Die Geschichte unserer Gemeinde

 

1995 wurde die "Ev. Kirchengemeinde Iserlohn", eine der größten Gemeinden Westfalens, in fünf selbstständige Gemeinden aufgeteilt. Der nördliche Teil wurde zur "Ev. Maria-Magdalena-Kirchengemeinde Iserlohn". Sie umfasst die Iserlohner Stadtteile Sümmern und Griesenbrauck (Pfarrbezirk 1), sowie Heide und Hombruch (Pfarrbezirk 2).

Geschichte des Bezirkes Heide-Hombruch

Um 1920 standen am Leckingser Weg nur drei Häuser! Trotzdem hat der Bezirk eine lange Geschichte. Im Mittelalter lag hier ein Gut der Familie von Aling, an das noch die "Ahlinger Straße" erinnert. Kirchlich hielt man sich an die Stadtkirchen.

Im 20. Jahrhundert begann sich eine selbständige Gemeinde zu entwickeln, die durch Pfr. Linde von der Stadt aus betreut wurde. 1933 war er Mitbegründer der ev. Frauenhilfe in der Iserlohner Heide mit immerhin 78 Mitgliedern. (1938: 190 Frauen!) Die Frauenhilfsstunden fanden abwechselnd in den Gaststätten Stümmel (Baarstr.) und Isenberg (Griesenbrauck) statt. Für große Weihnachtsfeiern ging man nach Bad Marienbrunnen. Zum kirchlichen Unterricht mussten die Jugendlichen bis nach dem Krieg 2x wöchentlich in die Stadt. Gottesdienste fanden am Sonntagnachmittag in der einräumigen "Alten Schule" (Baarstr.) statt. Das Lehrerpult wurde zu Kanzel und Altar, bis die Nationalsozialisten die Gottesdienste in den Schulen verboten. So war man wieder auf die Stadtkirchen angewiesen.

1938 verbot ein NSDAP-treuer Polizist der Frauenhilfe das Kaffeetrinken. Pfr. Linde und die Frauenhilfe wehrten sich. Ab 1940 war die Gaststätte Riekenbrauck (Baarstr.) dann ständiges Domizil der Frauenhilfe. 1950 zieht man in die sog. "Neue Schule" (Baarstr.169) um, wo in einem Klassenzimmer Gemeindeveranstaltungen und Gottesdienste stattfinden.

Ab 1950 Vermehrte Bauaktivitäten: z.B. Einfamilienhäuser Leckingser Straße lassen die Gemeinde wachsen.

1957 Pfr.Thiemann wird Lindes Nachfolger und übernimmt die theol. Betreuung, ab 1960 dann Pfr. Lambrecht und zwischenzeitlich wieder Pfr.Thiemann und Linde.

Zunehmende Bebauung durch die IGW: Die Mietshäuser z.B. an der Gutenbergstraße entstehen mit dem "Waschhaus" (Ginsterstraße) als "Zentrum".

1961 Mit der "Kirchbaracke" auf dem Schulgelände erhalten Frauenhilfe und Gemeinde eine erste eigene Behelfswohnung. 1969 kommt Pfr. Kattenstedt, der den "Jungen Chor" gründet. Er beginnt nach langer Pause wieder mit dem Kindergottesdienst, den 50 bis 100 Kinder (!) besuchen

1970 hat die "Wanderschaft" der Gemeinde mit dem neuerbauten Martin-Luther-King Haus endlich ein Ende.

Ab 1970 beginnt eine neue Bauphase rund um Wolfskoben, Waldsaum und Echelnteichweg.

1975 Diakon Götze beginnt auf dem Hombruch mit der Gemeindearbeit in den Räumen Bremsheide 17, 1980 gefolgt von Vikar Piontek und seit 1988 von Frau Pastorin Helga Dietz

1979 Errichtung des Glockenturms am King-Haus.

1985 Einweihung des neuen Altars von Gordon Brown.

1988 Neue Kanzel von Gordon Brown, Pfr. Zywitz wird eingeführt

1992 wird der Anbau des King-Hauses eingeweiht.

 

Geschichte des Bezirkes Griesenbrauck-Sümmern

1938 gibt es nur zwei evangelische Familien in Sümmern

1946 sind es 186 Personen (zumeist Flüchtlinge aus den Ostgebieten); die Gemeinde versammelt sich zum sonntäglichen Gottesdienst in der Gaststätte „Sondermann“ ; pfarramtlich betreut von Pfr Linde. Gottesdienst am 24.12.46: 186 Besucher ( 100%!!!)

1950 Beginn der Ev. Jugendarbeit durch den CVJM (M. Benninghoff bis z. J. 1999)

seit 1960 Bestrebungen um den Bau einer Ev. Kirche in Sümmern. 1966 entscheidet sich das Presbyterium für den Entwurf des Architekten Ossenberg – Engels aus Iserlohn

1967  Baubeginn der Kreuzkirche unter Mitwirkung vieler Gemeindeglieder, am 23.12.67 Einweihung durch den Präses der Ev. Kirche von Westfalen; Pfr. Wilm.

seit 1971 Ev. Frauenhilfe und ev. Seniorenkreis in Sümmern

1972-1999 „Sing- und Spielkreis“ ; Leitung: Fr. B. Kreutzer

1990 Gründung eines Kirchenchores, Leitung: Fr. Br. Kreutzer

31.10.92 Jubiläum: 25 Jahre Kreuzkirche

1994 Gründung eines Posaunenchors; Leitung: Prof. Dr. A. Wagner

1995 wird Sümmern zum ersten Pfarrbezirk der neuen Ev. Maria Magdalena Gemeinde (zusammen mit dem Ortsteil Griesenbrauck). Seither verstärkte Bemühungen um einen Anbau an der Kreuzkirche. 1998 / 99 entscheidet sich das Presbyterium für einen Entwurf, der auf einem Vorentwurf des Architekten Gauglitz, Iserlohn, beruht.

1999 Aus-, An- und Umbau der Kreuzkirche

2000    Neugestaltung der Außenanlagen