Hier sehen Sie Informationen zu vergangenen, aber auch aktuellen Aktivitäten
der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde Iserlohn, sowie aus dem Kirchenkreis Iserlohn und der Landeskirche.

 

Wir haben seit dem 17.März 2020 ein neues Presbyterium

 

Für die beiden zu besetzenden Stellen gab es sowohl in Sümmern-Griesenbrauck als auch im Bezirk Heide-Hombruch jeweils eine neue Kandidatin: Frau Kirsti Bäcker und Frau Monika Hofmann.

 

Somit setzt sich nun unser Presbyterium, nach Bezirken aufgeteilt, folgendermaßen zusammen:


Sümmern-Griesenbrauck:

Kirsti Bäcker, Annette Hoffmann, Bettina Materne, Hans-Georg Pukall, Marion-Eva Schaefer, Thorsten Schock, Pfrn. Gabriele Watermann, Pfrn. Dr. Sabine Kersken (beratend).


Heide-Hombruch:

Kirsten Dickbertel, Monika Hofmann, Jörg Lässig, Erika Schulte, Jörg Simon,  Frank Strobel, Pfr. Christian Mayer,  Pfrn. Helga Dietz (beratend).

 

Ulrike Langguth hatte das Presbyterium auf eigenen Wunsch schon im Sommer 2019 verlassen.

Dieter Fischer hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.

 

Besten Dank an die beiden ausgeschiedenen Presbyter für Ihren Einsatz in der Gemeinde.
 

  • Pressemitteilung 100
  • Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)

- es gilt das gesprochene Wort -

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialem Miteinander - all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

 

Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als IHRE Aufgabe begreifen.

Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie - und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

 

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken, bestmöglich versorgt werden können.

Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern das ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu allererst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

 

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

 

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren.

Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können.

Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

 

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden - aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern - und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

 

Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

 

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

 

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer, aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

 

Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten.  Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

 

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig.  Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

 

Der gutgemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

 

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

 

Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

 

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

 

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

 

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch, davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

 

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

 

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.

 

                 Obstbaumplanzung durch Konfirmanden am MLK-Haus

Unter fachkundiger Leitung von Jens Böcker erhielten die Obstbäume ihre Standorte.

      Pflanzaktion im Sonnenschein

Am 14. März 2020 legten die Konfirmanden aus dem Bezirk Heide/ Hombruch eine Wildblumenwiese am Martin-Luther-King-Haus an, die von Streuobstbäumen umrahmt wird.  Die Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume wurden von Gemeindegliedern gestiftet, die darin eine gute Möglichkeit sehen, sich vor Ort für die Umwelt und den Klimaschutz zu engagieren.

               Weltgebetstag der Frauen

 

Der diesjährige Weltgebetstag der Frauen am Freitag, den 06.März 2020 fand gemeinsam mit den Frauen der Ev.Maria Magdalena Kirchengemeinde Bezirk Heide-Hombruch und mit den Frauen von St.Josef im katholischen Gemeindehaus St. Josef in der Iserlohner-Heide statt.

 

 

Das Motto dieses Weltgebetstags lautete:                       Simbabwe 2020 " Steh auf und geh."

 

 

Das Treffen startete mit einem Kaffeetrinken und um 17:00 Uhr wurde dann gemeinsam ein Gottesdienst gefeiert.

 

 

 

„Global denken - lokal handeln“, „Solidarität mit Frauen in einer Welt“ sowie kreative Gottesdienstgestaltung unter Wahrung der kulturspezifischen Eigenarten, aus dem die Liturgie stammt, sind Lern- und Handlungsfelder des Weltgebetstages.

            Einführung GemeindeSchwester für den Bezirk Heide-Hombruch

Am Sonntag, den 01.03.2020 wurde unsere neue GemeindeSchwester Ina Lück für den Bezirk Heide-Hombruch in einem feierlichen Gottesdienst mit Abendmahl im Martin-Luther-King-Haus       in Ihr Amt eingeführt.

 

Wir wünschen unserer Gemeindeschwester Ina Lück Gottes reichen Segen.

 

"Aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,

das sie auffahren mit Flügeln wie Adler,

dass sie laufen und nicht matt werden,

dass sie wandeln und nicht müde werden."

 

Mitarbeiter-Neujahrsempfang des Bezirks Heide-Hombruch im MLK-Haus am 24.Januar 2020

Als Dankeschön für Ihren Einsatz in unserer Maria Magdalena Kirchengemeinde wurden alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde zu einem bunten Abend eingeladen. Mit einem Sektempfang und leckerem Essen wurde gestartet. Als Unterhaltung sorgte unter anderem unser Pfarrerteam Helga Dietz und Christian Mayer mit einem Sketch, welcher für beste Stimmung sorgte.

 

Die geladenen Mitarbeiter sollten Bilder aus vergangenen Zeiten "rund um das Kinghaus" mitbringen, da unser Martin-Luther-King-Haus in diesem Jahr 50 Jahre besteht, aus diesem Anlass feiern wir ein großes Gemeindefest am 21.Juni 2020 mit vielen Atraktionen.

 

Es war ein schöner, gelungener Abend, die gut 55 Mitarbeiter stellten fest, dass dieser Abend für eine „Wiederholung geeignet sei“.

                       Gemeindefahrt 2020

Präses Annette Kurschus zur Jahreslosung 2020

Das ehrlichste Gebet / Was für ein Vertrauen!

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben“:

 

Was für ein Vertrauen steckt in diesem Satz! Wie mag er geklungen haben? Gequält geseufzt? Verzweifelt geschrien? Flehentlich geflüstert? Tonlos geschwiegen? „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“: Womöglich ist dies das ehrlichste Gebet der Bibel. Gerichtet an Jesus, in dem sich unser Glaube festmacht. Dem ins Gesicht gesagt, zu dem wir uns bekennen. Was für ein Vertrauen!

 

Der Vater setzt alles auf eine Karte. Erwartet von Jesus, was ihm bisher niemand geben konnte: Dass sein krankes Kind gesund wird. Jesus ist seine ganze Hoffnung. Und trotzdem – oder gerade deshalb? – macht er aus seinem Herzen keine Mördergrube. Wirft Jesus das Durcheinander, das in seinem Innern tobt, buchstäblich vor die Füße.
Das Schwanken zwischen Verzweifeln und Hoffen, zwischen Angst und Zuversicht, zwischen Aufgeben und Kämpfen. Er verschweigt es nicht. Was für ein Vertrauen!

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“: Wer so seufzt oder schreit, greift nach der Hand, die hält. Wer so flüstert oder bittet, tastet nach dem Grund, der trägt. Wie viele mögen das getan haben im zu Ende gehenden Jahr, immer wieder? Wie viele mögen es tun auf der Schwelle zu einem neuen Jahr?

 

„Ich glaube; hilf meinem Unglauben“: Womöglich ist dies das ehrlichste Gebet der Bibel.

Präses Annette Kurschus Präses Annette Kurschus

Das Jahr, das hinter uns liegt, hatte es in sich. Das höre ich viele sagen. Und bei allen, die es sagen, stecken zuerst persönliche Erfahrungen dahinter. Mir selbst sind schwere Krankheit und Tod im engsten Umfeld von Familie, Freunden und Kollegen bedrängend nah auf den Leib gerückt.
Manche scheinbaren Sicherheiten sind ins Wanken geraten. Wie gefährdet und zerbrechlich unser Leben ist, wie kostbar jeder einzelne Tag: Das ist mir so unmittelbar wie selten unter die Haut gegangen und hat sich tief in mein Lebensgefühl geschlichen. Das gilt auch im Blick auf die Welt und die Gesellschaft, in der wir leben. Immer mehr beginnt zu bröckeln, was mir bisher selbstverständlich schien:
Anstand und Respekt. Demokratie und Freiheit. Verlässliche Jahreszeiten und gesunde Lebensgrundlagen. Grundvereinbarungen wie Achtung der menschlichen Würde, Schutz der Schwachen, Bemühen um Frieden und Gerechtigkeit.

 

Was hindert‘s, dass wir uns vorstellen: Wir treten vor Jesus wie der Vater mit seinem kranken Kind. Stehen da mit allem, was wir aus dem alten Jahr ins neue tragen: Mit dem ganzen Glück und der ganzen Bewahrung. Mit all dem scheinbar Selbstverständlichen, das unser Leben Tag für Tag reich und kostbar macht. Auch mit mancher Traurigkeit, mit allerlei Fragen, mit Wut und Schmerz.
Und wir sagen‘s Jesus mitten ins Gesicht: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“

Vielleicht erschrickt der eine oder die andere, wenn sie sich selbst so reden hören: „Ich glaube!“ Womöglich kostet es Überwindung, den eigenen Unglauben auszusprechen. Und manche werden spüren, was sie nie gedacht hätten: Wie sehr sie dem eigenen Unglauben misstrauen.
Folgt man der Erzählung des Markusevangeliums, dann ist es gerade dieser glaubende Unglaube, dieser ungläubige Glaube, der die sprichwörtlichen Berge versetzt. Weil er sich ganz und gar dem Vertrauen Gottes ausliefert. Weil er sich darauf verlässt, dass die Hand hält und der Grund trägt.

Nun wird im Jahr 2020 von niemandem verlangt sein, Berge zu versetzen. Da wird es Aufgaben geben, die sich auftürmen zum Gebirge; Befürchtungen, die sich aufplustern zum Gespenst; Ungewissheiten, die sich in die Seele fressen wie Geschwüre. Genug, was den Glauben ins Bockshorn jagt. Genug, was dem Unglauben ein gefundenes Fressen ist.

Und da hinein höre ich Jesus sagen, mir mitten ins Gesicht: „Geh los. Dein Glaube wird dir helfen.“ Was für ein Vertrauen!

 

Annette Kurschus,
Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen 

 

Wunschlieder zu Weihnachten

Gottesdienst-Besucher in der Kreuzkirche durften spontan auswählen

Viktoria Hohoff an Klavier und Orgel und Eberhard Rupp an Sopranino-, Sopran- und Altflöte begleiteten die gewünschten Lieder. <b>Lehmann</b>
 
 
Viktoria Hohoff an Klavier und Orgel und Eberhard Rupp an Sopranino-, Sopran- und Altflöte begleiteten die gewünschten Lieder.

 

Sümmern Einen Gottesdienst voller beliebter, ja persönlicher Lieblingsweihnachtslieder gab es am 1. Weihnachtstag in der Sümmeraner Kreuzkirche: Aus 61 Liedern durften sich die Besucher spontan welche aussuchen, die dann von Organistin Viktoria Hohoff und Flötist Eberhard Rupp begleitet wurden.

 

Insgesamt ein Dutzend Lieder wurden gemeinsam gesungen – von „Ihr Kinderlein, kommet“ über „O Tannenbaum“ bis zu „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Die Gottesdienst-Liturgie war bewusst etwas kürzer gehalten worden, damit genug Zeit zum Singen blieb. Bereits im neunten Jahr gibt es schon die schöne Tradition in Sümmern. „Wir waren hier damals wohl die Trendsetter“, meint Pfarrerin Dr. Sabine Kersken mit Blick auf das inzwischen ja weit verbreitete „Mitspracherecht“ der Besucher bzw. Zuhörer bei der Programmgestaltung vor allem bei gemeinsamen Sing-Aktionen in Kirchen und Konzertsälen.

 

Die Idee sei ihr seinerzeit aufgrund der Erkrankung des damaligen Gemeindepfarrers Peter Philipps gekommen, als sie nicht einfach statt seiner die Predigt halten wollte und es aber eben doch etwas Besonderes im Gottesdienst geben sollte. Auch die damals noch recht neue Gemeindeorganistin Viktoria Hohoff habe ohne Zögern zugesagt, auch wenn es für die Mendenerin bedeutete, bis zu acht Stunden am Tag zu üben. Denn anders als für einen normalen Gottesdienst, für den sieben bis acht Lieder gezielt vorbereitet werden, müssen hier alle 61 auf Zuruf gespielt werden können. Für Viktoria Hohoff und Eberhard Rupp, der sie seit einigen Jahren begleitet, ist das aber überhaupt kein Problem. Dank ihrer Routine und ihres Könnens spielten sie sich diesmal nur eine halbe Stunde vorher ein. „Ich war auch schon mal erst fünf Minuten vor Beginn da, das hat auch geklappt“, berichtete Rupp.

 

Ausgewählt wurden die Lieder seinerzeit von Pfarrerin Dr. Kersken. 41 stammen aus dem weihnachtlichen Teil des Evangelischen Gesangbuches, weitere 19 hat sie aus einer alten Sammlung bekannter Weihnachtslieder sowie von einem 2009 in der Kreuzkirche aufgeführten Weihnachtsmusical. Diese Texte wurden per Beamer auf die Leinwand geworfen, so dass am Mittwoch beispielsweise „In dulci jubilo“ oder auch „Dicke rote Kerzen“ erklangen. „Das ist das Lied des Dorfes“, erklärte die Pfarrerin, die selber am Gymnasium Hohenlimburg unterrichtet, mit Verweis auf die Grundschule Sümmern, wo das Lied im Advent nie fehlen darf.

 

Bericht IKZ vom 27.12.2019: tol Lehmann

Große Senioren-Adventsfeier im Martin-Luther-King-Haus

 

Am Mittwoch, den 04.12.2019 hatte die Gemeinde aus dem Bezirk Heide/Hombruch alle über 70-jährigen Gemeindeglieder eingeladen. 130 Gäste verlebten einen schönen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Für die Unterhaltung u.a. mit Sketchen sorgte das „Pfarrerduo“ Helga Dietz und Christian Mayer. Frau Tönnes von der Frauenhilfe hielt einen Gedichtvortrag.

Einen ganz besonderen Dank an dieser Stelle  auch an die „Stammtischsänger“,  welche  mit Ihren musikalischen Beiträgen diesen Tag abrundeten. Vielen Dank auch die „fleißigen Helfer“ die vor, während und nachher alles begleiteten.

 

Laienpredigerin Inge Emde wurde verabschiedet

 

Am Sonntag, den 1. Dezember, haben wir unsere langjährige Laienpredigerin Inge Emde in einem feierlichen Abendmahlsgottesdienst im Martin-Luther-King-Haus aus ihrem Amt verabschiedet.

Synodalassessor Pfarrer Thomas von Pavel hatte die Entpflichtung vorgenommen.

 

Musikalisch gestaltete der Jakobuschor aus Kalthof diese Verabschiedung, geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrer Christian Mayer. Im Anschluß an den Gottesdienst lud die Gemeinde zu einem Empfang in den Gemeindesaal ein.

 

Frank Strobel 03.12.2019

Jubiläums-Konfirmation

Zur Jubiläumskonfirmation hatte die evangelische Maria-Magdalena-Kirchengemeinde in die Kreuzkirche Sümmern eingeladen. 25, 26 beziehungsweise 27 Jahre lag bei den Teilnehmern, die ihrer Silberkonfirmation gedachten, der große Tag zurück. „Solange die Erde besteht . . .“ lautete dabei das Motto des Gottesdienstes, der von Pfarrerin Gabriele Watermann und Pfarrer i.R. Peter Phillips zele­briert wurde. In der Predigt drehte sich alles um die Sintflut und die Geschichte vom Regenbogen. Und natürlich durfte auch eine Einsegnung der anwesenden acht Silberjubilare nicht fehlen, die diesmal tatsächlich auf dem Bild zu sehen sind. Gestern wurde durch ein Versehen ein falsches Foto veröffentlicht. as

 

Bericht IKZ vom 20.11.2019, as

Wie auch schon in den letzten Jahren, bitten wir um eine Weihnachtsgabe die an bedürftige Menschen über die Caritasche verteilt wird.

Es können haltbare Lebensmittel im Martin-Luther-King-Haus bis zum 09.Dezember abgegeben werden, dafür steht eine "Weihnachtsbox" im Saal und ein Korb im Eingangsbereich bereit.

 

Wir danken Erika Roch, die sich für diese Aktion verantwortlich zeigt.

 

 

Jubiläumskonfirmation am 03.November 2019      im Martin-Luther-King-Haus

In dem festlichen Gottesdienst gestaltet von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrer i.R. Paul Gerhard Zywitz feierten folgende Personen Ihre Jubiläumskonfirmation:

 

Goldene Konfirmation

Edeltraud Kraft

Renate Peters

 

Diamantene 60 Jahre

Werner Hackelberg

Ulrich Becker

Luise Smyczek

Ingeborg Geck

 

Eiserne Konfirmation  65 Jahre

Gerda Frank

Ingeborg Rudolph

Gerda Sauerland

Renate Werner

Irmgard Giese

 

Gnadenkonfirmation 70 Jahre

Anna Erkelenz

Herbert Rudolph

 

Kronjuwelenkonfirmation 75 Jahre

Charlotte Klang

Bruno Peters

 

Im Anschluß an den Gottesdienst wurden die Jubilare von der Gemeinde zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

Für alle Sinne

Kirche zum Hören und Sehen

TV, Radio, Internet - Verkündigung findet nicht nur von der Kanzel statt. Das Wort Gottes wird auf allen Kanälen verkündigt.

 

Was auf die Ohren

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gibt es wöchentlich und täglich Kurzandachten in den Radiosendungen des WDR. Sonntags wird im WDR 5 ein Radiogottesdienst aus einer Kirche im Sendegebiet ausgestrahlt.
Auch in den NRW-Lokalradios gibt's was zu hören: Von Montag bis Freitag heißt es bei »Augenblick Mal!«- kurze prägnante Hinhörer zum Start in den Tag. Ganz ökumenisch im wöchentlichen Wechsel mit den katholischen Kollegen.

 

Augenschmaus

Zu sehen gibt es u.a. TV-Gottesdienste von wechselnden Orten: In der ARD zu christlichen Feiertagen oder bei besonderen Anlässen, im ZDF jeden Sonntag um 09:30 Uhr, immer im Wechsel evangelisch und katholisch.
Die Gottesdienste kommen zwar nicht immer aus Westfalen; aber wenn, dann erfahren Sie es hier! Das Wort zum Sonntag stimmt am Samstag auf selbigen ein.

 

Multimedial im Netz

Sendung verpasst? Kein Problem: Viele der Sendungen sind auch online abrufbar. Daneben gibt es natürlich noch zahlreiche deutschlandweit ausgestrahlte Sendungen.

Kirche im WDR Redaktion PEP rundfunk.evangelisch.de

 

Programm rund um die Sprachen der Liebe

„Liebesbeweise – Ein Liedermacher-Abend für Liebende und andere Verrückte“ eröffnet Reihe

Die Interpreten stellten die Sprachen der Liebe mit speziell hierauf abgestimmten Liedern vor – und freuten sich über guten Besuch bei der Veranstaltung. <b>Manuela Radigk</b>
Die Interpreten stellten die Sprachen der Liebe mit speziell hierauf abgestimmten Liedern vor – und freuten sich über guten Besuch bei der Veranstaltung. Manuela Radigk

 

Manuela Radigk

Iserlohn „Liebesbeweise – Ein Liedermacher-Abend für Liebende und andere Verrückte“ – so hieß am Freitagabend die Auftaktveranstaltung der dritten Reihe von „Kultur im (Martin-Luther-)King-Haus“. Gemeinsam mit Corinna Mayer-König, Petra Sikinger-Losch und Thomas Sikinger konnte Pfarrer Christian Mayer sichtlich glücklich „viel mehr Gäste als gedacht“ begrüßen.

Auf die Besucher wartete ein abwechslungsreiches Programm rund um die fünf Sprachen der Liebe nach Gary Chapman. Das sind Zweisamkeit, von Herzen kommende Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit sowie Lob und Anerkennung. Das Konzept dabei: Jeder Mensch spricht eine der Sprachen und möchte in dieser auch gerne angesprochen werden, so dass man alle fünf lernen sollte.

 
Breites Repertoire von Reinhard Mey bis Rosenstolz

Die Interpreten stellten diese Sprachen mit hierauf abgestimmten Liedern vor. Das Repertoire reichte dabei von Reinhard Meys „Lass Liebe auf uns regnen“ über „Gib mir Sonne“ von Rosenstolz bis hin zu „All Of Me“ von John Legend. Genauso facettenreich war auch der Einsatz der Musikinstrumente. Ob Gitarre, Querflöte oder Didgeridoo – jedes Lied erhielt eine klangvolle Begleitung, die sowohl unterhielt als auch zum Träumen anregte. Damit das Publikum die Vorstellung noch besser mit allen Sinnen spüren konnte, hatte Pfarrer Christian Mayer darum gebeten, erst am Ende zu applaudieren. Diesem Wunsch kamen die Zuhörer gerne nach und belohnten die vier Sänger mit einem umso größeren Beifall, der auch den freiwilligen Helfern aus der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde galt. Sie hatten unter anderem in der Pause passend zum Thema den Tee „Heiße Liebe“ gereicht. Großes Lob gab es von dem „Kultur im King-Haus“-Mitbegründer Holm Roch. Dieser übergab die Leitung der Reihe offiziell an Pfarrer Christian Mayer und schenkte ein Sparschwein, das schon bei den Kulturveranstaltungen der letzten Jahre Verwendung fand. Denn: Der Eintritt zu den Abenden ist frei, eine Spende wird aber erbeten.

Der nächste gemeinsame Abend ist auf den 15. November datiert. Dann findet ab 19.30 Uhr die Veranstaltung „Meditation im Tanz“ statt.

 

Bericht: IKZ vom 21.10.2019, Manuela Radigk

Die Maria Magdalena Kirchengemeinde bedankt sich für den hervorragenden Auftritt von Joyful im Martin-Luther-King-Haus.

Joyful“ fliegen Herzen zu

Bewegendes Konzert rund um Irrungen und Wirrungen der Liebe

Im Martin-Luther-King-Haus gab „Joyful“, der junge Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde, ein umjubeltes Konzert. Stimmliche Unterstützung gab es von Sängern des Kolpingchores Letmathe. <b>Miriam Mandt-Böckelmann</b>
 
Im Martin-Luther-King-Haus gab „Joyful“, der junge Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde, ein umjubeltes Konzert. Stimmliche Unterstützung gab es von Sängern des Kolpingchores Letmathe. Miriam Mandt-Böckelmann

 

 

Iserlohn Stehende Ovationen, ein begeistertes Publikum und viele Zugaben – das war die Bilanz der beiden Jahreskonzerte von „Joyful“, dem jungen Chor der evangelischen Erlöser-Kirchengemeinde.

Nicht nur beim ersten Konzert in der Erlöserkirche, auch beim sonntäglichen Auftritt im Martin-Luther-King-Haus stimmte die Chemie zwischen Sängern und Zuhörern, was nicht nur an der Musik, sondern auch an der mitreißenden Präsentation und der fantasievollen Auswahl der Stücke lag.

 
Chor hat 2018 erst Konzertpremiere gefeiert

Chorleiterin Dana Beckmann brachte die einzelnen Lieder mit ihren charmanten Moderationen („Nach der Hochzeit hängen die Tauben tief . . .“) in einen Gesamtzusammenhang – auch ihr flogen die Herzen im Direktflug zu. Als Thema des Konzertes hatte sich der Chor, der erst im Dezember 2018 sein erstes Konzert gegeben hatte, ein breites Feld gesucht: „Beziehungsweise“ – sämtliche Irrungen und Wirrungen rund um die mächtigste Kraft der Welt sollten im Fokus stehen.

 

Dazu gehören für „Joyful“ eben nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau, sondern auch Beziehungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Dana Beckmann erklärte: „Mit dem Sarah-Connor-Song ,Vincent‘ wollen wir deshalb ein Zeichen setzen.“ Und das gelang: Gänsehaut-Feeling im Publikum, erst mit Verzögerung setzte der Applaus ein. Ebenfalls sentimental ging es bei Elvis Presleys „Can’t help falling in Love“ zu, einen gehörigen Kontrapunkt setzten Klassiker der Chor-Literatur wie zum Beispiel „Barbara Ann“ von den Beach Boys, das mit viel Elan vorgetragen wurde.

Besonders zu erwähnen sind die sechs männlichen Sänger, die sich –zahlenmäßig zwar in Unterzahl – durch ihren Schwung und ihre Freude am Singen auszeichneten. Dankenswerterweise waren auch einige stimmkräftige Herren des Letmather Kolpingchores mit dabei, sie bildeten zusammen eine sichere Basis für den gesamten Chor.

 
Begeistertes Publikum fordert Zugaben

Herbert Grönemeyers „Mambo“ gefiel den Zuhörern besonders, sie forderten den Song auch als Zugabe. Um „Rettungsringe an diversen Stellen nach der Hochzeit“ ging es in „Hefe“: mit viel Selbstironie vorgetragen und schockierend ehrlich – ein Zeichen dafür, dass sich auch Sänger und Sängerinnen nicht immer ernst nehmen müssen.

Mit dem Song „Gott segne Euch“ kehrte „Joyful“ zurück zu den Wurzeln. „Wir wollen Sie nun beschwingt mit einem Segen nach Hause schicken“, erklärte Dana Beckmann. Doch da hatte der Chor die Rechnung ohne das begeisterte Publikum gemacht. Also nochmal  . . . tief Luft holen und Freude verbreiten.

 

Bericht: IKZ, 03.10.2019, Miriam Mandt-Böckelmann

                  Renovierung abgeschlossen

Nach den Renovierungsarbeiten in der 38.KW strahlen nun die Böden im neuen Glanz.Die neuen Tische und Stühle machen die Räume freundlicher, die alten schweren Stühle hatten nach 27 Jahren im Einsatz Ihre Schuldigkeit getan, aber alle Stühle und Tische werden noch weiter genutzt.          Ein Teil fanden für einen neu renovierten Jugendraum unter der Kreuzkirche in Sümmern ein neues Zuhause. Die restlichen Stühle und Tische wurden zur Aufarbeitung von Möbel&Mehr abgenommen.

Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgte durch Spenden des "Freiwilligen Kirchgeldes",  herzlichen Dank an die Spender, gut das es Sie gibt und das Sie für uns etwas übrig hatten. 

Nachbarschaftsfest als Vorbote fürs Jubiläum

Maria-Magdalena-Gemeinde feiert 2020 das 50-jährige Bestehen des Martin-Luther-King-Hauses

An der langen Kaffeetafel hatten die Besucher des Gemeinde- und Nachbarschaftsfests jede Menge Gelegenheit zum Plauschen. Annabell Jatzke

 

Iserlohn Rund um das Martin-Luther-King-Haus wurde am Samstagnachmittag in der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde zum fröhlichen Gemeinde- und Nachbarschaftsfest eingeladen.

Bewusst hatten sich die Organisatoren für den Namen „Nachbarschaftsfest“ entschieden. „Alle, ganz gleich welcher Konfession, sind willkommen“, so Pfarrerin Helga Dietz. Im Mittelpunkt des Fests, das aufgrund des schönen Spätsommerwetters größtenteils draußen stattfand, stand die Begegnung der Besucher untereinander, so gab es jede Menge Möglichkeit zum geselligen Plauschen.

Etwas Programm durfte aber auch nicht fehlen. So hatten die Stammtischsänger ihren Auftritt, und auch das Duo „Ja Sicher!“, bestehend aus Andy Schade und Stefan Widholt, unterhielt musikalisch. Sein Können präsentierte der ökumenische Tanzkreis.

Einen feierlichen Abschluss fand das Fest mit einem besonderen Familiengottesdienst. Den zelebrierte Pfarrerin Helga Dietz mit Pfarrer Christian Mayer. Dabei ließen die beiden „die Puppen tanzen“, gab es doch ein Puppenspiel in dem Gottesdienst, der unter dem Motto „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ stand. Das Gemeinde- und Nachbarschaftsfest war ein rundum gelungenes Fest, das Lust auf mehr macht. Im kommenden Jahr feiert das Gemeindezentrum in der Heide sein 50-jähriges Bestehen. Dann ist ein größeres Fest angedacht. as

 

IKZ vom 18.09.2019

Bei sommerlichen Temperaturen fand am Samstag, den 14.09.2019 das Nachbarschafts- und Gemeindefest im Bezirk Heide/Hombruch in und am Martin-Luther-King-Haus statt. Neben leckeren selbstgebackenen Kuchen und Waffeln sowie gegrillten Bratwürstchen gab es ein Programm welches sich durch den Nachmittag zog. Wir danken den Stammtischsängern, dem Tanzkreis und dem Duo "Ja Sicher" Andy Schade und Stefan Widholt für die gelungenen Unterhaltungen. Natürlich bedanken wir uns bei den freiwilligen Helfern die dazu beigetragen hatten ein solchen Fest überhaupt auszurichten.

Beendet wurde dieses Fest mit einem gemeinsamen Gottesdienst.

Gute Laune

Geselliges Miteinander

Gute Gespräche

Neue Seniorenbänke am Martin-Luther-King-Haus

Das Presbyterium hatte sich dazu entschlossen vor dem Martin-Luther-King-Haus 2 Seniorenbänke für den Aussenbereich anzuschaffen.(Diese dürfen natürlich nicht nur von Senioren benutzt werden).

Es war aber wichtig, das diese Bänke eine höhere Sitzposition haben, so fällt es auch älteren Besuchern unseres Hauses leichter nach einer Verweildauer wieder aufzustehen. Der Förderkreis- MMG hatte dann auch noch die Refinanzierung dieser Anschaffung übernommen, vielen Dank dafür.

 

Frank Strobel

Trost und Beistand

Seelsorge

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt. Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn. Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

NesT auf gutem Wege: Staat und Zivilgesellschaft teilen sich Verantwortung für Integration von Flüchtlingen

Ein Stachel gegen die Gleichgültigkeit

Zwei Monate nach dem Beginn des Programms „Neustart im Team“ (NesT) stehen 25 Mentorengruppen bereit, die besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufnehmen werden – 13 davon im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). In dem Programm teilen sich Staat und Zivilgesellschaft die Verantwortung dafür, dass Flüchtlinge begleitet und von Anfang an integriert werden.

Die ersten Flüchtlinge treffen voraussichtlich im September ein. Die Mentoren suchen auch eine Wohnung für sie und übernehmen die Kaltmiete. Die EKvW hat das Programm maßgeblich vorangetrieben und unterstützt die Mentoren aus einem Fonds von 425.000 Euro. 

Wie Oberkirchenrat Dr. Ulrich Möller (Bielefeld) am Mittwoch (24.7.) vor Journalisten in Berlin erläuterte, gibt es mit dem NesT-Programm nach dem Vorbild der kleinen evangelischen Kirchen in Italien nun auch nach Deutschland einen „humanitären Korridor“, der den betreffenden Flüchtlingen die lebensgefährliche Fahrt über das Mittelmeer erspart: „Hier kommen die von der Flüchtlingshilfe der UNO ausgewählten Flüchtlinge bereits mit einem sicheren Bleibestatus an. Sie müssen kein Asylverfahren mehr durchlaufen. Ihre Integration kann sofort beginnen.“ Es sind zunächst 500 Personen in zwei Jahren. Das sei eine kleine Zahl und keine hinreichende Antwort auf das Versagen der europäischen Politik, aber „vielleicht ein Stachel gegen die Gleichgültigkeit, das Wegsehen“. Die Zusammenarbeit von Staat, Kirche und engagierten Einzelnen könne andere animieren und den politisch Verantwortlichen vor Augen führen: „Wir können etwas tun – gemeinsam.“ Die gelingende Integration führe zu mehr Akzeptanz bei jenen, die Sorge haben, dass die Integration die Gesellschaft überfordert. Dann könnten aus den 500 bald 5.000 und mittelfristig sogar 50.000 werden, sagte Möller.

 

Keine Traumtänzer

„‘Neustart im Team‘ bringt die Werte zum Leuchten, auf die Europa sich gründet. Als Christinnen und Christen bringen wir damit ein, woran wir glauben und wofür wir stehen.“ Edgar L. Born leitet die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle zur Schulung und Begleitung der Mentoren am Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW in Schwerte-Villigst. Dort werden die Mentorinnen und Mentoren für ihre Aufgabe geschult und begleitet. „Das sind engagierte, sehr pragmatische, lösungsorientierte Menschen, gut im Gemeinwesen vernetzt, keine Traumtänzer. Alle hätten sich entschieden, Familien aufzunehmen. „Wir planen Ehrenamt von Anfang ein als selbstbewusstes Element des Programms, weil genau dadurch die Integration gefördert wird.“
Jehan Awan (31) kam 2015 auf der Flucht vor dem Krieg mit Mann und einem kleinen Kind aus Syrien nach Deutschland. Jetzt engagiert sie sich in der Kirchengemeinde Schale in Hopsten im nördlichen Münsterland als Mentorin. Sie möchte etwas zurückgeben von dem Guten, das sie erfuhr: „Ich war so froh, dass Deutschland mich aufgenommen hat.“ Die tatkräftige Hilfe und die menschliche Wärme, die sie erlebte, seien entscheidend dafür, dass sie sich nun hier heimisch fühlt.

 

Viele Menschen bereit, sich einzusetzen

„Wir brauchen ein Nest, das stark genug ist, die Ängste vor Zuwanderung zu überwinden“, sagte Rüdiger Höcker, Mentor aus Minden. Deshalb seien klare Startbedingungen und die sensible und fachkundige Begleitung durch erfahrene Ehrenamtliche entscheidend. Zu der großen syrischen Community in Minden stehe man in engem Kontakt. 
Martin Dutzmann, der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, sagte: „‘Neustart im Team‘ trägt der Tatsache Rechnung, dass in unseren Kirchengemeinden viele Menschen bereit sind, ihre Zeit, ihre Expertise und auch ihr Geld für besonders schutzbedürftige Menschen einzusetzen. Das können sie nun in einem transparenten und überschaubaren Rahmen tun.“ Dutzmann betonte zugleich die Bedeutung anderer legaler Zugangswege wie Familiennachzug, die darüber nicht vernachlässigt werden dürften, sondern im Gegenteil gestärkt und ausgebaut werden müssten.
Die gegenwärtige humanitäre Katastrophe sei ein „Armutszeugnis für Europa“, erklärte Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland. Aber: „Wir klagen nicht nur an, sondern übernehmen Verantwortung.“ Deshalb sei es gut, dass das NesT-Programm von starken Partnern getragen werde. „Sie ermöglichen eine gezielte und koordinierte Perspektive zur Integration – das ist ein Quantensprung im Vergleich zur Situation vor wenigen Jahren.“

 

Hintergrund:

NesT ist ein Pilotprojekt, das zusätzlich zu den staatlichen Aufnahmeprogrammen die Aufnahme von zunächst 500 besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen ermöglicht. Es ergänzt die Resettlement-Programme der Europäischen Union. Die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen (UNHCR) unterbreitet dabei Deutschland anhand fester Schutzkriterien Vorschläge für Aufnahmen. Aus ihnen wählt dann das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) besonders schutzbedürftige Personen aus. Das geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, den örtlichen Botschaften und den Generalkonsulaten, die die Einreisevisa erteilen. Das Besondere an NesT: Es setzt die Aufnahme über zivilgesellschaftliches Engagement voraus. Es muss sich für die aufzunehmenden Flüchtlinge jeweils eine Mentorengruppe finden, bestehend aus mindestens fünf Personen, die sich verpflichtet, finanzielle und ideelle Unterstützung zu leisten. Die Mentoren werden von einer Zivilgesellschaftlichen Kontaktstelle (ZKS) geschult und begleitet. Einer von drei Standorten dieser ZKS ist im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen in Schwerte-Villigst angesiedelt, wo ein kompetentes Team zur Verfügung steht.

 

Neustart im Team

Verantwortung teilen –

Flüchtlinge schützen und begleiten

Staatlich-gesellschaftliches Aufnahmeprogramm

für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

© UNHCR/Annie Sakkab

Neustart im Team

Informationen zum Aufnahmeprogramm

Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Viele sind in Staaten geflüchtet, in denen sie nicht dauerhaft bleiben können. Laut UNHCR können mehr als 1,4 Millionen besonders schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit nicht in diesem Erstzufluchtsstaat bleiben. Dort sind ihr Leben, ihre Freiheit, Sicherheit, Gesundheit und/oder andere fundamentale Rechte gefährdet bzw. ist ihnen dort kein dauerhafter Verbleib zumutbar. Diese besonders schutzbedürftigen Menschen brauchen dringend eine Lebensperspektive in einem anderen Land.

Resettlement ermöglicht besonders schutzbedürftigen Personen die legale und sichere Einreise aus einem Erstaufnahmeland in einen zu ihrer Aufnahme bereiten Drittstaat. Dieser Drittstaat bietet den Personen eine dauerhafte Aufnahme und einen umfassenden Flüchtlingsschutz. Das Resettlement-Verfahren richtet sich an bereits vom Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) anerkannte Flüchtlinge. Resettlement ist kein Ersatz für reguläre Asylverfahren, sondern nur eine Ergänzung zum Schutz besonders vulnerabler Flüchtlinge. UNHCR hat für die Auswahl der für ein Resettlement-Verfahren in Betracht kommenden Flüchtlinge spezifische Kriterien entwickelt, welche den Schutzbedarf der Personen definieren.

„Neustart im Team“ (NesT) ist ein zusätzliches Aufnahmeprogramm der Bundesregierung für 500 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge, die sich in Erstzufluchtsstaaten aufhalten. Im Rahmen der Pilotphase wählt UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge) diese Personen in den Staaten Ägypten, Jordanien, Libanon und Äthiopien aus.
Die Aufnahme ist an die Unterstützung durch eine Mentor(innen)gruppe vor Ort gebunden. D.h. indem sich einzelne Menschen oder Organisationen zu einer Gruppe zusammenschließen, können sie Flüchtlinge aufnehmen. Mindestens fünf Personen bilden eine Mentoring-Gruppe. Die aufgenommenen Personen erhalten einen Aufenthaltstitel nach § 23(4) AufenthG, zunächst für drei Jahre. Danach kann dieser Aufenthaltstitel verlängert werden. Damit erhalten sie Leistungen gemäß SGB II, d.h. Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen.

 

Vorteile von „Neustart im Team“

Mit NesT wird besonders Schutzbedürftigen ein neuer und sicherer Zugangsweg nach Deutschland eröffnet. Mentor(inn)en unterstützen die geflüchteten Menschen dabei, in Deutschland eine neue Heimat zu finden. Die aufgenommenen Schutzbedürftigen leben am Wohnort der Mentorinnen und Mentoren. So können die Schutzbedürftigen von der Unterstützung der Mentorinnen und Mentoren profitieren.

Die Schutzsuchenden kommen sofort in Kontakt mit der Aufnahmegesellschaft und können am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Durch persönlichen Kontakt zwischen Schutzbedürftigen und Mentor(inn)en werden die Akzeptanz von Flüchtlingen und die Aufnahmebereitschaft der Gesellschaft erhöht. Die aufgenommenen Personen erhalten einen sicheren Aufenthaltstitel, der nach drei Jahren verlängert werden kann. Außerdem erhalten sie Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen.

Die Verpflichtungen sind für die Mentorinnen und Mentoren zeitlich begrenzt und von vornherein kalkulierbar. Sie suchen eine geeignete Wohnung und finanzieren die Kaltmiete für zwei Jahre. Außerdem unterstützen sie die Schutzbedürftigen ein Jahr lang ideell auf ihrem Weg zur gesellschaftlichen Teilhabe.

© Salvation Army

Sie möchten helfen, besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und ihnen das Ankommen erleichtern?

Dann ist das neue Programm „NesT – Neustart im Team“ etwas für Sie!

 

Wie funktioniert das Programm?

Erste Schritte als Mentoring-Gruppe

Eine Gruppe muss aus mindestens fünf Personen bestehen, um für das Mentoring in Betracht gezogen zu werden. Voraussetzung, um einen Antrag zu stellen, ist außerdem die Teilnahme an der kostenfreien eintägigen Informationsveranstaltung, welche die Zivilgesellschaftliche Kontaktstelle (ZKS) organisiert und durchgeführt. Danach stellen Sie einen Antrag zur Aufnahme auf die Vermittlungsliste über den das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entscheidet. Durch das dafür nötige Antragsverfahren begleitet Sie die ZKS, die Ihnen auch die nötigen Unterlagen zur Verfügung stellt. Sie können wählen, ob Sie eine Familie oder eine Einzelperson begleiten und unterstützen möchten.

Die ZKS berät und begleitet die Antragstellung und bietet erste Informationsveranstaltung an.

 
1

Mentorinnen und Mentoren schließen sich zu einer Gruppe zusammen

 
2

Mentoring-Gruppe besucht die Basisschulung der ZKS

 
3

Mentoring-Gruppe bereitet einen Antrag vor

 
4

Mentoring-Gruppe sendet fertigen Antrag über die ZKS an das BAMF

 

Von der Antragstellung zur Einreise

Nachdem Ihre Gruppe auf der Vermittlungsliste des BAMF aufgenommen wurde, identifiziert das UNHCR Schutz­bedürftige in Jordanien, Ägypten, Äthiopien oder dem Libanon. Sie erhalten erste Kontaktinformationen, um möglichst schon vor der Einreise Kontakt aufnehmen zu können. Derweil erarbeitet die Mentoring-Gruppe einen Integrationsplan und bringt die nötigen Mittel für die Nettomiete auf.
 
5

BAMF nimmt Mentoring-Gruppe auf Vermittlungsliste auf

(inkl. Sicherheitsprüfung, Schufa-Auskunft)

 
6

UNHCR identifiziert schutzsuchende Personen im Drittstaat, BAMF entscheidet über deren Aufnahme

 
7

BAMF übersendet Steckbrief von Flüchtling/en an die Mentoren

 
8

Mentoring-Gruppe übersendet Unterstützungs­erklärung

 

Ankunft in Deutschland

Mindestens eine Woche vorher werden Sie über den Tag der Einreise informiert. Alle Schutzbedürftigen verbringen die ersten zwei Wochen zur Orientierung in der zentralen Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland bei Göttingen. Es gehört zu den Pflichten der Mentorinnen und Mentoren, die Flüchtlinge aus Friedland abzuholen. Dort treffen Sie erstmals die zu unter­stützende Person oder Familie. Sie werden bei dem ersten Zusammentreffen fachlich begleitet. Zwischen der Erstinformation über den Tag der Einreise und dem Zusammentreffen mit Ihnen als Mentorinnen und Mentoren liegen mindestens drei Wochen. Die aufgenommenen Personen erhalten in Deutschland einen Aufenthaltstitel nach § 23(4) AufenthG, zunächst für drei Jahre. Danach kann dieser Aufenthaltstitel verlängert werden. Damit erhalten sie Leistungen gemäß SGB II, d.h. Hartz IV und können am Integrationskurs teilnehmen. Die ZKS berät und begleitet Sie in Absprache mit lokalen Akteuren (z.B. Beratungsdiensten, Freiwilligenzentren, Migrantenorganisationen etc.)
 
9

Mentoren bereiten die Ankunft der Familie vor

 
10

Flüchtlinge kommen im GDL Friedland an (2-wöchiger Aufenthalt, dann Zusammentreffen mit
Mentoren in Friedland von der Caritas begleitet)

 
11

Mentoring-Gruppe begleitet das Einleben der Familie/Person am Wohnort

 

Wie werde ich Mentor/in?

Mentorinnen und Mentoren sind Gruppen aus mindestens fünf Personen, die sich gemeinsam bereit erklären, Schutzbedürftige für eine begrenzte Zeit zu unterstützen. Sie können juristische und natürliche Personen (Kleingruppen) sein. Idealerweise besteht eine enge Anbindung an örtliche Vereine, Kirchengemeinden oder Wohlfahrtsverbände.

Mentorinnen und Mentoren stellen Wohnraum zur Verfügung und finanzieren, wenn eine Anmietung erforderlich ist, die Netto-Kaltmiete für zwei Jahre. Der Wohnraum muss sich am örtlichen Sozialhilfesatz orientieren, damit die aufge­nommenen Personen nach Ende des Unterstützungszeitraums nicht ausziehen müssen. Die Kosten, die auf Sie zukommen, stehen damit von Anfang an fest.
Außerdem unterstützen sie die Schutzbedürftigen ein Jahr lang ideell auf ihrem Weg zur gesell­schaftlichen Teilhabe. Sie sind Ansprechpartner(innen) und helfen beispielsweise bei Behördengängen sowie bei der Suche einer Schule, eines Ausbildungsplatzes oder einer Arbeitsstelle. Zudem ermög­lichen Sie Begegnungen, zum Beispiel im Sportverein, in der Freizeit oder bei Festen.
Als Gruppe von Mentorinnen und Mentoren teilen Sie sich die Verantwortung und die Aufgaben. Jedes Gruppen­mitglied kann sich entsprechend seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen. Mentor(inn)en können auf bestehende Unterstützungs­strukturen an ihrem Wohnort zurückzugreifen. Hierzu gehören Beratungsstellen, wie beispiels­weise Migrations­beratung für erwachsene Zuwanderer (MBE), Jugend­migrations­dienst (JMD), Freiwilligenzentren sowie Ehrenamtskoordinator(inn)en und auch pastorale Begleitung. Mentor(inn)en-Gruppen bewerben sich um eine Teilnahme am Programm. Die ZKS begleitet und berät Sie in diesem Prozess. Die Antragstellung umfasst die Teilnahme einer verpflichtenden eintägigen Basisschulung und die Ausarbeitung eines Unter­stüt­zungs­plans, in welchem sie ihre Überlegungen und Ressourcen für die Begleitung der Flüchtlinge darstellen.
© UNHCR/Benjamin Loyseau

Freiluftgottesdienst im Heidebad mit Verabschiedung der KU-3 Kinder.           

 

Der Familiengottesdienst fand am 30.06.2019 bei sommerlichen Temperaturen im Heidebad statt.

 

Der Gottesdienst wurde von Pfarrerin Helga Dietz und Pfarrerin Gabriele Watermann und Pfarrer Christian Mayer mit den Kindern zusammen sehr bunt gestaltet.

 

Die Kinder aus den Bezirken Heide/Hombruch und Sümmern/Griesenbrauck absolvierten damit den 1. Teil des kirchlichen Unterrichts. Im Anschluß hatten die gut 160 Besucher nun Zeit  sich bei gekühlten Getränken oder etwas Gegrilltem zu stärken.

 

Wir danken dem Schwimmverein I 95 dafür, das wir wieder Gast sein durften.

Angeregte Gespräche zwischen evangelischen und katholischen ChristInnen schlossen den Abend ab – eine schöne Begegnung, die hoffentlich nach den Sommerferien zur Tradition wird. Der Ökumenekreis in + für Sümmern plant weitere Treffen zu interessanten Themen, zu denen einmal pro Monat über die Presse eingeladen wird. Herzliche Einladung schon jetzt!!!

                                       Konfirmationen in der Kreuzkirche

Am Sonntag, 12. Mai, feierte die erste Konfirmandengruppe aus dem 1. Pfarrbezirk der Ev. Maria-Magdalena Kirchengemeinde in der Kreuzkirche Sümmern ihre Konfirmation (oben). Während dieses Gottesdienstes wurde auch ein Geschwisterkind eines Konfirmanden getauft.

 

Am Sonntag, 19. Mai, folgte dann die zweite Gruppe (unten), hier war der Gospelchor „Joyful Singers“ mit von der Partie. Die Namen der Konfirmierten können wir nicht veröffentlichen.

Pfarrerin Gabriele Watermann erklärte dazu, dass einige wenige Eltern nicht die ihrer Auffassung nach dazu erforderliche Erklärung abgegeben hätten. Im Gemeindebrief, den die Gemeindemitglieder in ihren Briefkasten gesteckt bekommen, sind die Namen allerdings abgedruckt.

 

Foto: Foto Kannengiesser

Bericht:IKZ vom 23.05.2019

                Konfirmation im Martin-Luther-King-Haus am 05.05.2019.

Von links: Pfrn. Helga Dietz, Presbyterin Kirsten Dickbertel, Monique Härtel,              Michelle Strom, Pfr. Christian Mayer, Anna-Lena Bretzke, Julia Noeske, Alicia Serio,        Paul Simon, Arthur Gass.

 

Erstmals Vorausberechnung der kirchlichen Entwicklung in Deutschland bis 2060

Kirche will Wandel gestalten

MedienInfo 32/2019 EkvW.
 

Stärker als bisher angenommen kann die Kirche ihre Entwicklung aktiv beeinflussen und gestalten. Das geht aus einer Mitglieder- und Kirchensteuervorausberechnung bis zum Jahr 2060 für die evangelische und katholische Kirche in Deutschland hervor. Sie ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Universität Freiburg.

 

Zugleich bestätigen die Berechnungen vieles, was sich bisher ungefähr abzeichnete. Die Evangelische Kirche von Westfalen wird in gut 40 Jahren voraussichtlich 1,25 Millionen Mitglieder weniger haben als heute – ein Minus von derzeit 2,24 Millionen auf 990.000. Zwar hat der Rückgang zu zwei Dritteln demografische Gründe: weniger Geburten als Sterbefälle. An diesem Faktor lässt sich nichts ändern. Bei einem Drittel jedoch – Taufverhalten und Austritte – hat die Kirche durchaus Einfluss.

„Wir warten nicht, bis uns die Entwicklung einholt“, sagt Präses Annette Kurschus: „Um langfristig verantwortlich zu planen, haben wir jetzt eine belastbare Grundlage. Und ein deutliches Signal, wie wichtig es ist, den Weg des Wandels aktiv gestaltend weiterzugehen. Das tun wir im festen Vertrauen darauf, dass Gott selbst seine Kirche erhält. Unser Blick auf die Wirklichkeit ist gerade deshalb nüchtern und realistisch. Viele Menschen an vielen Orten geben unserer Kirche mit beindruckendem Einsatz und erstaunlicher Kreativität ein unverwechselbares Gesicht und eine hoffnungsvolle Ausstrahlung. Darüber staune ich oft, und dafür bin ich dankbar.“

 

Weniger Mitglieder bedeuten auch sinkende Kirchensteuereinnahmen. Juristischer Vizepräsident Dr. Arne Kupke: „Von derzeit 560 Millionen Euro verlieren wir bis zum Jahr 2030 jeden fünften Euro.“ Der leitende Jurist weist außerdem darauf hin, dass die westfälische Landeskirche schon jetzt zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten entwickelt, um die Kirchensteuer zu ergänzen – zum Beispiel durch systematisches Fundraising.

 

Zum Wandel gehört eine umfassende Aufgabenklärung. „Dieser Weg ist bereits beschritten“, so der Theologische Vizepräsident Ulf Schlüter: „Was müssen wir tun, was können wir lassen? Wir sind ein personalintensiver Betrieb; der weitaus größte Teil unserer Ausgaben sind Personalkosten. Kein kirchliches Handlungsfeld ist allein darin begründet, dass man es schon immer gemacht hat.“

 

Drei für viele: Beispiele für gelingende kirchliche Arbeit

Vesperkirche Gütersloh

In der Martin-Luther-Kirche Gütersloh wird jedes Jahr zwei Wochen lang ein Mittagstisch angeboten. Dabei kommt es zur Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen – alle Altersgruppen, soziale Schichten, kirchlich Verbundene und Kirchenferne erfahren Gemeinschaft beim Essen. Ein geistlicher Impuls und ein Kulturprogramm gehören dazu. Eine große Schar ehrenamtlicher Frauen und Männer sorgt für das Gelingen. Auch in Bielefeld ist eine Vesperkirche geplant.

 

Jugendkirchen - Jugendliche gestalten Kirche mit

In Jugendkirchen können junge Menschen mit ihrer eigenen Kultur Heimat finden. Sie begegnen in der Sprache, den Formen und Gemeinschaften ihres Lebens der Botschaft des Evangeliums und können so Kirche sein. Ihre Musik, Disco, Internet, Film-Clips, Erlebniskultur u.a. sind die Medien. Jugendkirchen in verschiedener Form gibt es in Bielefeld, Hagen, Hamm, Herne, Iserlohn, Lippstadt, Siegen, Soest und Werl.

 

Deutscher Evangelischer Kirchentag

Der Kirchentag als selbständige Laienbewegung ist eine ganz besondere, einzigartige Form kirchlichen Lebens: ein großes Glaubensfest, das alle zwei Jahre auf Einladung einer Landeskirche an verschiedenen Orten in Deutschland stattfindet, demnächst in Dortmund (19. bis 23. Juni). Rund 100.000 Menschen erleben fünf Tage Spiritualität, aktuelle gesellschaftspolitische Diskussionen und vielfältige Kultur.

 

Trost und Beistand

Seelsorge

 

Ein gutes Gespräch, ein offenes Ohr, eine liebevolle Geste, Zeit. Seelsorge hat viele Gesichter. Und doch eins immer gemeinsam: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

 

Seelsorge ist eines der ureigenen Angebote der Kirche. Jede Christin und jeder Christ ist zur begleitenden Seelsorge im Sinne des Beistehens, Mittragens und des Sich-Einfühlens berufen und befähigt.

 

Wir haben eine frohe Botschaft zu verkünden, können von Befreiung durch Jesus Christus sprechen und so Trost spenden und Perspektiven aufzeigen.

Evangelische Seelsorge und Beratung sind Angebote der persönlichen Begleitung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen und Konflikten, in Schuld und Lebensangst, in Krankheit und Sterben, in Trauer und Neubeginn.

 

Sie bietet psychologische und spirituelle Unterstützung an.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung erwächst aus dem Evangelium Jesu Christi und sieht den ganzen Menschen in seinen sozialen, spirituellen und materiellen Lebensbezügen.

 

Evangelische Seelsorge und Beratung ist offen für alle Menschen, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Kirche oder Religionsgemeinschaft. Sie unterliegt absoluter Vertraulichkeit!

 

Neben der Möglichkeit zur Seelsorge in den Ortsgemeinden gibt es ein differenziertes Angebot von Beratungsstellen und besonderen Seelsorgediensten für die unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

Texte des Glaubens

Bibel und Bekenntnis

Die Bibel ist Zeugnis für die Geschichte Gottes mit den Menschen. In ihr finden sich zentrale Texte des christlichen Glaubens. Bekenntnisse helfen uns, unseren Glauben gemeinsam zu bekennen.

In der Bibel finden wir die Grundlage unseres Glaubens: Wie beispielsweise das Vater Unser, das Jesus seine Jünger lehrte, oder die Zehn Gebote, die Moses von Gott empfing. Die Seligpreisungen sind Teil der Bergpredigt, welche eine Zusammenfassung der Lehre Jesu darstellt. Der alttestamentliche Psalm 23 ist der Psalm vom Guten Hirten – auch Jesus wird in der Bibel als Guter Hirte bezeichnet.

Bekenntnisse sind Texte, die Christen im Laufe der Kirchengeschichte formulierten, um die Bibel für ihre Zeit auszulegen und so die wichtigsten Inhalte ihres Glaubens zu benennen.
Eins der bekanntesten ist das Apostolische Glaubensbekenntnis. Es wird regelmäßig in den Gottesdiensten der evangelischen Kirche gesprochen.

Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben. Amen. / Das Apostolische Glaubensbekenntnis (Apostolikum) geht zurück auf das Romanum, ein altrömisches Taufbekenntnis (ca. 150 n.Chr.).
Vielfältig, lebendig und nah am Menschen

Kirche vor Ort

Menschen erleben ihre Kirche in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen: in der Gemeinde vor Ort ebenso wie in den Einrichtungen und Angeboten in jedem Kirchenkreis und der Landeskirche.

 

Ob Gesprächskreis oder Telefonseelsorge, im Schulreferat und in der Jugendarbeit, in der Erwachsenenbildung oder im Bibelkreis, in der Seelsorge in Krankenhäusern oder beim Hausbesuch, in der Kirchenmusik wie im Sozialpfaramt - nur einige Beispiele für die vielfältigen Angebote, die von den Gemeinden getragen werden.

Was Menschen bewegt, darf und soll zur Sprache kommen. Das können persönliche Nöte in Lebenskrisen sein, Erziehungsprobleme, Freude und Zweifel am christlichen Glauben oder politische Kontroversen.

Das Herz des kirchlichen Lebens ist dabei der Gottesdienst. Gemeinden gestalten Gottesdienste in traditioneller und neuer Weise. Unterschiedliche Gottesdienste sprechen verschiedene Zielgruppen an.

Auf Gottes Wort hören

Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer jeden Alters finden Räume, um auf Gottes Wort zu hören, Gott zu loben und zu klagen, zusammen zu feiern, voneinander zu lernen, ins Gespräch zu kommen, zu musizieren und zu beten.

Dabei prägt das Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden die Kirchengemeinden entscheidend. Die Ordnung der evangelischen Kirche fußt sogar auf dem freiwilligen, unbezahlten Engagement: Die kirchenrechtlich vorgesehenen Leitungsgremien - in Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche - sind größtenteils ehrenamtlich besetzt.

 

Eine gute und bereichernde Mischung

 

Gabriele Watermann und Christian Mayer in Maria-Magdalena-Gemeinde eingeführt

 

Ralf Tiemann

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Blumen und Grüße beim Empfang: (v. l.) Gabriele Watermann, Martina Espelöer, Dieter Fischer, Christian Mayer, Frank Strobel und Helga Dietz.

 

Iserlohn. Das Strahlen von Dieter Fischer, als er erfahren hat, dass Gabriele Watermann und Christian Mayer die beiden vakanten Pfarrstellen der evangelischen Maria-Magdalena-Gemeinde bekleiden werden, muss ausgesprochen auffällig gewesen sein. Jedenfalls ist es ihm und vielen anderen deutlich in Erinnerung geblieben. „Und wissen Sie was?“, fragte der Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde am Sonntag bei der feierlichen Einführung der beiden neuen Geistlichen im Martin-Luther-King-Haus in der Heide: „Ich strahle immer noch.“

 

Pfarrstellen nach Zywitz und Phillips lange vakant

 

Das lange Warten auf die Wiederbesetzung der Stellen nach dem überraschenden und vorzeitigen Ausscheiden sowohl von Pfarrer Peter Phillips an der Sümmerner Kreuzkirche im September vergangenen Jahres als auch von Pfarrer Paul-Gerhardt Zywitz im Juni in der Heide habe sich gelohnt. Nun habe man nicht nur endlich die beiden Stellen besetzt, sondern die Gemeinde habe sich auch ganz bewusst für diese ausgesprochen passenden Besetzungen entscheiden können. „Mit Frau Watermann haben wir eine junge engagierte Pfarrerin, die sehr gut mit Kindern umgehen kann“, sagt er mit Blick auf den Stadtteil Sümmern, wo in den Neubaugebieten viele junge Familien mit Kindern leben. In der Tat passt die Lebenssituation von Gabriele Watermann zu dem Sümmerner Umfeld, weiß sie als Mutter zweier kleiner Kinder doch sehr gut, wie junge Familien ticken.         „Und mit Herrn Mayer haben wir für die Heide einen ruhigen und besonnenen Menschen gewonnen, einen echten Zuhörer und großartigen Seelsorger“, freute sich Fischer. Gerade diese Vorzüge werden in dem alternden Stadtteil gefragt sein. Mayer war zuvor noch als Religionslehrer an der Grundschule im Wiesengrund beschäftigt, ist neben seinen Aufgaben als Theologe auch musisch vielseitig interessiert und engagiert sich in der Alexander-Technik.

 

Die Maria-Magdalena-Gemeinde – ursprünglich mit zwei vollen Pfarrstellen für die beiden Bezirke in Sümmern und in der Heide ausgestattet – verfügt aktuell noch über eineinhalb Pfarrstellen, die nun hälftig unter den beiden neuen Kräften aufgeteilt werden: Gabriele Watermann mit 75 Prozent in Sümmern und Christian Mayer mit 75 Prozent in Heide-Hombruch. Gleichzeitig kooperiert die Gemeinde schon seit längerem mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hennen. Zusätzlich bleibt ihr aber auch noch Helga Dietz als Pfarrerin im Entsendungsdienst erhalten. Für die gab es am Sonntag ebenfalls einen großen Blumenstrauß, denn Helga Dietz konnte auf den Tag genau ihr 30-jähriges Gemeinde-Jubiläum in Heide/Hombruch feiern.

 

Pfarrer Abrath im Scherz: „Wir sind die Leidtragenden“

Nach dem Festgottesdienst mit dem Posaunenchor und gleich drei Festpredigten – neben den beiden neuen Pfarrern sprach auch Superintendentin Martina Espelöer – gab es gab bei dem Empfang aber nicht nur Blumen und frohe Grüße, sondern auch einen, der sein „Bedauern“ ausdrückte. Denn die beiden neuen Pfarrer haben eine gemeinsame Vergangenheit: Beide haben nacheinander in der Erlöser-Kirchengemeinde in Wermingsen gewirkt – Gabriele Watermann bis zuletzt im Entsendungsdienst und Christian Mayer schon vor mehreren Jahren in der Nachfolge von Pfarrer Erhard Lachner. „Wir von der Ausbildungsakademie Wermingsen sind ganz klar die Leidtragenden an diesem Tag“, sagt Pfarrer Dr. Gottlieb Abrath, der nun „alleine in Wermingsen zurückgelassen“ worden sei, wie er mit einem deutlichen Augenzwinkern sagte. Sein humorvolles Grußwort verriet aber durchaus, dass er beide Kollegen nur ungern wieder gehen ließ. Dafür sprach am Sonntag auch die ansonsten hohe Beteiligung aus der Wermingser Gemeinde – auch Jochen Pfänder vom Presbyterium sprach ein Grußwort und beglückwünschte die Maria-Magdalena-Gemeinde zu den neuen Pfarrern.

 

Natürlich gratulierten auch die Nachbargemeinden. Karl Schreiber, Presbyter der Johannes-Kirchengemeinde am Nußberg, überbrachte ebenso wie Eva Schütte aus Hennen die Grüße ihrer Gemeinden, und auch Dechant Johannes Hammer von der katholischen Kirche als Pfarrer sowohl der neuen St.-Pankratius-Gemeinde in Iserlohn als auch der St.-Gertrudis-Gemeinde in Sümmern begrüßte Gabriele Watermann und Christian Mayer. In der Zusammenlegung von Gemeinden und Gemeindeaufgaben sei die katholische Kirche der evangelischen schon einen Schritt voraus, sagte Hammer. Gleichwohl sei aber auch in der evangelischen Kirche eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. „Wir stehen dabei an eurer Seite“, sagte der Dechant. So viel Bewegung sei auch eine große Chance – auch zu noch stärkeren Vernetzungen und neuen Kooperationen unter den Konfessionen.

 

Neue Impulse wird die Maria-Magdalena-Gemeinde nun aber vor allem von ihren beiden neuen Geistlichen bekommen, die die beiden unterschiedlichen Bezirke nun leiten werden – eine „sehr gute und bereichernde Mischung“, wie auch Presbyter Frank Strobel sagte, der den Empfang moderiert hat.

 

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Quelle: IKZ vom 03.04.2018 Ralf Tiemann

Feierliche Amtseinführung am Ostersonntag 2018

Am Ostersonntag, den 01.04.2018 fand die Einführung von Pfarrerin Gabriele Watermann für den Bezirk Sümmern/Griesenbrauck und Pfarrer Christian Mayer für den Bezirk Heide/Hombruch gemeinsam im Martin-Luther-King-Haus statt.

Der Festgottesdienst wurde von unserer Superintendentin Pfarrerin Martina Espelöer mitgestaltet die dann die Amtseinführung vornahm.

Im anschließenden Empfang den die Gemeinde ausrichtete, erhielten beide Pfarrstelleninhaber weitere Grußworte und Segenswünsche durch die zahlreich erschienenen Gäste.

„Und dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.“- 1. Petrus 4,10

 

Der Kirchenkreisverband will den beteiligten Kirchenkreisen und deren Kirchengemeinden und den Verbänden in den Kirchenkreisen insbesondere durch eine fachlich kompetente, kostenbewusste und gemeindenahe Verwaltungsarbeit und Beratung in hoher Qualität dienen.

Der Kirchenkreisverband fördert auf diese Weise den Gesamtauftrag unserer Evangelischen Kirche in der Region, indem er durch seine Arbeit die beteiligten Kirchenkreise sowie die Kirchengemeinden und Verbände dabei unterstützt, das Evangelium in Wort und Tat zu verkündigen.

Der Kirchenkreisverband hält dafür ein Leistungsangebot vor, dass sich an den Anforderungen und Erfordernissen der Kirchengemeinden, Verbände und Kirchenkreise orientiert.

 

Es grüßt Sie herzlich

Bernd Göbert, Verwaltungsleiter

 

Endlich mehr Lagerraum am Martin-Luther-King-Haus

Doppelgaragen als neuer Lagerraum

Nun war es so weit, Anlieferung 9.März 2015 die Doppelgaragen sorgen nun für den zusätzlich dringend benötigten Stauraum/Lagerfläche.

Angekommen

Die erste 15 Tonnen- Garage  hat Ihr Ziel erreicht!

 

 

Punktlandung

So sieht es aus wenn eine Garage punktgenau auf das neu erstellte  Fundament gesetzt wird.

 

 

Umbauarbeiten am und im Martin-Luther-King-Haus

Am Eingang zur Küche wurde eine Rampe gebaut, so gelangt man nun ohne Stufe ebenerdig ins Gebäude.

Ebenfalls wurde eine behindertengerechte Toilettenanlage neu erstellt.

 

...Eingänge ohne Treppen zu schaffen...

...für Menschen mit Beeinträchtigungen, das war unser Ziel...

 

 

Haupteingang          Martin-Luther-King-Haus

Hier wurde die Gehwegpflasterung aufgehoben und neu verlegt, so das es nun hier auch keine Stufe mehr gibt um barrierefrei unser Haus betreten zu können.

 

25 Jahre Ordination

29.09.2013

Durch die Politik zur Theologie


Pfarrerin Helga Dietz wurde vor 25 Jahren im Martin-Luther-King-Haus ordiniert und hat dort auch am Samstag ihr Jubiläum gefeiert.

 

So viel Herzlichkeit ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Jeder, der vielen Gratulanten, die sich am Samstagabend nach dem Festgottesdienst im voll besetzten Martin-Luther-King-Haus um Helga Dietz drängten, hatten einige Worte des Dankes und der Sympathie für die Jubilarin parat, die sie teilweise auch in kurze Grußworte verpackten. Superintendentin Martina Espelöer verglich das besondere Anliegen von Helga Dietz, sich für die Unterdrückten und Gedemütigten einzusetzen, passend zum Ort mit dem von Martin-Luther-King. Wilhelm Wiegert vom Presbyterium der Ev. Maria-Magdalena-Gemeinde beschrieb sie als „Mutter“ und „Gute Seele“ der Gemeinde. Karl-Heinz Markiewicz von der benachbarten katholischen St.-Josef-gemeinde dankte für die fröhliche Art als eine der Grundlagen für die sehr gute Verbindung der Konfessionen in Heide und Hombruch. Und auch die direkten und langjährigen Weggefährten aus der Gemeindearbeit – Pfarrer Peter Phillips und Pfarrer Paul Gerhard Zywitz – sowie das Team aus dem Hennener Metha-Bimberg-Haus gaben ihrem Dank für die gute Zusammenarbeit Ausdruck.

 

Grund für die Gratulationen war die 25-jährige Ordination der Theologin. 1988 wurde sie als bisher einzige Pfarrerin im Martin-Luther-King-Haus ordiniert. Obwohl sie nie mit der Gemeindeleitung beauftragt wurde und im Entsendungsdienst tätig ist, hat die 56-Jährige dadurch, dass sie immer direkt in der Gemeinde wohnte, den Ruf der „Mutter der Gemeinde“ gewonnen. Heute ist die Mutter einer Tochter mit 80 Prozent in der Gemeinde und seit sechs Jahren mit 20 Prozent im Hennener Meta-Bimberg-Haus tätig.

 

Grund für die große Herzlichkeit, mit der ihr die Gemeinde am Samstag dankten, ist gewiss ihre innere Einstellung. Familiär war Helga Dietz in theologischer Hinsicht nicht „vorbelastet“. Zum Glauben kam die in Unna Aufgewachsene vielmehr über ihre politisches Engagement in der Jugend, bei dem Jesus als Sozial-Revolutionär schnell ihr Vorbild wurde. Es reifte der Wunsch, Theologie zu studieren, woraus in der Folge immer mehr wurde und schließlich in der Ordination als Pfarrerin am Hombruch mündete. „Das Soziale ist mir aber immer noch wichtig“, sagt Helga Dietz. In Gottes Augen seien alle Menschen gleich viel wert, was heute aber oftmals vergessen werde – gerade auch am Hombruch, wo viele Menschen leben, die nicht so reich beschenkt wurden. „Ich möchte die Menschen das aber spüren lassen – in Wort und Tat.“

 

Und das macht sie mit der eigenen Fröhlichkeit und einer großen Portion Humor. Am Samstag sorgte sie für viel Heiterkeit, als sie in ihrer durchaus umfangreichen Dankesrede alle Wörter mit ihren Initialen H und D beginnen ließ.

Text:IKZ, Ralf Tiemann

Superintendentin Martina Espelöer (re.) gehörte zu den ersten Gratulantinnen bei der Jubiläumsfeier von Helga Dietz im Martin-Luther-King-Haus. Foto: Josef Wronski
IKZ: Foto: Josef Wronski

Silbernes Ordinations-Jubiläum

08.12.2012

 

Das 25-jährige Jubiläum ihrer Ordination haben Brigitte und Paul-Gerhard Zywitz am Sonntag im Kreise ihrer Gemeinde im bis auf den letzten Platz besetzten Martin-Luther-King-Haus gefeiert. Die Predigt zum Festtag hat Superintendentin Martina Espelöer gehalten.                                             

 

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