gottesdienst.

Vielleicht. Doch bei allen Fragen: Jesus bleibt der, der den Sturm stillt, wie es im Markusevangelium heißt. "Nur Jesus vermag uns Trost zu geben", legte Superintendentin M. Espelöer dieses Gleichnis aus: "Sogleich stand er auf gegen ihre Angst [der Jünger], bedrohte den Wind und das Meer, und die Wellen legten sich. Durch sein Wort entstand eine große Stille, Ruhe zum Atmen. Freiraum, den anderen und sich selbst zu sehen, zu hören - und das Ruder umzulegen." Und mit Blick auf die Gegenwart und Zukunft: "Die Rückbindung an sein Evangelium in allen Fragen wird uns navigieren, nicht ohne Sturm, aber ohne Furcht", sagte Superintendentin M. Espelöer.

Verabschiedung unserer Gemeindesekretärin

 

Am Sonntag, den 18. November wurde Frau Reinhilde Feiert um 10.00 Uhr offiziell im Gottesdienst in der Johanneskirche Hennen in den Ruhestand verabschiedet.

 

Im Anschluß an den Gottesdienst gab es einen Empfang im Lutherhaus.

 

Wir danken Frau Feiert für die 10-jährige gute Zusammenarbeit und wünschen Ihr und Ihrer Familie alles Gute und Gottes Segen.

 

Silberkonfirmation am 04.11.2018 im Martin-Luther-King-Haus

Pfarrer i.R. Paul-Gerhard Zywitz, Pfarrerin Helga Dietz, Vanessa Winkler, Volker Keitmann,        Mirco Buchwitz, Benjamin Fritsch, Jens Böcker und Pfarrer Christian Mayer.

Jubiläumskonfirmation am 04.11.2018 in der Kreuzkirche

Goldene Konfirmation 50 Jahre:

Georg-Karl Fischer, Kaminski Brigitte, Renate Peters, und Jürgen Kafczyk.

 

Diamantene Konfirmation 60 Jahre:

Gisela Farwick, Gerda Heimann und Gudrun Schröder.

 

Eiserne Konfirmation 65 Jahre:

Ilse Busemann und Gisela Röder.

 

Gnaden Konfirmation 70 Jahre:

Helga Brükkenkamp

Wie auch schon in den letzten Jahren, bitten wir um eine Weihnachtsgabe die an bedürftige Menschen über die Caritasche verteilt wird.

Es können haltbare Lebensmittel im Martin-Luther-King-Haus bis zum 10.Dezember abgegeben werden, dafür steht eine "Weihnachtsbox" im Saal und ein Korb im Eingangsbereich bereit.

 

Wir danken Erika Roch, die sich für diese Aktion verantwortlich zeigt.

 

Haus Nordhelle wird mit neuem Eigentümer weitergeführt

Gaben den Eigentümerwechsel von Haus Nordhelle bekannt (v.l.n.r.): Pfarrer Peter Winterhoff, Ulrich Schneider, Superintendent Klaus Majoress, Superintendentin Martina Espelöer sowie die neuen Geschäftsführer Uwe Martens, Gunnar Schlicht und Tobias Kogge

 

Iserlohn/Meinerzhagen. Es ist ein Abschied und ein Neuanfang zugleich: Die evangelischen Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg geben die Trägerschaft für „ihr“ Haus Nordhelle in Meinerzhagen ab. Die neuen Eigentümer werden den Betrieb zum 1. Januar 2019 als „Landhaus Nordhelle“ aufnehmen.

„Nicht ohne Trauer, aber auch mit Freude übergeben wir Haus Nordhelle an die neuen Eigentümer, die es weiterführen wollen. Und wir freuen uns, dass wir als Kirche weiterhin mit unseren Gruppen und Kreisen willkommen sind“, erklärte der Vorsitzende des Verbandes von Haus Nordhelle, Superintendent Klaus Majoress. „Wir beenden einen langen kirchlichen Weg und begehen nun etwas Neues“, markierte Martina Espelöer, Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Iserlohn, den Übergang.

 

Uwe Martens: "Haus Nordhelle hat uns überzeugt"

Die neuen Gesellschafter von „Landhaus Nordhelle“ sind Uwe Martens, Gunnar Schlicht und Tobias Kogge. Bei einem Pressegespräch am 4. Oktober haben sich die drei Geschäftsführer in Haus Nordhelle vorgestellt. Zum Kauf des erst vor vier Jahren renovierten Hauses sagt Uwe Martens: „Haus Nordhelle hat uns überzeugt, weil das Haus in einem erstklassigen Zustand ist und die Mitarbeitenden hochmotiviert sind, diesen Weg mit uns zu gehen – beste Voraussetzungen, diesen Weg des Hauses fortzusetzen“. 

 

Gunnar Schlicht: „Kirchliche Gruppen sind die Basis für die künftige Entwicklung“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ein Jahr lang unter den bestehenden kirchlichen Konditionen weiterbeschäftigt. „Das gemeinsame Ziel mit den Mitarbeitenden ist es, diese Vereinbarung bei Erfolg des Hauses gerne zu verlängern“, ergänzt Gunnar Schlicht. Haus Nordhelle soll auch weiterhin ein Ort der Begegnung sein, sagte Tobias Knogge. Die bisherigen kirchlichen Gruppen und Kreise sind auch weiterhin willkommen, die Kapelle mit Glockenturm, die bei der Renovierung erst entstanden ist, kann weiterhin von Kirchengemeinden und Hausgästen genutzt werden. „Die kirchlichen Gruppen sind die Basis für die künftige Entwicklung des Hauses“, meint Gunnar Schlicht.

Mit dem Verkauf des Hauses Nordhelle gilt es nun für die neuen Eigentümer, weitere Zielgruppen aus der Wirtschaft sowie Tages- und Übernachtungsgäste zu gewinnen. Das war bisher nicht ausreichend gelungen: War die Auslastung am Wochenende sowie der Tagungsbetrieb unter der Woche gut, so mangelte es an den Übernachtungen an den Wochentagen, um die notwendigen Einnahmen zu generieren.

Um das „Landhaus Nordhelle“ auch für Reisende noch attraktiver zu machen, soll unter anderem der Gastronomie- und der Sport- und Wellnessbereich ausgebaut werden. Weitere Details zu Umbauten oder zum neuen Marketingauftritt wollten die neuen Eigentümer jedoch noch nicht verraten.

Rückblick: Im Jahr 1980 war Haus Nordhelle als evangelisches Tagungszentrum von vier Kirchenkreisen eröffnet worden. 35 Jahre später, nach den Ausscheiden der Kirchenkreise Siegen und Wittgenstein aus dem Trägerverband, war das Bildungshaus in alleiniger Trägerschaft der Kirchenkreise Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg geblieben. Eine umfangreiche Renovierung des damals in die Jahre gekommenen Hauses schloss sich an. Ebenfalls geändert hatte sich über die Jahre auch die Situation der Kirchengemeinden, die kleiner worden waren und die Nachfrage nach Bildungsangeboten abnahm. Neue Zielgruppen mussten erschlossen werden. Dies bleibt als Aufgabe auch für das neue „Landhaus Nordhelle“.

 

Superintendentin Espelöer, Superintendent Majoress: Unterstützung bei der Vernetzung in der Region

Für den Start und die Übergangsphase wollen die neuen Eigentümer auch auf die Kompetenz und das Know-how von Ulrich Schneider zurückgreifen, der die Tagungsstätte seit einem Jahr kommissarisch leitet. Superintendent Klaus Majoress und Superintendentin Martina Espelöer sicherten den neuen Besitzern ihre Unterstützung bei der Vernetzung in der Region zu. 

Am 17. Januar wird es zudem in einem kleinen Festakt eine symbolische Staffelübergabe geben.

 

 

 

Kul­tur vor der Haus­tür ge­nie­ßen

„Lust auf Le­ben“ im „King­haus“ kommt bei den Be­su­chern sehr gut an

An­na­bell Jatz­ke

 

Iser­lohn. „Lust auf Le­ben“ hieß es am Frei­tag­abend bei der Rei­he „Kul­tur im King­haus“, da­bei er­war­te­te die Be­su­cher in der Iser­loh­ner Hei­de ein Mu­sik­abend, der dank ver­schie­de­ner Gen­res wie bei­spiels­wei­se Jazz und Pop, geist­li­chem so­wie welt­li­chem Lied­gut ab­wechs­lungs­rei­cher nicht hät­te sein kön­nen. Zu den Mit­wir­ken­den im Mar­tin-Lu­ther-King-Haus ge­hör­ten Co­rin­na Kö­nig, Mar­cel Maciej, Chris­ti­an May­er, Pe­tra Sikin­ger-Losch, Tho­mas Sikin­ger so­wie An­dy Scha­de und Ste­fan Wid­holt als Duo „!ja­Si­cher!“. Die Mu­si­ker und Mu­si­ke­rin­nen, die al­le­samt dem King-Haus freund­schaft­lich ver­bun­den sind, bo­ten aber nicht nur ein Kon­zert zum Lau­schen, viel­mehr war das Pu­bli­kum an der ei­nen oder an­de­ren Stel­le zum Mit­sin­gen ein­ge­la­den.

 

Mit dem ge­mein­sa­men, iri­schen Se­gens­lied „Mö­ge die Stra­ße uns zu­sam­men­füh­ren“ en­de­te der ge­lun­ge­ne Mu­sik­abend, für den sich al­le Mit­wir­ken­den ei­nen lang­an­hal­ten­den Ap­plaus ver­dient hat­ten. Die Idee hin­ter der Rei­he, die in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal statt­fin­det, ist schnell er­klärt. Holm Roch als Haupt­ver­ant­wort­li­cher möch­te mit der Rei­he den Men­schen Kul­tur nä­her­brin­gen. Man müs­se nicht ir­gend­wo an­ders hin, um Kul­tur zu er­le­ben, des­halb fin­det die Ver­an­stal­tungs­rei­he mit­ten in der Ge­mein­de statt. Um­rahmt wird der je­wei­li­ge Abend dann im­mer noch von ei­nem ge­müt­li­chen Bei­sam­men­sein mit Ge­trän­ken.

Die­ses Kon­zept kommt bei den Be­su­chern sehr gut an. Am Frei­tag­abend war der Zu­spruch beim Mu­sik­abend, der so­gleich die Auf­takt­ver­an­stal­tung für die zwei­te Auf­la­ge der Kul­tur­rei­he war, recht groß. Zur nächs­ten Ver­an­stal­tung im Rah­men von „Kul­tur im King­haus“ lädt die Evan­ge­li­sche Ma­ria-Mag­da­le­na-Kir­chen­ge­mein­de Iser­lohn am Frei­tag, 16. No­vem­ber um 19.30 Uhr ein. Dann lau­tet das The­ma des Abends „Gu­te Kind­heit – gu­tes Le­ben?“. Co­rin­na Kö­nig, Psy­cho­the­ra­peu­tin für Kin­der und Ju­gend­li­che, wird den Abend mit Tex­ten und Mu­sik rund­um Kind­heit, Lie­be, Schmerz und Glück ge­stal­ten.

 

IKZ 10.10.2018 von Annabell Jatzke © 2018 FUN­KE ME­DI­EN NRW GmbH. Al­le Rech­te vor­be­hal­ten.

Gottesdienst zum Erntedankfest beider Bezirke auf Hof Schulte an der Seilerseestraße am 07.10.2018

Die Gemeinde feierte mit rund 230 Gemeindegliedern das Erntedankfest in der Scheune auf Hof Schulte. Der Gottesdienst wurde gestaltet von Pfrn. Dietz,                 Pfrn. Watermann & Pfr. Mayer.

Musikalisch gab es Unterstütung vom Posaunenchor der MMG sowie den "Musikern aus der Heide" unter Leitung von Pfr. Mayer. Im Anschluß an den Gottesdienst gab es  Kaffee und Schnittchen, welche von der Frauenhilfe Sümmern gereicht wurden.  

Die mitgebrachten/gespendeten Gaben wurden direkt an die Cari-Tasche weitergegeben und sind bestimmt für hilfsbedürftige Menschen in Iserlohn.

Die Kollekte dieses Sonntags war bestimmt für "Brot für die Welt".

Unseren besten Dank an die Gastgeber, Familie Schulte die uns die Scheune zur Verfügung stellten.

Am Freitag, den 05.10.2018 startete die 2-Reihe "Kultur im Kinghaus oder einfach auch KUKI" genannt. Zum Thema "Lust auf Leben"- ein Musikabend im Martin-Luther-King-Haus. Es lauschten gut 70 Gäste, 2 Stunden lang den Klängen verschiedenster Musikdarbietungen und Stilrichtungen.               Vielen Dank an die Mitwirkenden:                                                                            Corinna König, Marcel Maciej, Christian Mayer, Petra Sikinger-Losch,        Thomas Sikinger und dem "Duo !jaSicher! Andy Schade & Stefan Widholt".        Die Gäste waren sich nach der Veranstaltung einig, es war ein gelungener Abend. Auch einen herzlichen Dank an den Förderverein der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung, sowie für die Versorgung mit Getränken. Bei dieser Veranstaltung war der Eintritt frei. Das "KUKI-Schweindel" freute sich über Ihre Spenden, nur so können solche Abende auch in Zukunft angeboten werden auch weil alle Mitwirkenden auf eine Gage verzichteten, herzlichen Dank. (fs.06.10.2018)                                                                                                            

Vielfältig, lebendig und nah am Menschen

Kirche vor Ort

Menschen erleben ihre Kirche in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen: in der Gemeinde vor Ort ebenso wie in den Einrichtungen und Angeboten in jedem Kirchenkreis und der Landeskirche.

 

Ob Gesprächskreis oder Telefonseelsorge, im Schulreferat und in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung oder im Bibelkreis, in der Seelsorge in Krankenhäusern oder beim Hausbesuch, in der Kirchenmusik wie im Sozialpfaramt - nur einige Beispiele für die vielfältigen Angebote, die von den Gemeinden getragen werden.

Was Menschen bewegt, darf und soll zur Sprache kommen. Das können persönliche Nöte in Lebenskrisen sein, Erziehungsprobleme, Freude und Zweifel am christlichen Glauben oder politische Kontroversen.

Das Herz des kirchlichen Lebens ist dabei der Gottesdienst. Gemeinden gestalten Gottesdienste in traditioneller und neuer Weise. Unterschiedliche Gottesdienste sprechen verschiedene Zielgruppen an.

Auf Gottes Wort hören

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer jeden Alters finden Räume, um auf Gottes Wort zu hören, Gott zu loben und zu klagen, zusammen zu feiern, voneinander zu lernen, ins Gespräch zu kommen, zu musizieren und zu beten.

Dabei prägt das Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden die Kirchengemeinden entscheidend. Die Ordnung der evangelischen Kirche fußt sogar auf dem freiwilligen, unbezahlten Engagement: Die kirchenrechtlich vorgesehenen Leitungsgremien - in Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche - sind größtenteils ehrenamtlich besetzt.

 

Aus dem Cafe`International wurde das Q CAFE´

Mitarbeiter der Stadt Iserlohn, Ehrenamtliche aus der Ev.Maria-Magdalena-Kirchengemeinde und der freien evangelischen Gemeinde freuen sich auf Ihren/Euren Besuch.

Geschwisterlich auf dem gemeinsamen Weg

Auf dem Weg zur Ökumene: Superintendentin Martina Espelöer und Dechant Johannes Hammer

Im Jahre 501 nach der Reformation können die evangelische Superintendentin Martina Espelöer und der katholische Dechant Johannes Hammer noch vortrefflich darüber streiten, ob Frauen zum Priesteramt zugelassen werden sollten, oder, ob auch evangelische Ehepartner in der katholischen Messe die Kommunion erhalten dürfen. „Es gibt Gemeinsames, aber auch Trennendes. Wir sind auf einem guten Weg, aber wir haben noch eine Strecke vor uns“, sagen die Theologen dann doch einträchtig lächelnd. Der Diskurs zwischen den Geistlichen ist auch ein Ritual.

 

Es eint auch die Sorge um die Zukunft der Kirchen

Die Oberste Stadtkirche war einmal katholisch, die Bauernkirche sowieso, heute ist das anders, aber nichts ist mehr wie es war für den Evangelischen Kirchenkreis und das Katholische Dekanat. „Uns eint auch die Sorge um die Zukunft unserer Gemeinden“, sagt Dechant Hammer. Und Superintendentin Espelöer ergänzt: „Wir wollen alles auf die breite Basis der Ökumene stellen und den gemeinsamen Weg sehr geschwisterlich gehen. Dann kommen wir gemeinsam ans Ziel.“

Die Fragen der Bildung, die zur Zukunft von Diakonie und Caritas, wie macht man angesichts schwierig werdender finanzieller Ausstattung mit den Kindergärten und Kindertagesstätten weiter? „Wo stehen wir überhaupt, werden wir zur Minderheit in unserem Land irgendwann in den nächsten Jahrzehnten“, blickt Johannes Hammer in die Zukunft. Das sind Fragen, die evangelische und katholische Kirche in Iserlohn gemeinsam beantworten wollen. Wie weit dabei die Zusammenarbeit gehen wird, das hängt vom Fortschritt der Ökumene ab, davon, wie nahe sich die Konfessionen trotz aller Unterschiede eines Tages annähern werden.

Das Reformationsjahr 2017, in Iserlohn mit einer gemeinsamen Predigt von Superintendentin Martina Espelöer und Dechant Johannes Hammer schon am 31. Oktober 2016 eingeläutet, ist Anlass für die beiden, sich an diesem Tag, es ist das Fest des Patrons St. Aloysius, vor der Pfarrkirche der neuen Pankratius-Gemeinde zu treffen, denn die evangelische Schwester hat für den katholischen Bruder eine besondere Dokumentation mitgebracht. Sämtliche Predigten aus dem Jahr des 500. Reformationsjubiläums, und auch eine Sammlung der wichtigsten Ereignisse aus dem Reformationsjahr 2017.

Eines der besonderen Ereignisse war die gemeinsame Predigt von Espelöer und Hammer, die auch in der Retrospektive ein Genuss für Interessierte ist; ein Disput auf höchstem Niveau, der aber stets im verbindenden der beiden Konfessionen endet.

 

Katholiken arbeiten bei der Synode mit

Auch deshalb hat die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Anfang Juni beschlossen, dass im Jahr 2020 auch katholische Geistliche und Laien in die Synode und die kreiskirchlichen Ausschüsse berufen werden sollen. „Wir wollen damit nicht nur den Gedanken der Einheit der Kirchen stärken, sondern praktisch daran arbeiten“, erklärt Superintendentin Martina Espelöer. Es bleibt die Sache mit dem Brot, das man nicht interkonfessionell teilen kann in der Messe. Die deutschen Bischöfe sind uneins, der Papst hat das Thema ins Heimatland der Reformation zurücküberwiesen. „Es kann ein gemeinsames Abendmahl geben, wenn wir in den Grundüberzeugungen einig sind“, blickt Hammer voraus.

Bericht:IKZ vom 27.06.2018, Frank Jungbluth.

Präses Annette Kurschus zum 100-jährigen Jubiläum der Evangelischen Frauenarbeit

Selbstbewusste Klugheit, souveräne Gesprächsbereitschaft

Zum 100-jährigen Jubiläum hat Präses Annette Kurschus das Engagement der Evangelischen Frauenarbeit gewürdigt: »Wie gut, dass kluge Frauen die neurechten und ewiggestrigen Verunglimpfungen der Anliegen und Errungenschaften von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt gezielt demaskieren«, sagte die leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen am Freitag in Berlin.

 

Präses Kurschus, die auch stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, predigte in dem Festgottesdienst über die Aussage Jesu »Ihr seid das Licht der Welt« (Matthäus 5,14). Dieses Licht »empfängt sich aus der Fülle Gottes«. Von dort her beleuchte es die Gegenwart heilsam, mutig und auch unbequem: »Etwa dann, wenn in neuen Technologien und Therapien alte Rollenklischees und Ungerechtigkeiten Einzug zu halten drohen. Oder dann, wenn es mit allzu glatten und marktgängigen Definitionen an die menschliche Würde von Sterbenden geht, wie dies im Blick auf die Organtransplantation zu befürchten ist.

Wie gut, dass die Evangelischen Frauen in Deutschland hier sensibel bleiben und engagiert und differenziert Stellung nehmen.« Selbstbewusste Klugheit, souveräne Gesprächsbereitschaft, intellektuelle und spirituelle Auskunftsfähigkeit würden am Ende mehr bewirken »als manches laute und dumpfe und nur scheinbar mächtige Getön«.

Aus der Nachfolge Jesu erwachse eine selbstverständliche Gegenkultur. »Das heißt: Christinnen und Christen können gar nicht anders als anders zu sein. Für die Kirche geht es gar nicht anders als solch eine Gegenkultur zu leben.« Annette Kurschus räumte selbstkritisch ein, dass die Kirche allerdings auch und gerade in der Frage der Geschlechtergerechtigkeit nicht ihrer Bestimmung nachgekommen sei, »unübersehbare Gegenkraft und unüberhörbare Gegenstimme zu sein.«  

Die Evangelischen Frauen in Deutschland sind ein Dachverband von 39 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund drei Millionen Mitgliedern. Der Verband versteht sich als Stimme evangelischer Frauen in Kirche und Gesellschaft. Das Jubiläum in Berlin, verbunden mit einer Fachtagung, erinnert nicht nur an 100 Jahre Evangelische Frauenarbeit, sondern auch 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland. Außerdem besteht der Dachverband in dieser Form seit zehn Jahren.

 

(MedienInfo 45/2018)EkvW.

 

Warum feiern wir Pfingsten?

Geburt der Kirche

Nach Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte große Fest im christlichen Kirchenjahr. Pfingsten bedeutet "der fünfzigste Tag" und wird somit am 50. Tag nach Ostern gefeiert. Es soll an die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die in Jerusalem versammelten Apostel erinnern, die plötzlich in verschiedenen Sprachen reden und so das Wort Gottes zu allen Völkern bringen konnten. Pfingsten gilt daher als "Geburt" der Kirche.

 

Freiluftgottesdienst im Heidebad mit Verabschiedung der KU-3 Kinder.           

 

Der Gottesdienst fand am 06.05.2018 bei bestem Wetter im Heidebad statt.

 

Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrerin Gabriele Watermann mit den Kindern zum Thema "Brücken bauen" gestaltet.

 

Die Kinder aus den Bezirken Heide/Hombruch und Sümmern/Griesenbrauck absolvierten damit den 1. Teil des kirchlichen Unterrichts. Im Anschluß hatten die gut 120 Besucher nun Zeit  sich bei Kaffee und Kuchen oder etwas Gegrilltem zu stärken. Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Schwimmvereins     I 95 für die Bewirtung an diesem sonnigen Tag.

 

Namensgeber unseres Gemeindezentrums

 

 

 

Der Bürgerrechtler Martin Luther King Junior kämpfte friedlich gegen die Rassentrennung in den USA. Bis heute ist seine Rede "I have a dream" weltweit bekannt. Vor 50 Jahren, am 4. April 1968, wird Martin Luther King auf offener Straße ermordet.

Eine gute und bereichernde Mischung

 

Gabriele Watermann und Christian Mayer in Maria-Magdalena-Gemeinde eingeführt

 

Ralf Tiemann

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Blumen und Grüße beim Empfang: (v. l.) Gabriele Watermann, Martina Espelöer, Dieter Fischer, Christian Mayer, Frank Strobel und Helga Dietz.

 

Iserlohn. Das Strahlen von Dieter Fischer, als er erfahren hat, dass Gabriele Watermann und Christian Mayer die beiden vakanten Pfarrstellen der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde bekleiden werden, muss ausgesprochen auffällig gewesen sein. Jedenfalls ist es ihm und vielen anderen deutlich in Erinnerung geblieben. „Und wissen Sie was?“, fragte der Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde am Sonntag bei der feierlichen Einführung der beiden neuen Geistlichen im Martin-Luther-King-Haus in der Heide: „Ich strahle immer noch.“

 

Pfarrstellen nach Zywitz und Phillips lange vakant

 

Das lange Warten auf die Wiederbesetzung der Stellen nach dem überraschenden und vorzeitigen Ausscheiden sowohl von Pfarrer Peter Phillips an der Sümmerner Kreuzkirche im September vergangenen Jahres als auch von Pfarrer Paul-Gerhardt Zywitz im Juni in der Heide habe sich gelohnt. Nun habe man nicht nur endlich die beiden Stellen besetzt, sondern die Gemeinde habe sich auch ganz bewusst für diese ausgesprochen passenden Besetzungen entscheiden können. „Mit Frau Watermann haben wir eine junge engagierte Pfarrerin, die sehr gut mit Kindern umgehen kann“, sagt er mit Blick auf den Stadtteil Sümmern, wo in den Neubaugebieten viele junge Familien mit Kindern leben. In der Tat passt die Lebenssituation von Gabriele Watermann zu dem Sümmerner Umfeld, weiß sie als Mutter zweier kleiner Kinder doch sehr gut, wie junge Familien ticken.         „Und mit Herrn Mayer haben wir für die Heide einen ruhigen und besonnenen Menschen gewonnen, einen echten Zuhörer und großartigen Seelsorger“, freute sich Fischer. Gerade diese Vorzüge werden in dem alternden Stadtteil gefragt sein. Mayer war zuvor noch als Religionslehrer an der Grundschule im Wiesengrund beschäftigt, ist neben seinen Aufgaben als Theologe auch musisch vielseitig interessiert und engagiert sich in der Alexander-Technik.

 

Die Maria-Magdalena-Gemeinde – ursprünglich mit zwei vollen Pfarrstellen für die beiden Bezirke in Sümmern und in der Heide ausgestattet – verfügt aktuell noch über eineinhalb Pfarrstellen, die nun hälftig unter den beiden neuen Kräften aufgeteilt werden: Gabriele Watermann mit 75 Prozent in Sümmern und Christian Mayer mit 75 Prozent in Heide-Hombruch. Gleichzeitig kooperiert die Gemeinde schon seit längerem mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hennen. Zusätzlich bleibt ihr aber auch noch Helga Dietz als Pfarrerin im Entsendungsdienst erhalten. Für die gab es am Sonntag ebenfalls einen großen Blumenstrauß, denn Helga Dietz konnte auf den Tag genau ihr 30-jähriges Gemeinde-Jubiläum in Heide/Hombruch feiern.

 

Pfarrer Abrath im Scherz: „Wir sind die Leidtragenden“

Nach dem Festgottesdienst mit dem Posaunenchor und gleich drei Festpredigten – neben den beiden neuen Pfarrern sprach auch Superintendentin Martina Espelöer – gab es gab bei dem Empfang aber nicht nur Blumen und frohe Grüße, sondern auch einen, der sein „Bedauern“ ausdrückte. Denn die beiden neuen Pfarrer haben eine gemeinsame Vergangenheit: Beide haben nacheinander in der Erlöser-Kirchengemeinde in Wermingsen gewirkt – Gabriele Watermann bis zuletzt im Entsendungsdienst und Christian Mayer schon vor mehreren Jahren in der Nachfolge von Pfarrer Erhard Lachner. „Wir von der Ausbildungsakademie Wermingsen sind ganz klar die Leidtragenden an diesem Tag“, sagt Pfarrer Dr. Gottlieb Abrath, der nun „alleine in Wermingsen zurückgelassen“ worden sei, wie er mit einem deutlichen Augenzwinkern sagte. Sein humorvolles Grußwort verriet aber durchaus, dass er beide Kollegen nur ungern wieder gehen ließ. Dafür sprach am Sonntag auch die ansonsten hohe Beteiligung aus der Wermingser Gemeinde – auch Jochen Pfänder vom Presbyterium sprach ein Grußwort und beglückwünschte die Maria-Magdalena-Gemeinde zu den neuen Pfarrern.

 

Natürlich gratulierten auch die Nachbargemeinden. Karl Schreiber, Presbyter der Johannes-Kirchengemeinde am Nußberg, überbrachte ebenso wie Eva Schütte aus Hennen die Grüße ihrer Gemeinden, und auch Dechant Johannes Hammer von der katholischen Kirche als Pfarrer sowohl der neuen St.-Pankratius-Gemeinde in Iserlohn als auch der St.-Gertrudis-Gemeinde in Sümmern begrüßte Gabriele Watermann und Christian Mayer. In der Zusammenlegung von Gemeinden und Gemeindeaufgaben sei die katholische Kirche der evangelischen schon einen Schritt voraus, sagte Hammer. Gleichwohl sei aber auch in der evangelischen Kirche eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. „Wir stehen dabei an eurer Seite“, sagte der Dechant. So viel Bewegung sei auch eine große Chance – auch zu noch stärkeren Vernetzungen und neuen Kooperationen unter den Konfessionen.

 

Neue Impulse wird die Maria-Magdalena-Gemeinde nun aber vor allem von ihren beiden neuen Geistlichen bekommen, die die beiden unterschiedlichen Bezirke nun leiten werden – eine „sehr gute und bereichernde Mischung“, wie auch Presbyter Frank Strobel sagte, der den Empfang moderiert hat.

 

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Quelle: IKZ vom 03.04.2018 Ralf Tiemann

Feierliche Amtseinführung am Ostersonntag

Am Ostersonntag, den 01.04.2018 fand die Einführung von Pfarrerin Gabriele Watermann für den Bezirk Sümmern/Griesenbrauck und Pfarrer Christian Mayer für den Bezirk Heide/Hombruch gemeinsam im Martin-Luther-King-Haus statt.

Der Festgottesdienst wurde von unserer Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer mitgestaltet die dann die Amtseinführung vornahm.

Im anschließenden Empfang den die Gemeinde ausrichtete, erhielten beide Pfarrstelleninhaber weitere Grußworte und Segenswünsche durch die zahlreich erschienenen Gäste.

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“- 1. Petrus 4,10

 

Der Kirchenkreisverband will den beteiligten Kirchenkreisen und deren Kirchengemeinden und den Verbänden in den Kirchenkreisen insbesondere durch eine fachlich kompetente, kostenbewusste und gemeindenahe Verwaltungsarbeit und Beratung in hoher Qualität dienen.

Der Kirchenkreisverband fördert auf diese Weise den Gesamtauftrag unserer Evangelischen Kirche in der Region, indem er durch seine Arbeit die beteiligten Kirchenkreise sowie die Kirchengemeinden und Verbände dabei unterstützt, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen.

Der Kirchenkreisverband hält dafür ein Leistungsangebot vor, dass sich an den Anforderungen und Erfordernissen der Kirchengemeinden, Verbände und Kirchenkreise orientiert.

 

Es grüßt Sie herzlich

Bernd Göbert, Verwaltungsleiter

 

Endlich mehr Lagerraum am Martin-Luther-King-Haus

Doppelgaragen als neuer Lagerraum

Nun war es so weit, Anlieferung 9.März 2015 die Doppelgaragen sorgen nun für den zusätzlich dringend benötigten Stauraum/Lagerfläche.

Angekommen

Die erste 15 Tonnen- Garage  hat Ihr Ziel erreicht!

 

 

Punktlandung

So sieht es aus wenn eine Garage punktgenau auf das neu erstellte  Fundament gesetzt wird.

 

 

Umbauarbeiten am und im Martin-Luther-King-Haus

Am Eingang zur Küche wurde eine Rampe gebaut, so gelangt man nun ohne Stufe ebenerdig ins Gebäude.

Ebenfalls wurde eine behindertengerechte Toilettenanlage neu erstellt.

 

...Eingänge ohne Treppen zu schaffen...

...für Menschen mit Beeinträchtigungen, das war unser Ziel...

 

 

Haupteingang          Martin-Luther-King-Haus

Hier wurde die Gehwegpflasterung aufgehoben und neu verlegt, so das es nun hier auch keine Stufe mehr gibt um barrierefrei unser Haus betreten zu können.

 

25 Jahre Ordination

29.09.2013

Durch die Politik zur Theologie


Pfarrerin Helga Dietz wurde vor 25 Jahren im Martin-Luther-King-Haus ordiniert und hat dort auch am Samstag ihr Jubiläum gefeiert.

 

So viel Herzlichkeit ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Jeder, der vielen Gratulanten, die sich am Samstagabend nach dem Festgottesdienst im voll besetzten Martin-Luther-King-Haus um Helga Dietz drängten, hatten einige Worte des Dankes und der Sympathie für die Jubilarin parat, die sie teilweise auch in kurze Grußworte verpackten. Superintendentin Martina Espelöer verglich das besondere Anliegen von Helga Dietz, sich für die Unterdrückten und Gedemütigten einzusetzen, passend zum Ort mit dem von Martin-Luther-King. Wilhelm Wiegert vom Presbyterium der Ev. Maria-Magdalena-Gemeinde beschrieb sie als „Mutter“ und „Gute Seele“ der Gemeinde. Karl-Heinz Markiewicz von der benachbarten katholischen St.-Josef-gemeinde dankte für die fröhliche Art als eine der Grundlagen für die sehr gute Verbindung der Konfessionen in Heide und Hombruch. Und auch die direkten und langjährigen Weggefährten aus der Gemeindearbeit – Pfarrer Peter Phillips und Pfarrer Paul Gerhard Zywitz – sowie das Team aus dem Hennener Metha-Bimberg-Haus gaben ihrem Dank für die gute Zusammenarbeit Ausdruck.

 

Grund für die Gratulationen war die 25-jährige Ordination der Theologin. 1988 wurde sie als bisher einzige Pfarrerin im Martin-Luther-King-Haus ordiniert. Obwohl sie nie mit der Gemeindeleitung beauftragt wurde und im Entsendungsdienst tätig ist, hat die 56-Jährige dadurch, dass sie immer direkt in der Gemeinde wohnte, den Ruf der „Mutter der Gemeinde“ gewonnen. Heute ist die Mutter einer Tochter mit 80 Prozent in der Gemeinde und seit sechs Jahren mit 20 Prozent im Hennener Meta-Bimberg-Haus tätig.

 

Grund für die große Herzlichkeit, mit der ihr die Gemeinde am Samstag dankten, ist gewiss ihre innere Einstellung. Familiär war Helga Dietz in theologischer Hinsicht nicht „vorbelastet“. Zum Glauben kam die in Unna Aufgewachsene vielmehr über ihre politisches Engagement in der Jugend, bei dem Jesus als Sozial-Revolutionär schnell ihr Vorbild wurde. Es reifte der Wunsch, Theologie zu studieren, woraus in der Folge immer mehr wurde und schließlich in der Ordination als Pfarrerin am Hombruch mündete. „Das Soziale ist mir aber immer noch wichtig“, sagt Helga Dietz. In Gottes Augen seien alle Menschen gleich viel wert, was heute aber oftmals vergessen werde – gerade auch am Hombruch, wo viele Menschen leben, die nicht so reich beschenkt wurden. „Ich möchte die Menschen das aber spüren lassen – in Wort und Tat.“

 

Und das macht sie mit der eigenen Fröhlichkeit und einer großen Portion Humor. Am Samstag sorgte sie für viel Heiterkeit, als sie in ihrer durchaus umfangreichen Dankesrede alle Wörter mit ihren Initialen H und D beginnen ließ.

Text:IKZ, Ralf Tiemann

Superintendentin Martina Espelöer (re.) gehörte zu den ersten Gratulantinnen bei der Jubiläumsfeier von Helga Dietz im Martin-Luther-King-Haus. Foto: Josef Wronski
IKZ: Foto: Josef Wronski

Silbernes Ordinations-Jubiläum

08.12.2012

 

Das 25-jährige Jubiläum ihrer Ordination haben Brigitte und Paul-Gerhard Zywitz am Sonntag im Kreise ihrer Gemeinde im bis auf den letzten Platz besetzten Martin-Luther-King-Haus gefeiert. Die Predigt zum Festtag hat Superintendentin Martina Espelöer gehalten.                                             

 

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© Ev. Maria-Magdalena Kgm Iserlohn